{"id":13247,"date":"2012-10-25T00:00:00","date_gmt":"2012-10-24T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/13247\/energy-revolution-report\/"},"modified":"2019-05-30T11:59:03","modified_gmt":"2019-05-30T09:59:03","slug":"energy-revolution-report","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/13247\/energy-revolution-report\/","title":{"rendered":"Energy [R]Evolution Report"},"content":{"rendered":"<p><b>Die gestern ver\u00f6ffentlichte Studie \u201cEnergy [R]Evolution Report\u201c zeigt, wie bereits bis 2020 eine halbe Million neue Arbeitspl\u00e4tze im Bereich der Energieversorgung entstehen k\u00f6nnten. Sie\u00a0wurde von Greenpeace und dem \u201cEuropean Renewable Energy Council (EREC)\u201c beauftragt und vom Deutschen Zentrum f\u00fcr Luft- und Raumfahrt (DLR) ausgearbeitet.\u00a0<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p><strong>Die gestern ver\u00f6ffentlichte Studie \u201cEnergy [R]Evolution Report\u201c <strong>zeigt, wie bereits bis 2020 eine halbe Million neue Arbeitspl\u00e4tze im Bereich der Energieversorgung entstehen k\u00f6nnten. Sie\u00a0<\/strong>wurde von Greenpeace und dem \u201cEuropean Renewable Energy Council (EREC)\u201c beauftragt und vom Deutschen Zentrum f\u00fcr Luft- und Raumfahrt (DLR) ausgearbeitet.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong><\/strong><img decoding=\"async\" style=\"margin: 10px; float: left;\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/3e7dc2a0-3e7dc2a0-57356_107349.jpg\" alt=\"\" height=\"200\">Daf\u00fcr br\u00e4uchte es aber f\u00fcr 2030 ein ambitioniertes Ziel f\u00fcr den Anteil erneuerbarer Energien. Zus\u00e4tzlich w\u00fcrde dieses Etappenziel zu niedrigeren Treibhausgasemissionen und Energiekosten f\u00fchren. Die Experten sind sich einig, dass ein grunds\u00e4tzlicher Wandel in der Energienutzung und -erzeugung sofort beginnen und in den n\u00e4chsten zehn Jahren in vollem Gange sein muss, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu verhindern. Die enorme Herausforderung fordert eine vollst\u00e4ndige Umstellung der Energieproduktion, -nutzung und -verteilung, wenn das Wirtschaftswachstum beibehalten werden soll. Die f\u00fcnf grundlegenden Prinzipien hinter dem <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/austria\/Global\/austria\/dokumente\/Reports\/klima_report_E%5bR%5d%202012.pdf\">\u201cEnergy (R)Evolution Report\u201c<\/a> sind:<\/p>\n<ul>\n<li>nachhaltige L\u00f6sungen ausarbeiten, vor allem durch dezentralisierte Energiesysteme und den Netzausbau<\/li>\n<li>nat\u00fcrliche Grenzen der Umwelt respektieren<\/li>\n<li>schmutzige, untragbare Energiequellen auslaufen lassen<\/li>\n<li>gr\u00f6ssere Gerechtigkeit im Verbrauch der Ressourcen erreichen<\/li>\n<li>Wirtschaftswachstum von der Nutzung fossiler Brennstoffe entkoppeln<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Ein verbindliches Ziel bis 2030<\/strong><\/p>\n<p>Greenpeace und EREC fordern ein verbindliches Ziel f\u00fcr 2030 mit einem Anteil von 45 Prozent an erneuerbaren Energien. Sie wollen au\u00dferdem einen raschen Ausstieg aus den Subventionen f\u00fcr Atomenergie und fossile Brennstoffe sehen. Nach dem Energy [R]evolution Report werden die Kosten f\u00fcr den Ausbau der erneuerbaren Energien zweifach durch die Kraftstoffeinsparungen zwischen 2011 und 2050 ausgeglichen. Es besteht das Bed\u00fcrfnis nach politischer Klarheit und einem eindeutigen Ziel. Nur so wird bei Unternehmen und Forschungseinrichtungen das notwendige Interesse geweckt, um den rasanten Ausbau der erneuerbaren Energien in den n\u00e4chsten Jahren fortzusetzen, so Josche Muth, EREC Generalsekret\u00e4r.<\/p>\n<p><strong>Die Schweiz im Abseits<\/strong><\/p>\n<p>Mit der bisherigen F\u00f6rderpolitik hat sich die Schweiz ins Abseits man\u00f6vriert: Bei der Produktion von Solar- und Windenergie liegt die Schweiz auf dem letzten Platz im Vergleich zu den umliegenden L\u00e4ndern! Greenpeace Schweiz fordert den Bundesrat und das Parlament auf, das Tempo stark zu erh\u00f6hen. Konkret m\u00fcssen die Ausbaupl\u00e4ne f\u00fcr die Photovoltaik stark nach oben korrigiert und die unsinnige Kontingentierungslogik aufgegeben werden. Um mit Europa Schritt zu halten, braucht die Schweiz eine Kostendeckende Einspeiseverg\u00fctung KEV ohne Deckel und Kontingente. Wenn doch eine Kostenkontrolle eingef\u00fchrt werden soll, dann kann die maximale Umlage auf den Strompreis vorl\u00e4ufig auf 2 Rp.\/kWh begrenzt werden. Auf jeden Fall wird es nicht zu einer Kostenexplosion wie in Deutschland kommen: Die Schweiz profitiert von der deutschen Pionierleistung. In der Schweiz liegen die Kosten der Photovoltaik heute nur bei einem Viertel wie zu Beginn der F\u00f6rderung in Deutschland.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die gestern ver\u00f6ffentlichte Studie \u201cEnergy [R]Evolution Report\u201c zeigt, wie bereits bis 2020 eine halbe Million neue Arbeitspl\u00e4tze im Bereich der Energieversorgung entstehen k\u00f6nnten. 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