{"id":13584,"date":"2012-07-30T00:00:00","date_gmt":"2012-07-29T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/13584\/shell-verlangt-bohrzeit-verlaengerung-in-der-arktis\/"},"modified":"2019-05-30T12:08:48","modified_gmt":"2019-05-30T10:08:48","slug":"shell-verlangt-bohrzeit-verlaengerung-in-der-arktis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/13584\/shell-verlangt-bohrzeit-verlaengerung-in-der-arktis\/","title":{"rendered":"Shell verlangt Bohrzeit-Verl\u00e4ngerung in der Arktis"},"content":{"rendered":"<p><b>Shell steht unter Druck. Der \u00d6lkonzern hat f\u00fcr die Bohrungen in der Arktis von der US-Regierung nur ein kurzes Zeitfenster bekommen. Zus\u00e4tzliche Schwierigkeit ist das Eis, welches kurz nach den Sommermonaten kommt und \u00d6lbohrungen unm\u00f6glich macht. Nach einigen R\u00fcckschl\u00e4gen und technischen Problemen mit ihrer Flotte, fordert Shell nun eine Verl\u00e4ngerung der Bohrzeit in der Arktis.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p><dfn>Shell<\/dfn> steht unter Druck. Der \u00d6lkonzern hat f\u00fcr die Bohrungen in der Arktis von der <abbr title=\"United States of America\" lang=\"en\">US<\/abbr>-Regierung nur ein kurzes Zeitfenster bekommen. Zus\u00e4tzliche Schwierigkeit ist das Eis, welches kurz nach den Sommermonaten kommt und \u00d6lbohrungen unm\u00f6glich macht. Nach einigen R\u00fcckschl\u00e4gen und technischen Problemen mit ihrer Flotte, fordert <dfn>Shell<\/dfn> nun eine Verl\u00e4ngerung der Bohrzeit in der Arktis.<\/p>\n<p>Vor rund zwei Wochen ist Shells \u00d6lbohrschiff Noble Discoverer gef\u00e4hrlich nahe ans Ufer des Dutch Harbor in Alaska gekommen. Laut Augenzeugen ist das Schiff auf Grund gelaufen und musste von einem Abschleppdampfer vom Ufer gezogen werden. Wenn ein Schiff auf Grund l\u00e4uft, k\u00f6nnen Sch\u00e4den an kritischen Stellen, wie Ruder, Propeller oder Bohrturm entstehen. Der Vorfall zeigt, dass <dfn>Shell<\/dfn> die Schiffe offenbar nicht unter Kontrolle hat und bei den k\u00fcnftigen Bohrungen ein grosses Risiko eingeht.<\/p>\n<\/p>\n<div class=\"events-box big-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/75a0f990-75a0f990-gp04646.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/75a0f990-75a0f990-gp04646.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content no-title\">\n        <span class=\"date\"><\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<p>\n            Das \u00d6lbohrschiff von Shell &#171;Noble Discoverer&#187; kommt dem Ufer im Dutch Harbor, Alaska, gef\u00e4hrlich nahe.\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Durch die R\u00fcckschl\u00e4ge h\u00e4ngt der Konzern seinem Zeitplan hinterher und fordert deshalb eine Verl\u00e4ngerung der \u00d6lbohrzeit. Die <abbr title=\"United States of America\" lang=\"en\">US<\/abbr>-Regierung hat urspr\u00fcnglich mit <dfn>Shell<\/dfn> vereinbart, dass sie die Bohrungen in der Tschuktschensee am 24. September beenden. Die \u00d6lbohrungen in der Beaufortsee sollten Ende Oktober gestoppt werden. Dieser Zeitraum wurde als lang genug befunden, dass <dfn>Shell<\/dfn> die Bohrungen durchf\u00fchren kann bevor das Eis kommt.<\/p>\n<p><q>Dies ist verzweifeltes und r\u00fccksichtsloses Handeln einer Firma, deren Pl\u00e4ne ziemlich chaotisch sind<\/q>, meint der Kampagnendirektor Dan Howells von Greenpeace <abbr title=\"United States of America\" lang=\"en\">USA<\/abbr>. <q>Was <dfn>Shell<\/dfn> der Regierung und der \u00d6ffentlichkeit monatelang erz\u00e4hlt hat, entspricht nicht der Wahrheit. <dfn>Shell<\/dfn> kann keine Sicherheit in der Arktis gew\u00e4hren. Nun bitten sie die <abbr title=\"United States of America\" lang=\"en\">US<\/abbr>-Regierung ein Auge zu zudr\u00fccken und ihre Laufzeit zu verl\u00e4ngern. Das Zeitfenster der Bohrungen soll bis in den arktischen Herbst gehen, wo Unwetter und St\u00fcrme am st\u00e4rksten sind. Das w\u00e4re unakzeptabel und k\u00f6nnte fatale Folgen f\u00fcr eines der verwundbarsten \u00d6kosysteme der Welt bedeuten.<\/q><\/p>\n<p>Ob <dfn>Shell<\/dfn> die gew\u00fcnschte Verl\u00e4ngerung bekommt, wird sich zeigen. Die Chancen f\u00fcr den \u00d6lkonzern stehen nicht bestens. Die verantwortlichen Beh\u00f6rden der <abbr title=\"United States of America\" lang=\"en\">USA<\/abbr> haben bereits veranlasst, das urspr\u00fcngliche Bohrprogramm von <dfn>Shell<\/dfn> um 38 Tage zu k\u00fcrzen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shell steht unter Druck. Der \u00d6lkonzern hat f\u00fcr die Bohrungen in der Arktis von der US-Regierung nur ein kurzes Zeitfenster bekommen. 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