{"id":13772,"date":"2012-05-10T00:00:00","date_gmt":"2012-05-09T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/13772\/design-fuer-die-nachhaltigkeit\/"},"modified":"2019-05-30T12:14:59","modified_gmt":"2019-05-30T10:14:59","slug":"design-fuer-die-nachhaltigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/13772\/design-fuer-die-nachhaltigkeit\/","title":{"rendered":"Design f\u00fcr die Nachhaltigkeit"},"content":{"rendered":"<p><b>Unser Alltag ist immer mehr von Computern gepr\u00e4gt. St\u00e4ndig interagieren wir mit intelligenteren Ger\u00e4ten. Das erzeugt zunehmend Umweltbelastungen. Die junge Professorin Elaine Huang in Z\u00fcrich will die Probleme durch Design l\u00f6sen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"p1\"><strong><em>Von\u00a0Hannes Grassegger<\/em><\/strong><\/p>\n<p class=\"XLT2spFragen\" style=\"margin-top: 30px;\">\n<div class=\"listings items\">\n<h3 title=\"Diesen Artikel als PDF downloaden\">Diesen Artikel als PDF downloaden<\/h3>\n<div class=\"\">\n<ul>\n<li class=\"ccsnlink\">\n    <a title=\"\u00abDesign f\u00fcr die Nachhaltigkeit\u00bb (PDF, Mag. 1 2012)\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/GP_2_12_Huang.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00abDesign f\u00fcr die Nachhaltigkeit\u00bb (PDF, Mag. 1 2012)<\/a><br \/>\n    <span class=\"contenttype\">Dokument<\/span>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong>Elaine Huang, 35, ist wohl die einzige Forscherin der Schweiz, die sich wissenschaftlich vor allem um die Frage k\u00fcmmert, wie man die Interaktion zwischen Mensch und Computer \u00f6kologisch und sozial nachhal<span class=\"s1\">tiger gestalten kann. Seit September 2010 ist die geb\u00fcrtige Amerikanerin <\/span>Assistenzprofessorin am Institut f\u00fcr Informatik der Uni Z\u00fcrich. Inspiriert ist sie vom \u00abCradle to Cradle\u00bb-Konzept (\u00abvon der Wiege bis zur <span class=\"s1\">Wiege\u00bb) des Chemikers und Mitgr\u00fcnders von Greenpeace Deutschland <\/span>Michael Braungart. Bevor die promovierte Informatikerin nach Z\u00fcrich kam, um sich mit Nachhaltigkeitsfragen zu besch\u00e4ftigen, hatte sie f\u00fcr <span class=\"s2\">einen grossen US-amerikanischen Mobiltelefonhersteller in der Ent<\/span>wicklung gearbeitet.<\/strong><\/p>\n<\/p>\n<div class=\"events-box middle-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/3051a766-3051a766-1205_huang_605px.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_Property3_ctl00_ctl04_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/3051a766-3051a766-1205_huang_605px.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content no-title\">\n        <span class=\"date\"><\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<p>\n            \u00a9 Thomas Schuppisser\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><strong><em>Greenpeace:<\/em> Frau Huang, Sie erforschen das Interaktionsdesign. Worum geht es da?<\/strong><\/p>\n<p><em>Elaine Huang:<\/em> Im weitesten Sinn darum, wie Umgebungen das Nut<span class=\"s1\">zerempfinden beeinflussen. Im engsten Sinne: Wie gestalten wir das <\/span>Empfinden, das ein Mensch hat, wenn er eine bestimmte Technologie <span class=\"s2\">nutzt? Ich bin genau genommen Forscherin im Bereich Human-Computer <\/span>Interaction (HCI), erforsche also die Beziehung zwischen Mensch und Computer. Wir machen Studien zu dieser Wechselwirkung. Das ist ein interdisziplin\u00e4res Feld mit Methoden der Anthropologie, der Psychologie, der Ingenieurwissenschaften und der IT.<\/p>\n<p class=\"p1\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong><span class=\"s1\">Warum ist das punkto Nachhaltigkeit ein wichtiges Thema? <\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">\u00a0<\/span>Um uns herum wird es immer mehr Computertechnologie geben.\u00a0<span class=\"s2\">Das wird tiefer in unser Leben eindringen, als wir vor zehn Jahren dachten. Und es bringt immer mehr Umweltprobleme mit sich. <\/span><span class=\"s3\">Man <\/span>kann sich gegen diese Flut stemmen, aber der Ansatz von nachhaltiger HCI ist, Technologie nicht als Problem zu sehen, sondern sie zum Teil der L\u00f6sung zu machen. Es geht darum, den Fortschritt zu nutzen, um weniger sch\u00e4dlichen Fortschritt zu erzielen.<\/p>\n<p class=\"p1\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"p3\"><strong>Nennen Sie mir ein Beispiel f\u00fcr Interaktionsdesign, das positiv zu \u00f6kologischem Verhalten beitr\u00e4gt?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s3\">Wichtig ist die Visualisierung von Informationen. Es begann in\u00a0<\/span><span class=\"s3\">Hybridautos. Wenn Leuten beispielsweise in Echtzeit ihr Benzinver<\/span>brauch angezeigt wird, hat das sehr positive Effekte.<\/p>\n<p class=\"p3\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"p4\"><strong><span class=\"s5\">Was w\u00e4re negativ?