{"id":13733,"date":"2012-05-30T00:00:00","date_gmt":"2012-05-29T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/13733\/mehr-schutz-vor-gefaehrlichen-chemikalien-gefordert\/"},"modified":"2019-05-30T12:13:55","modified_gmt":"2019-05-30T10:13:55","slug":"mehr-schutz-vor-gefaehrlichen-chemikalien-gefordert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/13733\/mehr-schutz-vor-gefaehrlichen-chemikalien-gefordert\/","title":{"rendered":"Mehr Schutz vor gef\u00e4hrlichen Chemikalien gefordert"},"content":{"rendered":"<p><b><\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<div class=\"events-box small-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/1386f260-1386f260-gp01ta6_press.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/1386f260-1386f260-gp01ta6_press.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content\">\n        <span class=\"date\">Mittwoch, 30. Mai 2012<\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<p>\n            \u00a9 Greenpeace \/ Ex-Press \/ David Adair<br \/>\nGreenpeace Aktivisten bringen 18 F\u00e4sser mit Giftm\u00fcll von der Deponie Bhopal zum Hauotquartier von Dow Chemicals\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Grunds\u00e4tzlich zielt die neue Chemikalienrisikoreduktionsverordnung (ChemRRV) in die richtige Richtung. Aber der vom Bund vorgelegte Entwurf geht zu wenig weit. Er reicht aus Sicht von Greenpeace nicht aus, um Mensch und Umwelt vor den Risiken von gef\u00e4hrlichen Substanzen zu sch\u00fctzen. Greenpeace erachtet die Verordnung als wenig ambitioniert und kritisiert, dass lediglich EU-Vorgaben \u00fcbernommen werden, ohne nach einem h\u00f6heren Schutzniveau f\u00fcr Mensch und Umwelt zu streben. Damit verspielt die Schweiz die Chance, eine Vorreiterrolle in der Entwicklung sicherer Alternativen f\u00fcr gef\u00e4hrliche Stoffe einzunehmen.<\/p>\n<h4 class=\"GPstandard\"><strong>S\u00e4mtliche bekannten Risiken so weit wie m\u00f6glich beseitigen<\/strong><\/h4>\n<p>Die vom Bundesamt f\u00fcr Gesundheit vorgelegte Neufassung der Chemikalienrisikoreduktions-verordnung ist ungen\u00fcgend, weil sie die Herstellung, die Vermarktung und die Verwendung von besonders gef\u00e4hrlichen Substanzen durch Industrie, Gewerbe und VerbraucherInnen nur in den bereits bekannten F\u00e4llen verhindert. Greenpeace erwartet, dass die ChemRRV s\u00e4mtliche bekannten chemikalienbedingten Risiken f\u00fcr Mensch und Umwelt soweit wie m\u00f6glich beseitigt. Eine Risikoeliminierung f\u00fcr einen bestimmten Stoff ist nur durch die Beendigung der Verwendung, also ein vollst\u00e4ndiges Stoffverbot und eine Substitution mit sicheren Alternativen zu erreichen. Das hei\u00dft, dass alle Stoffe, die f\u00fcr Mensch und Umwelt gef\u00e4hrlich sind, schrittweise durch andere, weniger gef\u00e4hrliche Alternativen ersetzt werden m\u00fcssen. Insbesondere unter diesem Aspekt erachtet Greenpeace auch diesen Teil der Schweizerischen Chemikalien-Gesetzgebung als wenig ambitioniert.<\/p>\n<h4 class=\"GPstandard\"><strong>Wenig ambitioniert<\/strong><\/h4>\n<p class=\"Standa\">Die Verordnung l\u00e4sst die M\u00f6glichkeit ungenutzt, eigenst\u00e4ndige Initiativen zur Vermeidung von Chemikalienrisiken basierend auf Priorit\u00e4ten und Problemstellungen in der Schweiz vorzunehmen. Somit entf\u00e4llt die Chance, durch die Schaffung eines h\u00f6heren Schutzniveaus f\u00fcr Mensch und Umwelt eine Vorreiterrolle in der Entwicklung sicherer Alternativen f\u00fcr gef\u00e4hrliche Substanzen einzunehmen. Dies w\u00e4re u.a. auch ein interessanter Zukunftsmarkt f\u00fcr die Schweizer Industrie.<\/p>\n<h4 class=\"GPstandard\"><strong>Pflicht zum Ersatz von gef\u00e4hrlichen Substanzen notwendig<\/strong><\/h4>\n<p class=\"GPstandard\">Greenpeace fordert eine umfassende und sich kontinuierlich entwickelnde Substitutionspflicht f\u00fcr gef\u00e4hrliche Substanzen, die \u00fcber deren Verbot umgesetzt wird. Ausnahmen sollen nur m\u00f6glich sein, wenn nach bester verf\u00fcgbarer Technik keine sichereren Alternativen zur Verf\u00fcgung stehen und ein gesellschaftlicher Nutzen mit der Verwendung der Produkte besteht. Die Etablierung, Ausgestaltung und stetige Weiterentwicklung der Ersatzpflicht muss unter Beteiligung aller relevanten Akteure und mittels transparenter sowie berechenbarer Verfahren umgesetzt werden. Der Weg zu einer Zukunft ohne Giftstoffe (\u00abToxics Free Future\u00bb) mit einer wirklich sauberen Produktion und ohne Verwendung von gef\u00e4hrlichen Stoffen ist noch steinig und weit.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/120522_VernmlGP_ChemRRV_fin.pdf\">Greenpeace-Vernehmlassung zur Chemikalienrisikoreduktionsverordnung vom 22.05.2012 (pdf)<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mittwoch, 30. 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