{"id":13547,"date":"2012-08-09T00:00:00","date_gmt":"2012-08-08T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/13547\/bundesverwaltungsgericht-teilt-bedenken-der-akw-muehleberg-anwohnerinnen\/"},"modified":"2019-05-30T12:07:43","modified_gmt":"2019-05-30T10:07:43","slug":"bundesverwaltungsgericht-teilt-bedenken-der-akw-muehleberg-anwohnerinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/13547\/bundesverwaltungsgericht-teilt-bedenken-der-akw-muehleberg-anwohnerinnen\/","title":{"rendered":"Bundesverwaltungsgericht teilt Bedenken der AKW-M\u00fchleberg AnwohnerInnen"},"content":{"rendered":"<p><b>Im Urteil  von Ende Juli 2012 weist das Bundesverwaltungsgericht das Eidgen\u00f6ssische  Departement UVEK zurecht und best\u00e4tigt die ungekl\u00e4rten massiven  Sicherheitsaspekte am AKW M\u00fchleberg. Greenpeace begr\u00fcsst das Urteil und  fordert das UVEK auf zu pr\u00fcfen, ob auch die Voraussetzungen f\u00fcr den  Entzug der Betriebsbewilligung des AKW Beznau gegeben sind.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p><span>Im Urteil  von Ende Juli 2012 weist das Bundesverwaltungsgericht das Eidgen\u00f6ssische  Departement UVEK zurecht und best\u00e4tigt die ungekl\u00e4rten massiven  Sicherheitsaspekte am AKW M\u00fchleberg. Greenpeace begr\u00fcsst das Urteil und  fordert das UVEK auf zu pr\u00fcfen, ob auch die Voraussetzungen f\u00fcr den  Entzug der Betriebsbewilligung des AKW Beznau gegeben sind.<\/span><\/p>\n<p><span><\/p>\n<div class=\"events-box big-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/673ca988-673ca988-1208_gp03t2a_layout.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/673ca988-673ca988-1208_gp03t2a_layout.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content no-title\">\n        <span class=\"date\"><\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<p>\n            M\u00fchleberg, 11. M\u00e4rz 2012; Menschenstrom gegen Atom 2012 \u00a9 Greenpeace \/ Nicolas Fojtu\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><\/span><\/p>\n<p><span>Im M\u00e4rz 2011  reichten AnwohnerInnen des ABK M\u00fchleberg beim Departement f\u00fcr Umwelt,  Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK ein Gesuch um Entzug der  Betriebsbewilligung des KKW M\u00fchleberg ein. Sie hatten insbesondere wegen  des rissbehafteten Kernmantels, der nicht komplett gegen Erdbeben  ausgelegten Notsysteme, der nicht dem Stand der Wissenschaft und Technik  entsprechenden Notstromversorgung und der Notk\u00fchlung  Sicherheitsbedenken. Das UVEK ging auf das Gesuch nicht ein und  erkl\u00e4rte, die Bedenken der AnwohnerInnen w\u00fcrden in den  Zust\u00e4ndigkeitsbereich des Eidgen\u00f6ssische Nuklearsicherheitsinspektorat  ENSI fallen. Dieses gew\u00e4hrleiste die laufende Aufsicht, und das UVEK  verf\u00fcge \u00fcber keinen Anhaltspunkt f\u00fcr die Annahme, die Betreiberin des  AKW M\u00fchleberg komme den Anordnungen und Anweisungen des ENSI nicht nach.<\/span><\/p>\n<p><span>Am 30. Juli  2012 erteilte das Bundesverwaltungsgericht dem UVEK nun einen R\u00fcffel und  entschied, dass es sehr wohl  auf das Gesuch zum Entzug der  Betriebsbewilligung h\u00e4tte eingehen m\u00fcssen. Nach wie vor sind nach  Meinung des BVG wichtige Sicherheitsaspekte ungekl\u00e4rt und im Zweifel sei  eine Sicherheits\u00fcberpr\u00fcfung vorzunehmen. Somit gibt das BVG den  AnwohnerInnen in mehreren Punkten recht: zum einen best\u00e4tigt es die  bereits in der Vergangenheit ge\u00e4usserten Bedenken hinsichtlich der  Sicherheit des AKW M\u00fchleberg und zum anderen kann sich das UVEK nicht  mehr so einfach mit einem Hinweis auf das ENSI aus der Verantwortung  stehlen. Das UVEK wird also seine Hausaufgaben machen m\u00fcssen und  unabh\u00e4ngig vom ENSI die Sicherheit der AKW \u00fcberpr\u00fcfen.<\/span><\/p>\n<p>Florian Kasser, Atomexperte bei Greenpeace Schweiz, sieht sich in seiner Kritik best\u00e4tigt: \u201eDas UVEK weigert sich, seine Hausaufgaben als Bewilligungsbeh\u00f6rde zu machen und seiner Verantwortung gerecht zu werden. Das UVEK muss die Sicherheit der AKW unabh\u00e4ngig pr\u00fcfen und darf sich nicht einzig auf das ENSI verlassen, das verd\u00e4chtigt wird, mit den AKW-Betreibern verfilzt zu sein.\u201c<\/p>\n<p><span>Angesichts  der massiven Sicherheitsdefizite in den Schweizer Altreaktoren fordert  Greenpeace das UVEK nun auf, jetzt zu pr\u00fcfen, ob auch die  Voraussetzungen f\u00fcr den Entzug der Betriebsbewilligung des AKW Beznau  gegeben sind.<\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Urteil von Ende Juli 2012 weist das Bundesverwaltungsgericht das Eidgen\u00f6ssische Departement UVEK zurecht und best\u00e4tigt die ungekl\u00e4rten massiven Sicherheitsaspekte am AKW M\u00fchleberg. 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