{"id":13648,"date":"2012-07-14T00:00:00","date_gmt":"2012-07-13T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/13648\/eisbaer-paul-besucht-shell-ceo-voser-zuhause-im-aargau\/"},"modified":"2019-05-30T12:11:27","modified_gmt":"2019-05-30T10:11:27","slug":"eisbaer-paul-besucht-shell-ceo-voser-zuhause-im-aargau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/13648\/eisbaer-paul-besucht-shell-ceo-voser-zuhause-im-aargau\/","title":{"rendered":"Eisb\u00e4r Paul besucht Shell-CEO Voser zuhause im Aargau"},"content":{"rendered":"<p><b><\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<div class=\"events-box middle-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/019e4da7-019e4da7-flb20120713_010.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/019e4da7-019e4da7-flb20120713_010.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content\">\n        <span class=\"date\">Samstag, 14. Juli 2012<\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<p>\n            \u00a9 Greenpeace\/Ex-press\/Flurin Bertschinger\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Tierisch wichtiger <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/Uber-uns\/Medienstelle\/Aktuelle-Medienbilder\/Besuch-bei-CEO-Peter-Voser\/\">Besuch bei Shell-CEO Peter Voser:<\/a> Eisb\u00e4r Paul ist am Freitag sp\u00e4tabends mit Sack und Pack beim Schweizer Konzernchef zuhause im aargauischen Widen vorbei gegangen, weil dessen \u00d6lbohrpl\u00e4ne seine Heimat bedrohen. <br \/><\/strong><\/p>\n<p>Shell wird tats\u00e4chlich von einem Schweizer angef\u00fchrt. Und dieser will demn\u00e4chst in Alaska erste Probebohrungen vornehmen lassen. Shell hat in den vergangenen Monaten Spezialschiffe und eine \u00d6lplattform aus der ganzen Welt f\u00fcr die Bohrungen in der Arktis zusammengezogen. Der Wettlauf um die gerade mal f\u00fcr drei Jahre w\u00e4hrenden dortigen \u00d6lreserven ist er\u00f6ffnet. Experten weisen auf die Gefahr der \u00d6lf\u00f6rderung in diesem hochsensiblen \u00d6kosystem hin und warnen, dass es bisher keine Methode gibt, dort einen grossen \u00d6lunfall zu beherrschen. Niedrige Temperaturen, Eisbedeckungen und lange Dunkelperioden verlangsamen den nat\u00fcrlichen Abbauprozess des \u00d6ls deutlich, das \u00d6l verbleibt damit lange Zeit im \u00d6kosystem. So sind die Folgen des Tankerungl\u00fccks der Exxon Valdez vor der K\u00fcste von Alaska vor rund 23 Jahren auch heute noch sichtbar.<\/p>\n<p>Der Besuch von Paul ist Teil der k\u00fcrzlich gestarteten <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/News_Stories\/Newsblog\/eisbaer-probt-mit-wilhelm-tell-den-aufstand-h\/blog\/41057\/\">Greenpeace-Kampagne zum Schutz der Arktis<\/a> vor \u00d6lbohrungen und industrieller Fischerei. Greenpeace hat in Neuseeland und an der Ostsee bereits <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/News_Stories\/Newsblog\/neuseeland-protest-gegen-zerstoerung-der-arkt\/blog\/39189\/\">Aktionen gegen diese Schiffe<\/a> durchgef\u00fchrt. Langfristiges Ziel der Umweltorganisation ist es, in der hohen Arktis ein Schutzgebiet zu etablieren, wo \u00d6lbohrungen und industrieller Fischfang verboten sind. Der Schweizer CEO von Shell hat sich von Eisb\u00e4r Paul bisher nicht von seinen Pl\u00e4nen abhalten lassen, das Wettrennen um die f\u00fcr gerade mal drei Jahre w\u00e4hrenden \u00d6lreserven in der Arktis zu er\u00f6ffnen. Er nimmt damit die Zerst\u00f6rung eines der letzten intakten, hochsensiblen \u00d6kosysteme in Kauf. Pauls Heimat k\u00f6nnte schon bald mit klebrigem, dreckigem und stinkigem \u00d6l verseucht werden. Greenpeace fordert den Shell-Chef auf, die \u00d6lbohrpl\u00e4ne in der Arktis unverz\u00fcglich fallen zu lassen. Am Freitag morgen hatten Greenpeace-Aktivisten beim Shell-Hauptsitz in Den Haag demonstriert, <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/News_Stories\/Newsblog\/den-haag-greenpeace-aktivisten-uebernehmen-sh\/blog\/41377\/\">Vosers B\u00fcro \u00fcbernommen <\/a>und verk\u00fcndet, in der Arktis keine \u00d6lbohrungen vorzunehmen.<\/p>\n<p>\u00abDas \u00d6kosystem der Arktis ist eine der empfindlichsten Regionen auf dieser Welt\u00bb, sagt Greenpeace-Sprecher Yves Zenger, \u00ab\u00d6lunf\u00e4lle sind dort viel schwieriger zu bek\u00e4mpfen. Gleichzeitig wird der Klimawandel durch das in der Arktis gef\u00f6rderte \u00d6l angeheizt, das Eis und damit die Heimat von Eisb\u00e4ren und Walr\u00f6ssern am Nordpol schmilzt. Shell ist damit doppelt f\u00fcr die Zerst\u00f6rung der Arktis verantwortlich. Wenn die Pl\u00e4ne nicht gestoppt werden, wird aus reiner Profitgier eine der letzten unber\u00fchrten Regionen dieser Erde ruiniert.\u00bb<\/p>\n<p>Shell-CEO Peter Voser war leider nicht zuhause. Eisb\u00e4r Paul hinterlegte jedoch einen Brief und forderte ihn unmissverst\u00e4ndlich auf, seine Arktis-\u00d6lbohrpl\u00e4ne fallen zu lassen.<strong> <\/strong>Danach nahm er sein K\u00f6fferchen und trottete nachdenklich von dannen. \u00dcberall in der Schweiz und in der ganzen Welt kriegen er und seine Artgenossen n\u00e4chste Woche Unterst\u00fctzung von Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten. Sie sammeln Unterschriften f\u00fcr ein internationales Schutzgebiet in der Arktis (<a href=\"http:\/\/www.savethearctic.org\/\">http:\/\/www.savethearctic.org\/<\/a>). Die Unterschriften der ersten Million Menschen werden in einer speziellen Kapsel im kommenden Jahr am Nordpol versenkt &#8211; als Mahnung, dass die Arktis Erbe der Menschheit ist und nicht dem Interesse einiger Grosskonzerne wie Shell geopfert werden darf. Unter den Arktissch\u00fctzern, die bereits unterschrieben haben, befinden sich so prominente Namen wie Paul McCartney, Penelope Cruz, Robert Redford, Thom Yorke, Pedro Almodovar, Emily Blunt und viele mehr.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Samstag, 14. 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