{"id":13163,"date":"2012-11-16T00:00:00","date_gmt":"2012-11-15T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/13163\/klare-termine-fuer-den-atomausstieg\/"},"modified":"2019-05-30T11:56:32","modified_gmt":"2019-05-30T09:56:32","slug":"klare-termine-fuer-den-atomausstieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/13163\/klare-termine-fuer-den-atomausstieg\/","title":{"rendered":"Klare Termine f\u00fcr den Atomausstieg"},"content":{"rendered":"<p><b>Schweizerinnen und Schweizer wollen den Atomausstieg. Das zeigt sich heute wieder, da die Atomausstiegsinitiative mit 125&#8217;000 Unterschriften eingereicht wird. Die Initiative verlangt, was der Bundesrat in seinem Atomausstiegsszenario bislang umgangen hat: eine maximale Laufzeitbeschr\u00e4nkung der Schweizer AKW auf 45 Jahre sowie den Ausstieg aus der Atomenergie bis sp\u00e4testens 2029.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"margin: 10px; float: left;\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/7b25f2a5-7b25f2a5-61036_111096.jpg\" alt=\"\" width=\"250\">Schweizerinnen und Schweizer wollen den Atomausstieg. Das zeigt sich heute wieder, da die Atomausstiegsinitiative mit 125&#8217;000 Unterschriften eingereicht wird. Die Initiative verlangt, was der Bundesrat in seinem Atomausstiegsszenario bislang umgangen hat: eine maximale Laufzeitbeschr\u00e4nkung der Schweizer AKW auf 45 Jahre sowie den Ausstieg aus der Atomenergie bis sp\u00e4testens 2029.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/121114_Factsheet_Laufzeitbeschraenkung_web.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Klare Termine sind in vielerlei Hinsicht n\u00f6tig und wichtig.<\/a>\u00a0 \u00a0Ein klarer Ausstiegstermin ist f\u00fcr Alle ein Gewinn: F\u00fcr die Bev\u00f6lkerung, weil die Sicherheit vor einem Atomunfall nur dann gew\u00e4hrleistet ist, wenn alle AKW endg\u00fcltig abgeschaltet sind. F\u00fcr die Politik, weil die Bedeutung der erneuerbaren Energien f\u00fcr die Energiewende steigt. Auch die Betreiber und die Kantone profitieren, weil sie Planungssicherheit haben und Zukunftsszenarien f\u00fcr die Zeit nach Atom in Angriff nehmen m\u00fcssen. Eine Laufzeitdefinition in Form von \u201esolange das AKW sicher ist\u201c, wie bislang vom ENSI als Aufsichtsbeh\u00f6rde vertreten, ist haneb\u00fcchen. Denn je \u00e4lter ein AKW, desto gr\u00f6sser die Wahrscheinlichkeit von Materialversagen der Teile, die gar nicht ausgetauscht und ersetzt werden k\u00f6nnen, wie Reaktordruckbeh\u00e4lter und Containment \u2013 mit der Gefahr einer Kernschmelze.<\/p>\n<p><span>Greenpeace geht grunds\u00e4tzlich noch einen Schritt weiter als die Initiative und fordert, dass AKWs nach 40 Jahren &#8211; und nicht erst 45 Jahren &#8211; Laufzeit endg\u00fcltig vom Netz genommen werden.\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die Atomausstiegsinitiative, zu deren Unterst\u00fctzungskomitee Greenpeace geh\u00f6rt, ist jedoch ein wichtiges Element in der derzeitigen politischen Debatte um die Energiezukunft der Schweiz. Sie macht der Politik und den Energieunternehmen nochmals Beine, die Energiewende ehrlich und vorausschauend vorzubereiten. Und sie ist Anlass zur Freude, denn sie zeigt, wie viele Menschen den Atomausstieg bef\u00fcrworten.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schweizerinnen und Schweizer wollen den Atomausstieg. Das zeigt sich heute wieder, da die Atomausstiegsinitiative mit 125&#8217;000 Unterschriften eingereicht wird. 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