{"id":132635,"date":"2026-05-28T00:56:30","date_gmt":"2026-05-27T22:56:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=132635"},"modified":"2026-05-28T00:59:44","modified_gmt":"2026-05-27T22:59:44","slug":"schweizer-akw-die-abhangigkeit-von-russland-ist-nach-wie-vor-immens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/132635\/schweizer-akw-die-abhangigkeit-von-russland-ist-nach-wie-vor-immens\/","title":{"rendered":"Schweizer AKW: Die Abh\u00e4ngigkeit von Russland ist nach wie vor immens"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Mehr als vier Jahre nach Beginn des Kriegs in der Ukraine bleibt der Schweizer Atomsektor bei der Brennstoffversorgung von Russland abh\u00e4ngig. Der Energieriese Axpo, Betreiber von drei der vier noch aktiven AKW in der Schweiz, k\u00fcndigte zwar an, sich in der ganzen Uran-Lieferkette von russischen Lieferanten l\u00f6sen zu wollen, doch auch bei Importen aus Zentralasien bleibt Russland ein unverzichtbarer Teil der nuklearen Versorgungskette. Die Hintergr\u00fcnde.<\/strong><\/p>\n\n<p>Im <a href=\"https:\/\/www.axpo.com\/ch\/de\/newsroom\/medienmitteilungen\/2025\/axpo-signs-new-fuel-contracts-for-nuclear-power-plants-.html\">Februar 2025 informierte<\/a> der Schweizer Energiekonzern Axpo dar\u00fcber, dass er neue Vertr\u00e4ge f\u00fcr die Beschaffung von Brennstoff f\u00fcr die Atomkraftwerke Beznau und Leibstadt abgeschlossen hat. Die Axpo, die die beiden AKW betreibt, <a href=\"https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/axpo-schweizer-strom-15-stammen-aus-russland-946902179226\">bezieht den Brennstoff f\u00fcr die beiden Beznau-Reaktoren vollst\u00e4ndig<\/a> und f\u00fcr Leibstadt zur H\u00e4lfte aus Russland (die andere H\u00e4lfte stammt aus Kanada).&nbsp;<\/p>\n\n<p>Gem\u00e4ss der Axpo-Kommunikation soll das gesamte Uran k\u00fcnftig neu aus Kanada und Kasachstan stammen. \u00abDie Beschaffungsstrategie f\u00fcr Kernbrennstoff wurde grundlegend \u00fcberarbeitet, mit dem Ziel, die Lieferanten zu diversifizieren und auf russische Lieferanten in der ganzen Lieferkette zu verzichten\u00bb, heisst es in der <a href=\"https:\/\/www.axpo.com\/ch\/de\/newsroom\/medienmitteilungen\/2025\/axpo-signs-new-fuel-contracts-for-nuclear-power-plants-.html\">Medienmitteilung<\/a> der Axpo.&nbsp;<\/p>\n\n<p>K\u00f6nnen die Schweizer Atomkraftwerke also in den n\u00e4chsten Jahren g\u00e4nzlich ohne Abh\u00e4ngigkeit von Russland betrieben werden? Nein. Im Folgenden wird dokumentiert, dass die Situation differenzierter betrachtet werden muss. Russland ist nach wie vor stark in die Uran-Lieferkette der Schweizer Atomkraftwerke involviert.<\/p>\n\t\t\t<section\n\t\t\tclass=\"boxout post-129677 \"\n\t\t\t\n\t\t>\n\t\t\t<a\n\t\t\t\tdata-ga-category=\"Take Action Boxout\"\n\t\t\t\tdata-ga-action=\"Image\"\n\t\t\t\tdata-ga-label=\"n\/a\"\n\t\t\t\tclass=\"cover-card-overlay\"\n\t\t\t\thref=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/handeln\/anti-akw-referendum-pledge\/\" \n\t\t\t><\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t<img\n\t\t\t\t\t\tsrc=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/03\/4e28c2aa-anti-atom_2_bundeshaus-1024x683.jpg\"\n\t\t\t\t\t\tsrcset=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/03\/4e28c2aa-anti-atom_2_bundeshaus-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/03\/4e28c2aa-anti-atom_2_bundeshaus-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/03\/4e28c2aa-anti-atom_2_bundeshaus-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/03\/4e28c2aa-anti-atom_2_bundeshaus-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/03\/4e28c2aa-anti-atom_2_bundeshaus-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/03\/4e28c2aa-anti-atom_2_bundeshaus-510x340.jpg 