{"id":13737,"date":"2012-05-30T00:00:00","date_gmt":"2012-05-29T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/13737\/radioaktiv-belasteter-thunfisch\/"},"modified":"2019-05-30T12:14:01","modified_gmt":"2019-05-30T10:14:01","slug":"radioaktiv-belasteter-thunfisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/13737\/radioaktiv-belasteter-thunfisch\/","title":{"rendered":"Radioaktiv belasteter Thunfisch"},"content":{"rendered":"<p><b>Blauflossenthunfische, die vor der K\u00fcste Kaliforniens gefangen wurden,  sind mit radioaktiven Stoffen belastet. Forscher sind sich einig: Die  Verstrahlung stammt von der Reaktorkatastrophe in Fukushima im M\u00e4rz  2011, bei der grosse Mengen radioaktiver Stoffe ins Meer gesp\u00fclt wurden.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p>Blauflossenthunfische, die vor der K\u00fcste Kaliforniens gefangen wurden,  sind mit radioaktiven Stoffen belastet. Forscher sind sich einig: <strong>Die  Verstrahlung stammt von der Reaktorkatastrophe in Fukushima im M\u00e4rz  2011<\/strong>, bei der grosse Mengen radioaktiver Stoffe ins Meer gesp\u00fclt wurden.<\/p>\n<\/p>\n<div class=\"events-box big-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/6ba9e224-6ba9e224-gp0z8d.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/6ba9e224-6ba9e224-gp0z8d.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content\">\n        <span class=\"date\">Mittwoch, 30. Mai 2012<\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<p>\n            \u00a9 Greenpeace \/Gavin Newman<br \/>\nBlauflossen Thunfische im Mittelmeer\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Im Vergleich zu Proben aus dem Jahre 2008 sind die bereits im August  2011 untersuchten Fische deutlich h\u00f6her mit C\u00e4sium 137 belastet.  Ausserdem fand sich ein weiterer radioaktiver Stoff, C\u00e4sium 134. Die  Laichgebiete des Blauflossenthuns liegen in den Gew\u00e4ssern des westlichen  Pazifiks vor der japanischen K\u00fcste. Auf Nahrungssuche wandern die  Jungfische dann nach Osten und erreichen schliesslich die kalifornische  K\u00fcste.<\/p>\n<p>Marc-Oliver Aust, Wissenschaftler am Th\u00fcnen-Institut f\u00fcr  Fischerei\u00f6kologie in Hamburg zufolge ist der Verzehr des  strahlenbelasteten Blauflossenthuns f\u00fcr den Menschen nicht gef\u00e4hrlich.  <strong>In einer Portion Fisch von 200 Gramm w\u00e4ren 0,064 Mikrosievert C\u00e4sium 134  und 137 enthalten<\/strong>. Durch die nat\u00fcrliche radioaktive Strahlung nimmt man  in Deutschland pro Jahr  eine Dosis von rund 2300 Mikrosievert auf.<\/p>\n<p>In Lebensmittel geh\u00f6ren radioaktive Stoffe nat\u00fcrlich dennoch nicht, deshalb fordert Thilo Maack, Meeresbiologe bei <span lang=\"en\">Greenpeace<\/span> Deutschland,  Kontrollen.  So stammt der in Deutschland beliebteste Speisefisch,  Alaska Pollack, aus der Beringsee. Die nordweisende Str\u00f6mung entlang der  japanischen K\u00fcste hat m\u00f6glicherweise auch einen Teil der Radioaktivit\u00e4t  in die Gew\u00e4sser der Beringsee gebracht. \u00abStandardmessprogramme m\u00fcssen sicherstellen, dass wir in Deutschland keine Speisefische mit radioaktiver Belastung auf dem Teller haben\u00bb, so Maack.<\/p>\n<h3>Quecksilber und andere gute Gr\u00fcnde, den Thunfisch vom Speiseplan zu streichen<\/h3>\n<p>Neben der Radioaktivit\u00e4t gibt es auch noch andere Argumente, die  gegen Thunfisch auf dem Teller sprechen. In Presseerkl\u00e4rungen r\u00e4t das  Umweltprogramm der Vereinten Nationen (<acronym title=\"United Nations Enviroment Programme\">UNEP<\/acronym>)  seit Jahren vom Verzehr grosser Thun- und Schwertfische ab, weil die  Tiere stark mit Schwermetallen und chlororganischen Verbindungen  belastet sind. Gerade grosse Raubfische am Ende der Nahrungskette, tragen  oft <strong>gesundheitssch\u00e4digende Stoffe wie Quecksilber<\/strong> in sich. Die  Verschmutzung der Meere f\u00fchrt dazu, dass sie die Giftstoffe \u00fcber ihre  Nahrung aufnehmen. Besonders bei grossen Fischen, die ein hohes Alter  erreichen, wie dem Blauflossenthun, reichern sich die Schadstoffe mit  der Zeit an.<\/p>\n<p>Neben der Gefahr f\u00fcr den Menschen gibt es einen weiteren guten Grund,  beim Fischkauf genau hinzusehen: Viele Best\u00e4nde beliebter  Speisefischarten sind \u00fcberfischt oder werden mit einer Methode gefangen,  die den Meeresboden zerst\u00f6rt oder den Tod vieler ungewollt  mitgefangener Meerestiere billigend in Kauf nimmt. Dazu geh\u00f6rt auch die  Mehrzahl der Thunfischarten sowie weitere beliebte Speisefischarten wie  der Nordseekabeljau.<\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.de\/themen\/meere\/nachrichten\/artikel\/radioaktiv_belasteter_thunfisch\/\">Greenpeace Deutschland<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Blauflossenthunfische, die vor der K\u00fcste Kaliforniens gefangen wurden, sind mit radioaktiven Stoffen belastet. 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