{"id":13359,"date":"2012-09-25T00:00:00","date_gmt":"2012-09-24T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/13359\/shell-versucht-einen-angriff-auf-die-meinungsfreiheit\/"},"modified":"2019-05-30T12:02:01","modified_gmt":"2019-05-30T10:02:01","slug":"shell-versucht-einen-angriff-auf-die-meinungsfreiheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/13359\/shell-versucht-einen-angriff-auf-die-meinungsfreiheit\/","title":{"rendered":"Shell versucht einen Angriff auf die Meinungsfreiheit"},"content":{"rendered":"<p><b><\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<div class=\"events-box middle-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/79f7c83c-79f7c83c-klima_aktion_shell_amsterdam_gp048wv.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/79f7c83c-79f7c83c-klima_aktion_shell_amsterdam_gp048wv.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content\">\n        <span class=\"date\">Dienstag, 25. September 2012<\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<p>\n            \u00a9 Michiel Wijnbergh \/ Greenpeace\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Vergangenen Freitag haben Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten an Shell-Tankstellen in den Niederlanden gegen die r\u00fccksichtslosen \u00d6lbohrpl\u00e4ne des Konzerns in der Arktis protestiert. Der Grund f\u00fcr diesen friedlichen Protest war ebenso simpel wie einleuchtend: In der Arktis h\u00e4tte ein \u00d6lunfall verheerende Auswirkungen. Die Arktis ist im Falle eines \u00d6lunfalls noch verwundbarer  als andere Regionen unseres Planeten. Die dortigen Wetterbedingungen machen Bohrungen h\u00f6chst  risikoreich. Sollte es zu  einem \u00d6lunfall kommen ist es schwer das  \u00d6lleck unter dem eisbedeckten  Meer zu stoppen und das \u00d6l zu beseitigen. Und \u00fcberall wo auf der Welt nach \u00d6l gebohrt wird, tritt eine schleichende Verschmutzung des \u00d6kosystems auf. Kommt hinzu, dass die Arktis massiv vom Klimawandel betroffen ist. Wenn Shell dort nach \u00d6l bohrt, w\u00fcrde dies die ohnehin bereits katastrophale Situation nur noch weiter verschlimmern.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/News_Stories\/Newsblog\/erfolg-shell-gibt-fuer-dieses-jahr-auf\/blog\/42145\/\">Vor wenigen Tagen hat der Konzern selber einsehen m\u00fcssen, dass er den besonderen Herausforderungen der Arktis nicht gewachsen ist. <\/a>Leider hat er seine Bohrpl\u00e4ne lediglich f\u00fcr n\u00e4chstes Jahr aufgeschoben statt sie sie komplett zu vergessen.<\/p>\n<p>Das Meereis in der Arktis ist in dieser Woche auf die kleinste Fl\u00e4che seit Beginn der Satellitenmessungen im Jahr 1973 geschrumpft. Insgesamt hat die Eisdecke in der Arktis in den vergangenen drei Jahrzehnten um mehr als die H\u00e4lfte abgenommen. Diese Eisschmelze wird durch Firmen wie Shell mitverursacht. Seit Jahrzehnten treiben sie die Abh\u00e4ngigkeit der Gesellschaft von fossilen Energietr\u00e4gern voran.<\/p>\n<p><strong>Also worum geht es?<\/strong><\/p>\n<p>Auf der einen Seite haben wir eine Umweltorganisation mit ein paar Aktivistinnen und Aktivisten, von denen einige als Eisb\u00e4ren verkleidet an Tankstellen protestierten, um die Menschen \u00fcber die Bohrpl\u00e4ne von Shell aufzukl\u00e4ren. Auf der anderen Seite steht ein Unternehmen, das am Klimawandel eine Mitschuld tr\u00e4gt und versucht durch \u00d6lbohrungen aus dieser Katastrophe noch Profit zu schlagen. Nun versucht eine der beiden Parteien einen Gerichtsbeschluss zu erwirken, damit alle gef\u00e4hrlichen Aktivit\u00e4ten gestoppt werden und verlangt 1&#8217;000&#8217;000 Euro, sollte gegen diese Anordnung verstossen werden.<\/p>\n<p><strong>Ratet mal, wer ist hier wer?<\/strong><\/p>\n<p>Shell versucht Greenpeace per richterlichem Bescheid von Protesten innerhalb einer 500-Meter-Zone bei Shell-Tankstellen und -B\u00fcros abzuhalten, indem sie Strafzahlungen in der H\u00f6he von 1&#8217;000&#8217;000 Euro fordert.<\/p>\n<p><strong>Kommt euch das viel vor?<br \/> Uns auch!<\/strong><\/p>\n<p>Aus diesem Grund sind die niederl\u00e4ndischen Kolleginnen und Kollegen in Amsterdam vor Gericht, um diese Forderung von Shell anzufechten und um eines klarzustellen:<br \/> <strong>Greenpeace l\u00e4sst sich nicht so einfach zum Schweigen bringen und empfindet das Vorgehen von Shell als Angriff auf die Meinungsfreiheit!<\/strong><\/p>\n<p>Bereits \u00fcber 1,8 Millionen Menschen haben unsere Petition zum Schutz der Arktis bereits unterzeichnet. Helft mit, dieses einzigartige \u00d6kosystem zu sch\u00fctzen!<br \/> <a href=\"http:\/\/www.savethearctic.org\/\">www.savethearctic.org<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dienstag, 25. 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