510w\"\n\t\t\t\t\t\tsizes=\"(min-width: 1000px) 358px, (min-width: 780px) 313px, 88px\"\n\t\t\t\t\t\talt=\"\" title=\"\"\n\t\t\t\t\/>\n            \t\t\t<div class=\"boxout-content\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<a\n\t\t\t\t\t\tclass=\"boxout-heading medium\"\n\t\t\t\t\t\tdata-ga-category=\"Take Action Boxout\"\n\t\t\t\t\t\tdata-ga-action=\"Title\"\n\t\t\t\t\t\tdata-ga-label=\"n\/a\"\n\t\t\t\t\t\thref=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/handeln\/anti-akw-referendum-pledge\/\"\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t>\n\t\t\t\t\t\tAKW-Referendum-Pledge\n\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p class=\"boxout-excerpt\">Keine neuen AKW in der Schweiz: Versprich uns deine Unterschrift f\u00fcr das Referendum.<\/p>\n\t\t\t\t                                    <a\n                        class=\"btn btn-primary\"\n                        data-ga-category=\"Take Action Boxout\"\n                        data-ga-action=\"Call to Action\"\n                        data-ga-label=\"n\/a\"\n                        href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/handeln\/anti-akw-referendum-pledge\/\"\n                        \n                    >\n                        Mitmachen\n                    <\/a>\n                \t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/section>\n\t\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Neue Axpo-Vertr\u00e4ge: Verf\u00fcgbare Informationen<\/h2>\n\n<p>Der Axpo-Medienmitteilung von Februar 2025 sind folgende Informationen zu entnehmen:<\/p>\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Uranf\u00f6rderung (Minen) findet in Kanada und Kasachstan statt.<\/li>\n\n\n\n<li>Das Uran wird in Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, dem Vereinigten K\u00f6nigreich sowie den USA weiterverarbeitet.<\/li>\n\n\n\n<li>Erste Lieferungen aus den neuen Vertr\u00e4gen erfolgen ab 2026.\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n<p>Nach einer schriftlichen Anfrage von Greenpeace Schweiz vom M\u00e4rz 2025 hat die Axpo ihre Vertragspartner f\u00fcr die Uranlieferung angegeben (Quelle auf Anfrage erh\u00e4ltlich):<\/p>\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Cameco (Kanada)<\/li>\n\n\n\n<li>Orano (Frankreich)\u202f<\/li>\n\n\n\n<li>Kazatomprom (Kasachstan)\u202f\u00a0<\/li>\n\n\n\n<li>Urenco (UK, D, NL, USA)<\/li>\n<\/ul>\n\n<p>Hingegen wollte die Axpo keine Angaben machen<\/p>\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>zur Laufzeit der Vertr\u00e4ge und<\/li>\n\n\n\n<li>zu den genauen Standorten der verschiedenen Bearbeitungsschritte f\u00fcr die Uranverarbeitung (Uranerzf\u00f6rderung, Konversion, Anreicherung und Fertigung der Brennelemente).\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n\n<p>\u00abVertragliche Details unterliegen der Geheimhaltung\u00bb, schreibt die Axpo in der Antwort an Greenpeace Schweiz.<\/p>\n\n<p>Ob die Vertragspartner der Axpo Vereinbarungen mit Unterlieferanten abgeschlossen haben, ist ebenfalls nicht bekannt.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Beznau l\u00e4uft bis 2033 mit russischem Uran<\/h2>\n\n<p>Nach dem russischen \u00dcberfall auf die Ukraine 2022 verk\u00fcndete die Axpo, ihre Uranbeschaffung von Russland unabh\u00e4ngiger machen zu wollen.