{"id":134450,"date":"2026-07-31T09:00:00","date_gmt":"2026-07-31T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/?p=134450"},"modified":"2026-07-30T20:32:43","modified_gmt":"2026-07-30T18:32:43","slug":"extreme-trockenheit-praegt-den-1-august-schweiz-muss-den-klimanotstand-ausrufen-und-sofortmassnahmen-ergreifen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/medienmitteilung\/134450\/extreme-trockenheit-praegt-den-1-august-schweiz-muss-den-klimanotstand-ausrufen-und-sofortmassnahmen-ergreifen\/","title":{"rendered":"Extreme Trockenheit pr\u00e4gt den 1. August \u2013 Schweiz muss den Klimanotstand ausrufen und Sofortmassnahmen ergreifen\u00a0"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Wasserschluss im Wasserschloss Schweiz. Die Trockenheit h\u00e4lt an. Feuer- und Feuerwerk sind am 1. August fast \u00fcberall verboten.<\/strong> <strong>Dieser Sommer ist Vorbote f\u00fcr k\u00fcnftige Sommer. Wegen der Klimaerhitzung nehmen Sommertrockenheit und wetterbedingte Waldbrandgefahr weiter zu. Greenpeace-Aktivist:innen ist deshalb nicht zum Feiern zumute. Sie fordern, dass die Schweiz die Klimakrise endlich anerkennt und entsprechend handelt: Es braucht 100 Millionen Franken f\u00fcr Sofortmassnahmen f\u00fcr den Hitze- und Klimaschutz.\u00a0<\/strong><\/p>\n\n<p><a href=\"https:\/\/media.greenpeace.org\/Detail\/27MZIFJHTC9D0\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bilder der Aktion<\/a><\/p>\n\n<p>Der Bodensee leidet unter historischem Niedrigwasser. Die Boote im Hafen von Mannenbach-Salenstein am Untersee (Bodensee) liegen auf dem Trockenen, statt im Wasser zu schaukeln. Stinkiger Schlamm \u00fcberzieht den Boden. Die anhaltende Trockenheit tritt hier deutlich zutage. Greenpeace-Aktivist:innen haben deshalb gestern Donnerstag vor Ort ein Banner mit der Aufschrift \u00abKein Grund zum Feiern. Klimaschutz jetzt!\u00bb entrollt.\u00a0<\/p>\n\n<p>\u00abTrotz 1. August ist uns nicht zum Feiern zumute\u00bb, sagt Lukas B\u00fchler, Energie- und Klimaexperte bei Greenpeace Schweiz. \u00abDie Auswirkungen des Klimawandels werden hierzulande immer deutlicher sicht- und sp\u00fcrbar. Der Bundesrat und das Parlament m\u00fcssen die Klimakrise endlich anerkennen, den Klimanotstand ausrufen und entsprechend handeln. Es gilt, unsere Heimat, unsere Lebensgrundlage zu sch\u00fctzen. N\u00f6tig sind 100 Millionen Franken f\u00fcr Sofortmassnahmen f\u00fcr den Hitze- und Klimaschutz.\u00bb&nbsp;<\/p>\n\n<p>Statt die R\u00fcckkehr von Atomstrom voranzutreiben, braucht es eine konsequente Energiewende hin zu erneuerbaren Energien. Die Schweiz muss sich aus der Abh\u00e4ngigkeit von Erd\u00f6l und Erdgas befreien sowie Sofortmassnahmen ergreifen, um die Bev\u00f6lkerung von der Hitze zu entlasten: Dazu geh\u00f6ren Bauten besser d\u00e4mmen, Pflegeeinrichtungen und Schulen klimatisieren, St\u00e4dte begr\u00fcnen und Schutzr\u00e4ume f\u00fcr Abk\u00fchlung schaffen, Bodenversiegelung beseitigen.<\/p>\n\n<p>\u00abDer Sommer 2026 wird keine Ausnahme bleiben\u00bb, sagt Lukas B\u00fchler. Die Klimaszenarien f\u00fcr die Schweiz sind klar: Im Sommer gibt es nicht nur weniger Niederschl\u00e4ge, auch die Dauer der niederschlagsfreien Perioden nimmt zu. In Kombination mit den steigenden Temperaturen und der st\u00e4rkeren Verdunstung trocknen die B\u00f6den aus. Tiere und Pflanzen leiden und die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr Waldbr\u00e4nde steigt. Weiter verliert eine ausged\u00f6rrte Vegetation ihre k\u00fchlende Wirkung. Das f\u00fchrt lokal zu noch mehr Hitze. Je weniger die Berge mit Schnee und Gletschereis bedeckt sind, desto rascher erw\u00e4rmt sich der Alpenraum bei sonnigem Wetter und desto schneller schmilzt der Schnee und schwinden die Gletscher.&nbsp;<\/p>\n\n<p>Lukas B\u00fchler: \u00abDie Schweiz ist von der Klimaerhitzung \u00fcberproportional betroffen. Das sollte f\u00fcr Bundesrat und Parlament Ansporn genug sein, beim Klimaschutz endlich vorw\u00e4rts zu machen.\u00bb<\/p>\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Weitere Informationen<\/strong><\/h2>\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><a href=\"https:\/\/media.greenpeace.org\/Detail\/27MZIFJHTC9D0\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bilder der Aktion<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kontakte<\/strong><\/h2>\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Lukas B\u00fchler, Energieexperte, Greenpeace Schweiz, +41 76 406 70 23, <a href=\"mailto:lukas.buehler@greenpeace.org\">lukas.buehler@greenpeace.org<\/a>&nbsp;<\/li>\n\n\n\n<li>Medienstelle Greenpeace Schweiz, +41 44 447 41 11, <a href=\"mailto:pressestelle.ch@greenpeace.org\">pressestelle.ch@greenpeace.org<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wasserschluss im Wasserschloss Schweiz. 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