{"id":13594,"date":"2012-07-25T00:00:00","date_gmt":"2012-07-24T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/13594\/die-schweiz-macht-strom-in-italien-teil-ii\/"},"modified":"2019-05-30T12:09:15","modified_gmt":"2019-05-30T10:09:15","slug":"die-schweiz-macht-strom-in-italien-teil-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/13594\/die-schweiz-macht-strom-in-italien-teil-ii\/","title":{"rendered":"Die Schweiz macht Strom in Italien: Teil II"},"content":{"rendered":"<p><b>In der kampanischen Stadt Benevento wollen die Bernischen Kraftwerke (BKW) in einer naturgesch\u00fctzten Zone ein Gaskombikraftwerk gegen den Willen der Stadt- und Provinzregierung bauen. Es kam bereits im M\u00e4rz zu Protesten der Bev\u00f6lkerung.<\/b><\/p>\n<div>\n<p><strong>von Ren\u00e9 Worni, freier Journalist<\/strong><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>\u00a0<br \/><\/strong><\/p>\n<\/p>\n<div class=\"events-box big-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/df6ded97-df6ded97-benevento_40.jpg\" title=\"Im erdbebengef\u00e4hrdeten Benevento wollen die Bernischen Kraftwerke BKW am naturgesch\u00fctzten Flussufer bauen.\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_Property3_ctl00_ctl02_Image1\" title=\"Im erdbebengef\u00e4hrdeten Benevento wollen die Bernischen Kraftwerke BKW am naturgesch\u00fctzten Flussufer bauen.\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/df6ded97-df6ded97-benevento_40.jpg\" alt=\"Im erdbebengef\u00e4hrdeten Benevento wollen die Bernischen Kraftwerke BKW am naturgesch\u00fctzten Flussufer bauen.\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content\">\n        <span class=\"date\"><\/span><br \/>\n        <strong>Im erdbebengef\u00e4hrdeten Benevento wollen die Bernischen Kraftwerke BKW am naturgesch\u00fctzten Flussufer bauen.<\/strong><\/p>\n<p>\n            \u00a9 Ren\u00e9 Worni\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Benevento ist eine schmucke Stadt in den H\u00fcgeln Kampaniens, 90 Kilometer von Neapel entfernt. Der Turm der Kirche Santa Sofia aus dem 8. Jahrhundert fiel beim grossen Erdbeben von 1668 auf das Kirchenschiff. Damit das kein zweites Mal passiert, wurde er 50 Meter entfernt in sicherer Distanz wieder aufgebaut. Hier, im erdbebengef\u00e4hrdeten Gebiet, sind die Bernischen Kraftwerke BKW gemeinsam mit der neapolitanischen Firma Luminosa am Werk. Keine sechs Kilometer ausserhalb des Stadtzentrums will die BKW im Industriegebiet Ponte Valentino ein Gaskombikraftwerk mit 385 MW bauen. Das Grundst\u00fcck liegt in einer naturgesch\u00fctzten Uferzone, wo die Fl\u00fcsse Tamaro und Calore zusammenfliessen. Ein Viertel der knapp 60 Betriebe in der angrenzenden Industriezone produzieren Lebensmittel: Oliven\u00f6l, Babynahrung, Milch, Wein und Gem\u00fcse. Studien belegen, dass Winde die Emissionen der Industrien von Ponte Valentino regelm\u00e4ssig ins Stadtzentrum tragen.