&nbsp;<\/p>\n\n<p>Im Dezember 2024 hat die Axpo als Betreiberin des AKW Beznau (KKB) angek\u00fcndigt, die beiden Reaktoren bis 2032 (Reaktor 2) bzw. 2033 (Reaktor 1) laufen zu lassen. Auf die Frage von Greenpeace zur Brennstoffversorgung in den verbleibenden Betriebsjahren antwortete die Axpo-Medienstelle: \u00abDie Gespr\u00e4che mit den Verhandlungspartnern sind weit fortgeschritten. Sicher ist jedoch, dass russisches Uran bei der Versorgung f\u00fcr die zus\u00e4tzlichen Jahre des KKB keine Rolle spielen wird.\u00bb Gem\u00e4ss der Axpo-Mitteilung vom Februar 2025 ist \u00abdie Brennstoffversorgung von Leibstadt und Beznau aufgrund von Reserven seit 2022 nicht mehr auf russische Quellen angewiesen\u00bb.&nbsp;<\/p>\n\n<p>Mit diesen beiden Aussagen suggeriert der Energiekonzern, dass Beznau die Verbindung mit Russland gekappt hat. Das Gegenteil ist der Fall: Die beiden Reaktoren werden bis zu ihrer Stilllegung zu 100% mit russischem Uran betrieben.&nbsp;<\/p>\n\n<p>Der Grund: Die bestehenden Vertr\u00e4ge mit dem franz\u00f6sischen Unternehmen Framatome (ehemals Areva) wurden nicht aufgel\u00f6st, sondern honoriert. Diese Vertr\u00e4ge wiederum sichern die Brennstoffversorgung komplett mit russischem Uran. Gem\u00e4ss den Axpo-Angaben laufen diese Vertr\u00e4ge bis Ende dieses Jahrzehnts, so dass die letzten Lieferungen vor 2030 zu erwarten sind, damit die beiden Beznau-Reaktoren bis zur Stilllegung 2032 bzw. 2033 gen\u00fcgend Brennelemente zur Verf\u00fcgung haben. Beide Reaktoren verf\u00fcgen \u00fcber Lagerkapazit\u00e4ten von knapp \u00fcber 100 frischen Brennelementen, jedes Jahr werden 20 Brennelemente nachgeladen.<\/p>\n\n<p>Seit 2022 sind <a href=\"https:\/\/www.bundesumweltministerium.de\/fileadmin\/Daten_BMU\/Download_PDF\/Nukleare_Sicherheit\/ausfuhrgenehmigungen_brennelemente_bf.pdf\">sechs Lieferungen aus Lingen (D) dokumentiert<\/a>. Die Brennelemente werden durch Advanced Nuclear Fuel, ein Tochterunternehmen von Framatome, in Lingen mit russischem Uran gefertigt.&nbsp;<\/p>\n\n<p>Aufgrund dieser Faktenlage mag es zwar stimmen, dass es seit 2022 keine direkten Importe von russischem Uran in die Schweiz mehr gibt. Das russische Uran kam und kommt\u00a0aber weiterhin in die Schweiz \u2013 via Deutschland. Bis zur Stilllegung l\u00e4uft das Beznau-AKW also mit Uran aus Russland.\u00a0<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Uran aus Kasachstan<\/h2>\n\n<p>Die neuen Vertr\u00e4ge der Axpo f\u00fcr die Beschaffung von Brennstoff betreffen somit nur das Atomkraftwerk Leibstadt. Dabei wird Russland durch Kasachstan als Lieferant ersetzt.<\/p>\n\n<p>Kasachstan ist weltweit <a href=\"https:\/\/world-nuclear.org\/information-library\/nuclear-fuel-cycle\/mining-of-uranium\/world-uranium-mining-production\">das f\u00fchrende Land in der Uranproduktion<\/a>. Das Land geh\u00f6rt auch zu jenen L\u00e4ndern mit den gr\u00f6ssen Uranvorkommen liegen. Kontrolliert wird das Uran-Gesch\u00e4ft im Land vom Konzern Kazatomprom, das mehrheitlich im Besitz des kasachischen Staatsfonds Samruk-Kazyna ist. Die Axpo hat mit Kazatomprom Vertr\u00e4ge abgeschlossen. Kasachstan gilt als autokratischer gef\u00fchrter Staat und wird von Transparency International betreffend Korruption <a href=\"https:\/\/www.transparency.org\/en\/countries\/kazakhstan\">schlecht benotet<\/a>.