{"id":133280,"date":"2026-06-12T12:54:06","date_gmt":"2026-06-12T10:54:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=133280"},"modified":"2026-06-12T12:54:15","modified_gmt":"2026-06-12T10:54:15","slug":"schweiz-und-meeresschutz-es-geht-endlich-vorwaerts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/133280\/schweiz-und-meeresschutz-es-geht-endlich-vorwaerts\/","title":{"rendered":"Schweiz und Meeresschutz: Es geht endlich vorw\u00e4rts"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Der Bundesrat hat heute die <\/strong><a href=\"https:\/\/www.admin.ch\/de\/newnsb\/3QzFGPyUw5QwCrHyTNpOk\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><strong>Vernehmlassung zur Ratifikation und Umsetzung des UNO-Hochseeschutzabkommen er\u00f6ffnet.<\/strong><\/a><strong> Sie dauert bis zum 5. Oktober. Damit es mit dem Hochseeschutz vorw\u00e4rts geht, muss der Bundesrat danach dem Parlament m\u00f6glichst rasch die Botschaft zur Genehmigung des Abkommens vorlegen.\u00a0 \u00a0<\/strong><\/p>\n\n<p>Greenpeace begr\u00fcsst den Start der Vernehmlassung zum UNO-Hochseeschutzabkommen. Gut ein Jahr nachdem der Bundesrat das Abkommen unterzeichnet hat,\u00a0startet nun die Phase der Ratifizierung. Am Schluss wird das Parlament entscheiden.<\/p>\n\n<p>Viele L\u00e4nder sind weiter als die Schweiz. Bisher haben<a href=\"https:\/\/treaties.un.org\/Pages\/ViewDetails.aspx?src=TREATY&amp;mtdsg_no=XXI-10&amp;chapter=21&amp;clang=_en&amp;_gl=1*1d3fwqj*_ga*MTI2OTE4MjU3MS4xNzY2MDcxMjE0*_ga_TK9BQL5X7Z*czE3Njk1MTI2NTIkbzIkZzAkdDE3Njk1MTI2NTIkajYwJGwwJGgw\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u00a090 Staaten<\/a> das UNO-Hochseeschutzabkommen ratifiziert. Es trat am 17. Januar 2026 in Kraft und regelt Schutz und Nutzung der Hochsee.<\/p>\n\n<p>Niemand hat sich bisher\u00a0in der Schweiz als Gegner des Abkommens positioniert.\u00a0<\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Multilateralismus und Demokratie st\u00e4rken<\/strong><\/h2>\n\n<p>\u00abOhne Ratifikation gibt es f\u00fcr die Schweiz keinen Platz am Verhandlungstisch, wenn es um die konkrete Umsetzung des Abkommens geht. Deshalb muss der Bundesrat nach der Vernehmlassung dem Parlament rasch die Botschaft zur Genehmigung des Abkommens vorlegen\u00bb, sagt Iris Menn, Meeresbiologin und Gesch\u00e4ftsleiterin von Greenpeace Schweiz.&nbsp;<\/p>\n\n<p>Und weiter: \u00abStaatschefs wie Donald Trump und Wladimir Putin verh\u00f6hnen das V\u00f6lkerrecht. Die USA haben den R\u00fcckzug aus 66 internationalen Organisationen beschlossen, viele davon aus dem Umwelt- und Klimabereich. Das ist ein Grund mehr, weshalb die Schweiz das UNO-Hochseeschutzabkommen rasch ratifizieren muss und damit Multilateralismus und Demokratie st\u00e4rkt.\u00bb<\/p>\n\n<p><\/p>\n\n<p class=\"is-style-accent-1\"><strong>Deshalb ist das UNO-Hochseeschutzabkommen wichtig<\/strong><br>Die Hochsee ist Lebensraum f\u00fcr unz\u00e4hlige Arten, von denen wir viele noch nicht einmal kennen. Sie spielt eine zentrale Rolle im Klimasystem: In den vergangenen zehn Jahren haben die Meere rund 30 Prozent der menschengemachten CO2-Emissionen aufgenommen.<br><br>Die Meeres\u00f6kosysteme brauchen wirksamen Schutz vor Zerst\u00f6rungen wie \u00dcberfischung und Verschmutzungen. Diese setzen den Ozeanen bereits enorm zu.<br><br>Staaten werden Aktivit\u00e4ten mit potenziell sch\u00e4dlichen Folgen auf ihre Umweltvertr\u00e4glichkeit pr\u00fcfen m\u00fcssen.<br><br>Das Abkommen macht grossfl\u00e4chige Schutzgebiete m\u00f6glich. Diese Gebiete bewahren die biologische Vielfalt und machen die Meere widerstandsf\u00e4higer gegen die Folgen der Klimaver\u00e4nderungen.<br><br>Die 1. Oceans COP (Conference of Parties) findet im Januar 2027 statt. Dort werden die Vertragsstaaten unter anderem konkrete Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Schutzgebiete diskutieren. Staaten, die das Abkommen nicht ratifiziert haben, k\u00f6nnen am Verhandlungstisch nicht mitentscheiden.<\/p>\n\n<p><\/p>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kontakt<\/strong><\/h2>\n\n<p><strong>Iris Menn<\/strong>, Gesch\u00e4ftsleiterin Greenpeace Schweiz, Meeresbiologin, 079 886 75 92, <a href=\"mailto:iris.menn@greenpeace.org\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">iris.menn@greenpeace.org<\/a><\/p>\n\n<p><strong>Roland Gysin<\/strong>, Medienstelle Greenpeace Schweiz, 044 447 41 17, <a href=\"mailto:roland.gysin@greenpeace.org\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">roland.gysin@greenpeace.org<\/a><\/p>\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Greenpeace begr\u00fcsst den Start der Vernehmlassung zum UNO-Hochseeschutzabkommen. 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