<\/p>\n<\/p>\n<div id=\"greyleft\">\n<p style=\"visibility: hidden\">\n<p style=\"font-style: normal;\">Strom aus Gas anstatt erneuerbare Energien? In Italien bauen Schweizer Energiekonzerne seit Jahren Gaskombikraftwerke. Doch was tun die Konzerne dort genau? Soll dieser \u00abdreckige\u00bb Strom (Gaskombis sind CO2-Schleudern) den Atomausstieg in der Schweiz \u00fcberbr\u00fccken helfen? Auf den Spuren der Pl\u00e4ne der Energiekonzerne reiste Greenpeace im Mai nach S\u00fcditalien und stiess dabei auf zwielichtige Gesch\u00e4ftemacher, denen Profit wichtiger ist als Umweltschutz. Wir trafen aber auch vision\u00e4re Umweltaktivisten, die sich diesen Pl\u00e4nen entgegenstellen. Daraus entstand die S\u00fcditalien-Reportage, welche wir in f\u00fcnf Teilen w\u00e4hrend der Sommerpause jeweils donnerstags (Start am 19. Juli) auf www.geenpeace.ch publizieren. Sie erscheint ausserdem leicht gek\u00fcrzt am 21. August in unserem Magazin. Wir w\u00fcnschen Euch gute Sommerlekt\u00fcre!<br \/>\n<span class=\"lastword\" style=\"visibility: hidden\"><\/span> <\/p>\n<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Strom f\u00fcr Neapel und die K\u00fcstenst\u00e4dte<\/strong><\/p>\n<p>Die ablehnenden Dekrete der Stadt- und der Provinzregierung von Benevento haben das Projekt bis jetzt nicht verhindern k\u00f6nnen. \u00abF\u00fcr die Regierung von Kampanien ist die Energieversorgung leider wichtiger als die Umwelt\u00bb, sagt Enrico Castiello. Bis 2011 war er Stadtrat und Umweltbeauftragter von Benevento. \u00abMir war schnell klar, dass wir f\u00fcr Neapel und die K\u00fcste Strom produzieren sollen\u00bb, sagt er. Laut Castiello verf\u00fcgt die Provinz Benevento bereits heute \u00fcber ausreichend Strom, der zu einem stattlichen Teil aus Wind- und Fotovoltaikanlagen stammt. Doch der boomende Moloch Neapel und die K\u00fcstenst\u00e4dte sind scharf auf den Strom. Die Regierung Kampaniens setzt deshalb alles daran, lukrativen Projekten zum Durchbruch zu verhelfen. Auch im 40 Kilometer entfernten Flumeri gab es bis vor Kurzem ein Gaskombiprojekt, von dem sich die italienische Edison aber wieder zur\u00fcckgezogen hat.<\/p>\n<\/p>\n<div class=\"events-box small-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/94b2bbc4-94b2bbc4-enrico_castiello_60.jpg\" title=\"Enrico Castiello: \" f die=\"\" regierung=\"\" von=\"\" kampanien=\"\" ist=\"\" energieversorgung=\"\" leider=\"\" wichtiger=\"\" als=\"\" umwelt.=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_Property3_ctl00_ctl06_Image1\" title='Enrico Castiello: \"F\u00fcr die Regierung von Kampanien ist die Energieversorgung leider wichtiger als die Umwelt.\"' class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/94b2bbc4-94b2bbc4-enrico_castiello_60.jpg\" alt='Enrico Castiello: \"F\u00fcr die Regierung von Kampanien ist die Energieversorgung leider wichtiger als die Umwelt.\"' style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content\">\n        <span class=\"date\"><\/span><br \/>\n        <strong>Enrico Castiello: &#171;F\u00fcr die Regierung von Kampanien ist die Energieversorgung leider wichtiger als die Umwelt.&#187;<\/strong><\/p>\n<p>\n            \u00a9 Ren\u00e9 Worni\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Wie in Venafro bewegt auch in Benevento seit nunmehr zehn Jahren eine kleine Firma aus Neapel alle Hebel, um ein Kraftwerk zu lancieren. Mit Erfolg. Die BKW stieg 2008 ein, als das Projekt praktisch pfannenfertig war. Die Firma Luminosa und die Gesch\u00e4ftsidee Gaskombikraftwerk ist die Erfindung von Marcello Fasolino, eines neapolitanischen Gesch\u00e4ftsmannes, dessen Renommee in Benevento stark umstritten ist. Fasolino h\u00e4lt sechs Prozent am Luminosa-Kapital von rund 100\u00a0000 Euro, den Rest die BKW.