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/05\/beda7e2d-seite-10-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-132727\" srcset=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/05\/beda7e2d-seite-10-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/05\/beda7e2d-seite-10-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/05\/beda7e2d-seite-10-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/05\/beda7e2d-seite-10-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/05\/beda7e2d-seite-10-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/05\/beda7e2d-seite-10-510x340.jpg 510w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Eingang zu einem Uran-Bergwerk von Kazatomprom. Bild: iStock<\/figcaption><\/figure>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Minen und Urankonzentrat<\/h3>\n\n<p>Von welchen Minen in Kasachstan das Uran stammt, sagt die Axpo jedoch nicht. Kazatomprom ist an 14 Unternehmen beteiligt, die Uran im Land f\u00f6rdern. Zw\u00f6lf davon sind Joint Ventures mit ausl\u00e4ndischen Unternehmen, darunter chinesische, japanische, kanadische, franz\u00f6sische und russische Konzerne. Die Uranium One Group ist die <a href=\"https:\/\/www.kazatomprom.kz\/storage\/c6\/kap_investor_handout_02022026tbnuasxwa9.pdf\">wichtigste ausl\u00e4ndische Akteurin<\/a> in der F\u00f6rderung von kasachischem Uran. Die Uranium One Group wiederum ist eine Tochterfirma des russischen Staatskonzerns Rosatom.&nbsp;<\/p>\n\n<p>In Kasachstan selbst wird aus dem Uranerz einzig Urankonzentrat (auch Yellowcake genannt) hergestellt. Das Land verf\u00fcgt nicht \u00fcber die Technologie, um die weiteren Bearbeitungsschritte der Lieferkette durchzuf\u00fchren. Das Urankonzentrat muss also in eine ausl\u00e4ndische Konversionsanlage transportiert werden.&nbsp;<\/p>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Transport zu einer Konversionsanlage<\/h3>\n\n<p>In der Konversionsanlage wird das Urankonzentrat in ein Uranhexafluorid-Gas&nbsp; (UF<sub>6<\/sub>) umgewandelt, damit anschliessend die Anreicherung stattfinden kann.&nbsp;<\/p>\n\n<p>In welchen Konversionsanlagen das Uran f\u00fcr die Axpo bearbeitet wird, sagt der Schweizer Stromkonzern nicht. Kommerzielle Konversionsanlagen sind gem\u00e4ss der <a href=\"https:\/\/world-nuclear.org\/information-library\/nuclear-fuel-cycle\/conversion-enrichment-and-fabrication\/conversion-and-deconversion\">World Nuclear Association<\/a> in Kanada, Frankreich, den USA, Russland und China in Betrieb. Am wahrscheinlichsten wird das Uran aus Kasachstan f\u00fcr die Axpo derzeit in Anlagen in Kanada und Frankreich aufbereitet.<\/p>\n\n<p>F\u00fcr den Transport des Urans von Kasachstan nach Kanada und Frankreich sind zwei Routen dokumentiert:<\/p>\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Auf Schienen durch Russland nach St. Petersburg, der russischen Hafenstadt an der Ostsee, wo das Uran verschifft wird.<\/li>\n\n\n\n<li>\u00dcber den sogenannten \u00abMiddle Corridor\u00bb, die Trans-Caspian International Transport Route (TITR). Diese Route l\u00e4uft \u00fcber das Kaspische Meer nach Aserbaidschan, dann nach Georgien und ab dort per Schiff \u00fcber das Schwarze Meer zum Zielhafen, wobei verschiedene Routen m\u00f6glich sind.