{"id":13363,"date":"2012-09-24T00:00:00","date_gmt":"2012-09-23T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/13363\/und-die-mission-geht-weiter\/"},"modified":"2019-05-30T12:02:07","modified_gmt":"2019-05-30T10:02:07","slug":"und-die-mission-geht-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/13363\/und-die-mission-geht-weiter\/","title":{"rendered":"Und die Mission geht weiter&#8230;"},"content":{"rendered":"<p><b><\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<h4>Nach zwei Wochen endet heute unsere Zusammenarbeit mit dem Ministerium f\u00fcr Fischerei von Mosambik. Wir haben einen grossen Teil der mosambikanischen Gew\u00e4sser patrouilliert und den Inspektoren den Zugang zu den ausl\u00e4ndischen Fangflotten, die gezielt vor allem Thunfisch und bedrohte Haie fangen, erleichtert.<\/h4>\n<\/p>\n<div class=\"events-box middle-box right\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/12aef1ce-12aef1ce-120926nb_indianocean_gp049d0.jpg\" title=\"Inspektion eines  japanischen Langleinenfischers  24. September 2012 Inspektion eines japanischen Langleinenfischers\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" title=\"Inspektion eines  japanischen Langleinenfischers  24. September 2012 Inspektion eines japanischen Langleinenfischers\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/12aef1ce-12aef1ce-120926nb_indianocean_gp049d0.jpg\" alt=\"Inspektion eines  japanischen Langleinenfischers  24. September 2012 Inspektion eines japanischen Langleinenfischers\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content\">\n        <span class=\"date\">Mittwoch, 26. September 2012<\/span><br \/>\n        <strong>Inspektion eines  japanischen Langleinenfischers  24. September 2012 Inspektion eines japanischen Langleinenfischers<\/strong><\/p>\n<p>\n            Greenpeace zusammen mit Mitgliedern der mosambikanischen Fischereibeh\u00f6rde inspizieren den japanischen Langleinenfischer \u00abWakashio Maru Nr. 08\u00bb nach illegalen Fischen und Haiflossen. 2012.09.18 \u00a9 Paul Hilton \/ Greenpeace<\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Aufgrund der begrenzten Ressourcen, k\u00f6nnen weite Gebiete der mosambikanischen Gew\u00e4sser nicht streng \u00fcberwacht werden, wodurch eine Vielzahl an Gelegenheiten f\u00fcr illegale und unregulierte Fischerei entstehen.<\/p>\n<p> \u00abDerzeit pl\u00fcndern Fangflotten den Indischen Ozean und fangen gezielt Thunfische, Haie und andere Meerestiere. Schiffe, die sich wiederholt nicht an die Regeln halten m\u00fcssen gestoppt werden. Unsere Ozeane und die Milliarden von Menschen deren Nahrung und Arbeitspl\u00e4tze von den Meeren abh\u00e4ngen, brauchen ordnungsgem\u00e4sse Kontrollen und die Durchsetzung der Fischereivorschriften\u00bb, meint Paloma Colmenarejo, Meeres-Campaignerin bei Greenpeace International an Bord der Rainbow Warrior.<\/p>\n<p> W\u00e4hrend der gemeinsamen \u00dcberwachung wurden eine Fl\u00e4che von 133.500 km2 sowie vier ausl\u00e4ndische Schiffe inspiziert. Drei der Schiffe waren aus Japan, eines aus Spanien.<\/p>\n<p> Eines der japanischen Schiffe, die Fukuseki Maru N \u00b0 27, die zu der Fukuseki Maru Co. Ltd geh\u00f6rt, scheiterte an der Zusammenarbeit mit der Strafverfolgungsbeh\u00f6rde als es darum ging, die Haiflossen an Bord zu wiegen. Ein klarer Verstoss gegen die\u00a0 Lizenzbedingungen. Die mosambikanische Regierung erw\u00e4gt derzeit weitere rechtliche Schritte.<\/p>\n<p> Langleinenfischer in mosambikanischen Gew\u00e4ssern zielen vor allem Weissen Thun, Grossaugen-Thun , Gelblossen Thunfisch, Schwertfische und Haie, wegen des lukrativen Gesch\u00e4fts mit den Haiflossen, ab. Weisser Thun ist in der Region \u00fcberfischt und viele Hai-Arten sind vom Aussterben bedroht. Albacore Thunfisch (Weisser Thun) wird im Indischen Ozean fast ausschliesslich mit Langleinen gefangen. Ein Mangel an ordnungsgem\u00e4ssem Management und die illegale Fischerei tragen zum Untergang dieser Arten bei.<\/p>\n<p> \u00abIllegale Fischerei ist ein massives Problem in den Gew\u00e4ssern der K\u00fcstenstaaten die nur \u00fcber begrenzte Kapazit\u00e4ten verf\u00fcgen die Aktivit\u00e4ten der Fangflotten zu \u00fcberwachen. Es ist Diebstahl von Fisch aus dem Indischen Ozean und Raubbau an den K\u00fcstenstaaten, die das Einkommen aus dem Fang dringend selbst ben\u00f6tigen\u00bb, erg\u00e4nzt Colmenarejo.<\/p>\n<p> Jo\u00e3o Noa Senete, Leiter des <em>Fisheries Surveillance Operations Department<\/em> des mosambikanischen Ministerium f\u00fcr Fischerei, f\u00fcgt hinzu: \u00abIllegale Fischerei schadet Fischerd\u00f6rfern und verschwendet Ressourcen auf Kosten von zuk\u00fcnftigen Generationen. Deshalb sind wir mit Greenpeace International in gemeinsamer Mission f\u00fcr die Minimierung oder Beseitigung von illegalen, ungemeldeten und nicht regulierten Fischereiaktivit\u00e4ten, um den wirtschaftlichen Nutzen aus der Fischerei und die Nachhaltigkeit der Fischereiressourcen zu sichern.\u00bb<\/p>\n<p> Greenpeace ruft die wichtigsten Marktteilnehmer und Thunfisch Marken dazu auf, sicherzustellen, dass ihre gesamte Lieferkette transparent ist und ihr Thunfisch-Angebot ausschliesslich aus legalem Fang und von \u00a0nachhaltig arbeitenden Anbietern stammen.<\/p>\n<p>Unterdessen f\u00fchren wir unsere Mission, die Probleme die exzessiver Thunfischfang mit zerst\u00f6rerischen Fangmethoden mit sich zieht ins Rampenlicht zu r\u00fccken und Sicherzustellen dass die K\u00fcstenregionen vom Reichtum des Indischen Ozeans profitieren.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach zwei Wochen endet heute unsere Zusammenarbeit mit dem Ministerium f\u00fcr Fischerei von Mosambik. 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