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Zerm\u00fcrbungskrieg mit den Projektherren<\/strong><\/p>\n<p>Im vergangenen M\u00e4rz kam es zu Demonstrationen in den Strassen der Stadt gegen das Vorhaben \u2013 im gem\u00e4chlichen Alltag der Beneventani eine ganz grosse Ausnahme. Im Juni errang der regionale WWF per Rekurs einen kleinen Sieg. Das h\u00f6chste Verwaltungsgericht in Rom will, dass das Umweltministerium f\u00fcr die Bewilligung des Projektes noch einmal \u00fcber die B\u00fccher geht. Auch von der Stadt und der Provinz Benevento sind weitere Rekurse zu erwarten. Doch die Angelegenheit ist kompliziert und in unz\u00e4hlige Teilaspekte zersplittert, die immer wieder neue Fakten schaffen. So will das Industrie-Konsortium von Ponte Valentino weitere Industriebetriebe ansiedeln. Die Provinzregierung ringt jetzt damit, das Bauverbot entlang der gesch\u00fctzten Uferzone dennoch zu lockern. Weitere Aspekte sind die nichtvorhandene Kl\u00e4ranlage, die Nutzung der Abw\u00e4rme, arch\u00e4ologische Fundst\u00e4tten, die problematische Festigkeit des Untergrundes und so weiter. Doch die Gegner sind entschlossen, jede nur erdenkliche Einsprachem\u00f6glichkeit zu nutzen und sich auf einen Zerm\u00fcrbungskrieg mit den Projektherren einzulassen.\u00a0<\/p>\n<\/p>\n<div class=\"events-box middle-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/34c75580-34c75580-b983251.jpg\" title=\"Demo vom M\u00e4rz gegen das geplante Gaskraftwerk: Die Bewohner von Benevento f\u00fcrchten um ihre Gesundheit und die Umwelt\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_Property3_ctl00_ctl08_Image1\" title=\"Demo vom M\u00e4rz gegen das geplante Gaskraftwerk: Die Bewohner von Benevento f\u00fcrchten um ihre Gesundheit und die Umwelt\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/34c75580-34c75580-b983251.jpg\" alt=\"Demo vom M\u00e4rz gegen das geplante Gaskraftwerk: Die Bewohner von Benevento f\u00fcrchten um ihre Gesundheit und die Umwelt\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content\">\n        <span class=\"date\"><\/span><br \/>\n        <strong>Demo vom M\u00e4rz gegen das geplante Gaskraftwerk: Die Bewohner von Benevento f\u00fcrchten um ihre Gesundheit und die Umwelt<\/strong><\/p>\n<p>\n            \u00a9 Maria Masone, Benevento\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Dunkle Machenschaften<\/strong><\/p>\n<p>Man spricht im Zusammenhang mit dem geplanten Kraftwerk auch offen \u00fcber eine Geheimloge, ein korruptes Netzwerk von Politikern, zweifelhaften Gesch\u00e4ftemachern (den \u00abaffaristi\u00bb) und Justizbeamten, in dessen Mittelpunkt man Fasolino und die Hinterm\u00e4nner der Luminosa vermutet. Es gibt auch Verbindungen zu Nicola Cosentino, dem einstigen Parlamentsabgeordneten von Berlusconis Partei Popolo della Libert\u00e0. Er war wegen Beziehungen zur Camorra in Ungnade gefallen, wurde verurteilt und musste 2010 abdanken. Einer von zahlreichen Anklagepunkten waren Machenschaften um ein Grundst\u00fcck, auf dem heute das Gaskombikraftwerk der EGL (Axpo) in Sparanise steht. Die hohen Investitionen im Energiegesch\u00e4ft ziehen offensichtlich mafi\u00f6se Strukturen an in einem Land, wo Projekte der \u00f6ffentlichen Hand um bis zu 40 Prozent teurer sind als in andern L\u00e4ndern Europas.