<\/li>\n<\/ol>\n\n<p>Seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine betont <a href=\"https:\/\/www.kazatomprom.kz\/en\/media\/view\/kazatomprom_obyavlyaet_ob_osushchestvlenii_postavki_cherez_transkaspiiskii_marshrut\">Kazatomprom<\/a>, dass Kasachstan bei seinen Uranexporten in westliche L\u00e4nder nicht von Russland abh\u00e4ngig ist. Die Abh\u00e4ngigkeit ist gleichwohl stark, wie folgende Ausf\u00fchrungen zeigen. Im <a href=\"https:\/\/www.kazatomprom.kz\/storage\/60\/book_2023_fin_kap_eng.pdf\">Jahresbericht 2023<\/a> gibt Kazatomprom an, 60% der Urantransporte in westliche L\u00e4nder \u00fcber die TITR durchgef\u00fchrt zu haben. Es ist unklar, ob sich diese von Kazatomprom ver\u00f6ffentlichte Zahl auf die Anzahl der Transporte oder die Menge des exportierten Urans bezieht. Gem\u00e4ss <a href=\"https:\/\/astanatimes.com\/2024\/05\/kazakhstan-increases-uranium-shipments-via-trans-caspian-international-transport-route\/\">Astana Times<\/a> sollen 2023 2\u2019300 Tonnen Uran \u00fcber die TITR verschifft worden sein. Gem\u00e4ss <a href=\"https:\/\/wits.worldbank.org\/trade\/comtrade\/en\/country\/KAZ\/year\/2023\/tradeflow\/Exports\/partner\/ALL\/product\/284410\">Weltbank<\/a> hat Kasachstan im gleichen Jahr 26\u2019800 Tonnen Uran exportiert. Dementsprechend w\u00e4ren 2023 nicht mal 10% des Urans \u00fcber die TITR transportiert worden.<\/p>\n\n<p>Im <a href=\"https:\/\/www.kazatomprom.kz\/storage\/f6\/eng_kap_ar2024_07_14.pdf\">Jahresbericht 2024<\/a> berichtet Kazatomprom, dass die Transporte in die USA sowie nach Kanada und Frankreich \u00fcber St. Petersburg stattgefunden haben. Transporte \u00fcber die TITR werden nicht erw\u00e4hnt. Im Bericht heisst es lediglich, dass das Unternehmen \u00fcber eine Lizenz f\u00fcr Transporte \u00fcber die TITR verf\u00fcgt.&nbsp;<\/p>\n\n<p>Das neueste Briefing f\u00fcr Investoren vom Januar 2026 erw\u00e4hnt wiederum nur die Daten aus dem Jahr 2023. Im <a href=\"http:\/\/www.kazatomprom.kz\/storage\/ef\/kap_iar_2025_final_eng234.pdf\">Jahresbericht 2025<\/a> schreibt das Unternehmen, dass 48% der Transporte nach \u00abwestlichen Zielorten\u00bb \u00fcber die TITR stattgefunden haben. Da weder die Anzahl aller Transporte noch die insgesamt transportierte Menge an Uran dokumentiert wird, l\u00e4sst sich diese Zahl allerdings nicht einordnen.<\/p>\n\n<p>Abgesehen von den vagen Zahlen des Unternehmen, bleibt die TITR \u2013 zumindest mittelfristig \u2013 keine brauchbare Alternative zum Transport durch Russland:<\/p>\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die TITR weist logistische M\u00e4ngel auf, da sie vom Hafen Aktau in Kasachstan aus durch verschiedene L\u00e4nder und \u00fcber verschiedene H\u00e4fen f\u00fchrt, was Umladungen erforderlich macht. Verschiedene Quellen weisen zudem darauf hin, dass die Infrastruktur f\u00fcr den Transport grosser Mengen ungeeignet ist und dass es an Erfahrung mit dem Transport gef\u00e4hrlicher G\u00fcter wie Uran mangelt. Im Gegensatz dazu erfolgt der Transport durch Russland per Bahn bis zum Hafen von St. Petersburg, wo die Ladungen auf Schiffe umgeladen werden, die ihren Bestimmungshafen direkt anlaufen. Die Route \u00fcber Russland ist wesentlich k\u00fcrzer und g\u00fcnstiger.<\/li>\n\n\n\n<li>Die TITR ist erheblichen geopolitischen Risiken ausgesetzt, da mehrere durchquerte L\u00e4nder im Einflussbereich Russlands liegen, Spannungen unterliegen (Aserbaidschan-Armenien) und\/oder neuen Risiken ausgesetzt sind (insbesondere im Zusammenhang mit dem Iran). Der britische Think Tank Carnegie <a href=\"https:\/\/carnegieendowment.org\/russia-eurasia\/politika\/2026\/04\/middle-corridor-transport-prospect\">sieht in der TITR keine valable Alternative zur russischen Route<\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/05\/4828dccd-rosatom-map_ch_de-1-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-132906\" srcset=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/05\/4828dccd-rosatom-map_ch_de-1-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/05\/4828dccd-rosatom-map_ch_de-1-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/05\/4828dccd-rosatom-map_ch_de-1-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/05\/4828dccd-rosatom-map_ch_de-1-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/05\/4828dccd-rosatom-map_ch_de-1-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/05\/4828dccd-rosatom-map_ch_de-1-510x287.jpg 510w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Rosatom kontrolliert die Transporte durch Russland<\/h3>\n\n<p>Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das Uran aus Kasachstan mehrheitlich \u00fcber Russland transportiert wird. Diese Transporte werden vollst\u00e4ndig vom russischen Staatskonzern Rosatom kontrolliert, da dieser eine Lizenz zur Bef\u00f6rderung von radioaktivem Material ausstellen muss. Auch russische Schiffe fahren das Uran nach Frankreich und Kanada (siehe dazu eine <a href=\"https:\/\/cdn.greenpeace.fr\/site\/uploads\/2023\/05\/Greenpeace-Rapport-La-Russie-plaque-tournante-du-commerce-duranium-mars-2023-1-1.pdf\">detaillierte Untersuchung von Greenpeace <\/a>Frankreich).<\/p>\n\n<p>Gem\u00e4ss aktuellem Kenntnisstand von Greenpeace Schweiz hat die Axpo keine Vereinbarung getroffen, um die Beteiligung von russischen Unternehmen in der Logistik auszuschliessen. Konkret heisst das: Damit in der Schweiz Uran aus Kasachstan zum Einsatz kommen kann, ist die Axpo auf russische Unternehmen angewiesen.&nbsp;<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/05\/8e4edae0-gp0stvp7e_medium-res-1200px-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-132730\" srcset=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/05\/8e4edae0-gp0stvp7e_medium-res-1200px-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/05\/8e4edae0-gp0stvp7e_medium-res-1200px-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/05\/8e4edae0-gp0stvp7e_medium-res-1200px-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/05\/8e4edae0-gp0stvp7e_medium-res-1200px-510x340.jpg 510w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/05\/8e4edae0-gp0stvp7e_medium-res-1200px.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Rosatomlieferung im Hafen von D\u00fcnkirchen, Frankreich: Das Frachschiff aus Sankt Petersburg bringt 25 zylindrische Beh\u00e4lter mit russischem angereichertem Uran f\u00fcr den franz\u00f6sischen Konzern Orano.<div class=\"credit icon-left\"> \u00a9 Denis Meyer \/ Greenpeace<\/div><\/figcaption><\/figure>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Konversions- und Anreicherungsanlagen verarbeiten auch russisches Uran<\/h2>\n\n<p>Die Verstrickung mit Russland bei der Uranlieferung aus Kasachstan ist somit immens, wie das vorhergehende Kapitel aufzeigt. Kommt hinzu: Trotz neuer Vertr\u00e4ge kann es durchaus sein, dass auch k\u00fcnftig russisches Uran die Schweizer Atomkraftwerke antreibt.