<\/p>\n<p>Gabriele Corona ist einer der konsequentesten Kritiker krummer Gesch\u00e4fte in der Stadt. Der Stadtplaner und Gewerkschafter ist Gr\u00fcnder und Pr\u00e4sident der Internetplattform Altrabenevento, die sich den Kampf gegen die Korruption in der gesamten Provinz Benevento auf die Fahne geschrieben hat. Er rechnet vor: \u00abDas Projekt Luminosa hat Dutzende negativer Auswirkungen auf die Umwelt, die Gesundheit, die Nahrungsmittelproduktion und sogar auf den Tourismus im Wallfahrtsort Pietrelcina ganz in der N\u00e4he. Und am Ende schafft es gerade einmal 25 neue Arbeitspl\u00e4tze. Das ist eine wirklich sch\u00e4bige Bilanz.\u00bb<\/p>\n<p>Die Luminosa-Gegner erhalten nun unverhofft eine vorl\u00e4ufige Verschnaufpause. Denn wegen der hohen Gaspreise und der schlechten Marktlage im Stromgesch\u00e4ft hat die BKW noch keinen endg\u00fcltigen Investitionsentscheid gef\u00e4llt. \u00abWir arbeiten am Erhalt der endg\u00fcltigen Bau- und Betriebsbewilligung\u00bb, sagt BKW-Konzernsprecher Antonio Sommavilla. Sobald die Bewilligung vorliege, werde die Unternehmensleitung \u00abzu gegebener Zeit und mit Blick auf die Marktsituation\u00bb einen Entscheid f\u00e4llen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Inmitten von Getreidefeldern und Weinkulturen<\/strong><\/p>\n<p>Ein Abstecher nach Osten in Richtung Adriatisches Meer f\u00fchrt zun\u00e4chst durch die sanften H\u00fcgel der Provinz Benevento und dann in den Norden von Apulien. Die H\u00fcgelz\u00fcge sind hier mit Hunderten von Windturbinen gespickt. In der Ebene von Foggia, zwischen Lucera und San Severo, stossen immer wieder meterdicke Gasleitungen aus dem Ackerland. Die Bauern m\u00fcssen mit ihren Traktoren h\u00f6llisch aufpassen. Mitten in den Getreidefeldern und Weinkulturen steht das brandneue Gaskombikraftwerk San Severo. Es hat vor einem Jahr den Betrieb aufgenommen und geh\u00f6rt zu 60 Prozent der Schweizer Alpiq. Ein senfgelber, kantiger Koloss, der dicke Kamin gl\u00e4nzt silbern. Kein Mucks ist zu h\u00f6ren, das Werk steht still. Jetzt schlagen Hunde an, ein Angestellter eilt herbei und erkl\u00e4rt, fotografieren sei verboten. Ob die Anlage denn auch funktioniere? \u00abMa certo, sie l\u00e4uft perfekt\u00bb, meint er.<\/p>\n<p><strong><\/p>\n<div class=\"events-box big-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"\/switzerland\/Global\/switzerland\/photos\/magazin\/2012-2\/gas2\/gaskr_sansevero_116.JPG\" title=\"Mitten zwischen Getreidefeldern: Das Gaskombikraftwerk San Severo in der Ebene von Foggia. Es geh\u00f6rt zu 60 Prozent der  Schweizer Alpiq.\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_Property3_ctl00_ctl10_Image1\" title=\"Mitten zwischen Getreidefeldern: Das Gaskombikraftwerk San Severo in der Ebene von Foggia. Es geh\u00f6rt zu 60 Prozent der  Schweizer Alpiq.\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/473401d3-473401d3-gaskr_sansevero_116.jpg\" alt=\"Mitten zwischen Getreidefeldern: Das Gaskombikraftwerk San Severo in der Ebene von Foggia. Es geh\u00f6rt zu 60 Prozent der  Schweizer Alpiq.