&nbsp;<\/p>\n\n<p>Auch wenn die Axpo Vertr\u00e4ge mit spezifischen Lieferanten abschliesst, l\u00e4sst sich die Herkunft von Uran nicht zur\u00fcckverfolgen. Uran gilt als fungibler Rohstoff, der sich im Handel und in der Bearbeitung einfach austauschen l\u00e4sst. In Konversions- oder Anreicherungsanlage werden die Uranlieferungen gemischt und undifferenziert bearbeitet. Bilanztechnisch entsprechen zwar die aus den Anlagen ausgehenden Mengen den gelieferten Mengen, die R\u00fcckverfolgbarkeit des Brennstoffs ist aber unm\u00f6glich. Kazatomprom zum Beispiel preist seine Beteiligung an diesen sogenannten \u00abUranium Swaps\u00bb \u00f6ffentlich an, es ist aber nicht dokumentiert, mit welchen Partnern.<\/p>\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/05\/7f7e8d03-istock-1226809291-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-132734\" srcset=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/05\/7f7e8d03-istock-1226809291-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/05\/7f7e8d03-istock-1226809291-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/05\/7f7e8d03-istock-1226809291-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/05\/7f7e8d03-istock-1226809291-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/05\/7f7e8d03-istock-1226809291-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/05\/7f7e8d03-istock-1226809291-510x340.jpg 510w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Uran ist ein chemisches Element mit dem Symbol U und einer Atommasse von 238 u. Es hat die Ordnungszahl 92.<div class=\"credit icon-left\"> \u00a9 Getty Images\/iStockphoto<\/div><\/figcaption><\/figure>\n\n<p>Aus wirtschaftlicher Sicht ist das Verfahren durchaus sinnvoll, da es Transportwege vermeidet, eine Optimierung der Lagerverwaltung erm\u00f6glicht und das Risiko von Unterbrechungen in der Lieferkette mindert. Aus politischer und ethischer Sicht ist es jedoch weitaus problematischer. Denn verschiedene Anlagen, die von den&nbsp; Axpo-Vertragspartnern betrieben werden, bearbeiten Uran, das von Rosatom geliefert wird. Das System bindet also Rosatom und seine Unternehmen vollst\u00e4ndig ein und erm\u00f6glicht ihnen den Zugang zum Uran-Markt sowie den Absatz ihres Urans. Darum ist die Behauptung der Axpo gewagt, Russland aus der Uran-Lieferkette ausgeschlossen zu haben.&nbsp;<\/p>\n\n<p>Zudem muss davon ausgegangen werden, dass die globalen Lieferketten ohne russische Beteiligung aktuell nicht funktionieren w\u00fcrden. Dies ist einer der zentralen Gr\u00fcnde, warum weder seit dem russischen Angriff im Osten der Ukraine 2014 noch seit Beginn der gross angelegten Invasion ab 2022 nennenswerte Sanktionen gegen Rosatom verh\u00e4ngt wurden. Die franz\u00f6sischen Anlagen haben auch nach dem russischen Angriff auf die Ukraine russisches Uran importiert. Auch die deutsche Brennelement-Fabrik Lingen in Deutschland, die zu den Axpo-Lieferanten geh\u00f6rt, handelt weiterhin mit Rosatom. Bezeichnend: Die US-Regierung hat zwar 2024 ein Importverbot f\u00fcr russisches Uran verh\u00e4ngt, seither aber mangels Alternativen <a href=\"https:\/\/www.world-nuclear-news.org\/articles\/centrus-receives-uranium-import-waiver\">Ausnahmebewilligungen<\/a> erteilt.<\/p>\n\n<p>Die Abh\u00e4ngigkeit von Russland betrifft nicht nur Atomkraftwerke mit direkten Vertr\u00e4gen mit Russland, sondern weitaus mehr, wenn nicht sogar alle Akteure, da der Brennstoff in Anlagen behandelt wird, die auch russisches Material verarbeiten.<\/p>\n\n<p>Aus ethischer Ebene veranschaulicht eine Analogie zur Landwirtschaft das Problem: Bei Schweizer Bio-Erdbeeren w\u00e4re es undenkbar, dass sie vor dem Verkauf mit ausl\u00e4ndischen Fr\u00fcchten vermischt w\u00fcrden, die unter massivem Einsatz von Pestiziden und unter problematischen sozialen Bedingungen produziert wurden. Genau das geschieht jedoch beim Uran.