\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content\">\n        <span class=\"date\"><\/span><br \/>\n        <strong>Mitten zwischen Getreidefeldern: Das Gaskombikraftwerk San Severo in der Ebene von Foggia. Es geh\u00f6rt zu 60 Prozent der  Schweizer Alpiq.<\/strong><\/p>\n<p>\n            \u00a9 Ren\u00e9 Worni\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>\u00a0<br \/><\/strong><\/p>\n<p>Die harzende Wirtschaft d\u00e4mpft die Nachfrage nach Strom. Der hohe Gaspreis macht die Stromproduktion unrentabel. \u00abDas macht uns in der Tat Sorgen\u00bb, sagt Alpiq-Mediensprecher Andreas Meier. Das Kraftwerk San Severo sei momentan eher weniger gut ausgelastet. Alpiq hat wegen der schwierigen Bedingungen im Strommarkt k\u00fcrzlich ihre Beteiligung (20%) an der italienischen Edipower abgestossen. Damit sind sechs Gas-, Oel- und Kohlekraftwerke aus dem Kraftwerkpark weggefallen. Alpiq ist nach grossen Verlusten im letzten Jahr daran, sich tiefgreifend zu restrukturieren.<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>Im dritten Teil der S\u00fcditalienreportage geht die Reise weiter s\u00fcdw\u00e4rts, in die apulische Hafenstadt und Industriemetropole Brindisi, wo Industriekonzerne verw\u00fcstetes Land und eine um Arbeitspl\u00e4tze betrogene Gesellschaft zur\u00fcckliessen. Auch in Brindisi sind Schweizer Stromkonzerne an Kraftwerken beteiligt. Dort trifft man aber auch auf die Vision einer Gesellschaft, die einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Energie pflegen will. Im letzten April eroberten ihre Exponenten Sitze im Stadtparlament.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong><\/p>\n<div class=\"listings items\">\n<h3 title=\"In dieser Serie bereits erschienen\">In dieser Serie bereits erschienen<\/h3>\n<div class=\"\">\n<ul>\n<li class=\"ccsnlink\">\n    <a title=\"Die Schweiz macht Strom in Italien: Teil I\" href=\"\/switzerland\/de\/News_Stories\/Magazin\/2012-Magazin\/Die-Schweiz-macht-Strom-in-Italien-Teil-I\/\">Die Schweiz macht Strom in Italien: Teil I<\/a><br \/>\n    <span class=\"contenttype\">Story<\/span>\n<\/li>\n<li class=\"ccsnlink\">\n    <a title=\"Die Schweiz macht Strom in Italien: Teil III\" href=\"\/switzerland\/de\/News_Stories\/Magazin\/2012-Magazin\/Die-Schweiz-macht-Strom-in-Italien-Teil-III\/\">Die Schweiz macht Strom in Italien: Teil III<\/a><br \/>\n    <span class=\"contenttype\">Story<\/span>\n<\/li>\n<li class=\"ccsnlink\">\n    <a title=\"Die Schweiz macht Strom in Italien: Teil IV\" href=\"\/switzerland\/de\/News_Stories\/Magazin\/2012-Magazin\/Die-Schweiz-macht-Strom-in-Italien-Teil-IV\/\">Die Schweiz macht Strom in Italien: Teil IV<\/a><br \/>\n    <span class=\"contenttype\">Story<\/span>\n<\/li>\n<li class=\"ccsnlink\">\n    <a title=\"Die Schweiz macht Strom in Italien: Teil V\" href=\"\/switzerland\/de\/News_Stories\/Magazin\/2012-Magazin\/Die-Schweiz-macht-Strom-in-Italien-Teil-V\/\">Die Schweiz macht Strom in Italien: Teil V<\/a><br \/>\n    <span class=\"contenttype\">Story<\/span>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>\u00a0<\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der kampanischen Stadt Benevento wollen die Bernischen Kraftwerke (BKW) in einer naturgesch\u00fctzten Zone ein Gaskombikraftwerk gegen den Willen der Stadt- und Provinzregierung bauen. 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