<\/p>\n\n<p>Zusammenfassend und um auf die Schweiz zur\u00fcckzukommen: Auch wenn die Atomkraftwerke behaupten, sich von russischen Partnern gel\u00f6st zu haben, profitieren sie nicht nur vollumf\u00e4nglich von der Beteiligung von Rosatom am Uran-Markt, sondern bleiben sogar vollst\u00e4ndig vom russischen Staatskonzern abh\u00e4ngig.<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schlussfolgerungen<\/h2>\n\n<p>Die Beteuerungen der Axpo, Russland geh\u00f6re nicht mehr zur Brennstoff-Lieferkette von Schweizer Atomkraftwerken, stimmen so nicht. Die Axpo hat sich zwar bem\u00fcht, keine Direktvertr\u00e4ge mit russischen Lieferanten mehr abzuschliessen. Russland bleibt wegen seiner Dominanz auf dem Uran-Markt aber unumg\u00e4nglich. Diese Situation wird sich in absehbarer Zeit nicht \u00e4ndern. Die Atomindustrie bleibt also Geisel eines Staates, das in der Ukraine Kriegsverbrechen begeht. Sein Atomkonzern Rosatom ist sogar direkt an h\u00f6chst problematischen Kampfhandlungen beteiligt, wie die Besetzung des Atomkraftwerks Saporischschja.<\/p>\n\n<p>Im Wesentlichen beschr\u00e4nkt sich die neue Strategie der Axpo darauf, Russland durch Kasachstan als Lieferant f\u00fcr Uran f\u00fcr das AKW Leibstadt zu ersetzen. Angesichts der problematischen demokratischen Verh\u00e4ltnisse sowie der engen Verbindungen des zentralasiatischen Landes mit Russland ist dieser Entscheid h\u00f6chst fragw\u00fcrdig.<\/p>\n\t\t\t<section\n\t\t\tclass=\"boxout post-129677 \"\n\t\t\t\n\t\t>\n\t\t\t<a\n\t\t\t\tdata-ga-category=\"Take Action Boxout\"\n\t\t\t\tdata-ga-action=\"Image\"\n\t\t\t\tdata-ga-label=\"n\/a\"\n\t\t\t\tclass=\"cover-card-overlay\"\n\t\t\t\thref=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/handeln\/anti-akw-referendum-pledge\/\" \n\t\t\t><\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t<img\n\t\t\t\t\t\tsrc=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/03\/4e28c2aa-anti-atom_2_bundeshaus-1024x683.jpg\"\n\t\t\t\t\t\tsrcset=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/03\/4e28c2aa-anti-atom_2_bundeshaus-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2026\/03\/4e28c2aa-anti-atom_2_bundeshaus-1024x683.jpg 1024w, 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Boxout\"\n\t\t\t\t\t\tdata-ga-action=\"Title\"\n\t\t\t\t\t\tdata-ga-label=\"n\/a\"\n\t\t\t\t\t\thref=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/handeln\/anti-akw-referendum-pledge\/\"\n\t\t\t\t\t\t\n\t\t\t\t\t>\n\t\t\t\t\t\tAKW-Referendum-Pledge\n\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p class=\"boxout-excerpt\">Keine neuen AKW in der Schweiz: Versprich uns deine Unterschrift f\u00fcr das Referendum.<\/p>\n\t\t\t\t                                    <a\n                        class=\"btn btn-primary\"\n                        data-ga-category=\"Take Action Boxout\"\n                        data-ga-action=\"Call to Action\"\n                        data-ga-label=\"n\/a\"\n                        href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/handeln\/anti-akw-referendum-pledge\/\"\n                        \n                    >\n                        Mitmachen\n                    <\/a>\n                \t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/section>\n\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mehr 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