<\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"p3\">Der kurze Lebenszyklus von Ger\u00e4ten: In Europa schmeisst man alle 18 bis 20 Monate das Handy weg. Das sind Ger\u00e4te, die leistungsst\u00e4rker sind als Heimcomputer vor ein paar Jahren. Wir entsorgen riesige Mengen Technologie.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<blockquote>\n<p>\u00abNachhaltigkeit soll im Interaktionsdesign eines der Kernkriterien werden: Was passiert nach der Nutzung mit dem Ger\u00e4t?\u00bb<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p class=\"p3\"><strong>Ihr Forschungsschwerpunkt ist die Behebung solcher Missst\u00e4nde. Sie wollen \u00abnachhaltiges Interaktionsdesign\u00bb entwickeln, englisch \u00abSustainable Interaction Design\u00bb (SID). Wie definiert sich das?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s3\">Nachhaltigkeit soll im Interaktionsdesign eins der Kernkriterien <\/span><span class=\"s5\">werden: Was passiert nach der Nutzung mit dem Ger\u00e4t? Designer sollten den Lebenszyklus des Produkts bereits im Entwurf einplanen. Das w\u00e4re nachhaltiges Interaktionsdesign. Oder: Ein Grenzbereich des SID w\u00e4re <\/span><span class=\"s3\">die Software-Optimierung, um den Speicherverbrauch von Rechnern <\/span><span class=\"s5\">und damit die Strom- und Materialverschwendung zu senken.<\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s5\"><br \/><\/span><\/p>\n<p class=\"p3\"><strong>Recycling von Ger\u00e4ten ist keine neue Idee.<\/strong><\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s5\">Wir fragen uns nicht nur, ob Produkte biologisch abbaubar sind, sondern: Gibt es eine Wiederverwendung von Bauteilen? Oder des <\/span>ganzen Produkts? Manche nutzen alte Handys als Wecker oder Notizb\u00fccher weiter. Kann aus meinem alten iPhone ein Kinderspielzeug f\u00fcrs Wartezimmer werden? Aus einem Tablet ein Fotoalbum? Und SID stellt die Frage: Wie muss ein Produkt designt werden, damit Menschen es so einfach wie m\u00f6glich umnutzen k\u00f6nnen?<\/p>\n<p class=\"p3\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"p3\"><strong>Da kommt dann die Psychologie ins Spiel?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p3\">Die Menschen empfinden viele der heutigen Technologieprodukte schnell als wertlos. Wie kann man erreichen, dass Handys wie ein gutes Paar Jeans mit der Zeit cooler werden? Das Ergebnis des Forschungsprojekts einer Studentin war zum Beispiel ein Laptop, bei dem die H\u00fclle aus <span class=\"s3\">Leder war. Durch die Gebrauchsspuren, die zwangsl\u00e4ufig entstehen, <\/span><span class=\"s6\">sollte sich ein pers\u00f6nlicher Bezug entwickeln. Der pers\u00f6nliche Wert steigt mit der Zeit. Im Rahmen dieses Projekts entwickelte ein anderer Designer <\/span><span class=\"s5\">einen MP3-Player, der den pers\u00f6nlichen Geschmack erlernte \u2013 und so <\/span>immer besser wurde.<\/p>\n<p class=\"p1\">\n<div class=\"events-box big-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/53dbf896-53dbf896-1250_balons_huang.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_Property3_ctl00_ctl06_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/53dbf896-53dbf896-1250_balons_huang.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content no-title\">\n        <span class=\"date\"><\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<p>\n            Luftmessung der Carnegie-Mellon-Universit\u00e4t (USA):<br \/>\nBei schlechter Luft \u00e4ndert sich die Farbe der Ballone<\/p>\n<p>\u00a9 Chloe Fan\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong>Es gibt Nachhaltigkeit im Design, dar\u00fcber haben wir gesprochen, aber es gibt auch den Begriff \u00abNachhaltigkeit durch Design\u00bb. Was ist das?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">Dabei sollen Menschen durch Design ermutigt werden, sich nach<span class=\"s1\">haltiger zu verhalten. Ein Beispiel daf\u00fcr ist ein k\u00fcrzlich entwickelter Smartphone-Hintergrund, der sein Design \u00e4ndert \u2013 je nachdem, wie gr\u00fcn <\/span>man sich fortbewegt hat.<\/p>\n<p class=\"p1\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong>Was sind f\u00fcr Sie die faszinierendsten Entwicklungen der letzten Zeit?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Forscher der Carnegie-Mellon-Universit\u00e4t in Pittsburgh (USA) haben\u00a0<\/span>kleine Luftqualit\u00e4tsmessungs-Sets entworfen \u2013 kleine, tragbare Ballone <span class=\"s1\">mit LED-Leuchten zum Selberbauen. Wenn die Luftqualit\u00e4t schlecht ist, <\/span>leuchten die LEDs in anderen Farben. Die Leute konnten so herausfinden, wie die Luftqualit\u00e4t auf dem Spielplatz ist. Oder wie sie sich beim <span class=\"s1\">Kochen ver\u00e4ndert. Zudem bemerkten andere Menschen die Ballone. Das <\/span>ganze hatte auch einen kommunikativen Aspekt.<\/p>\n<p class=\"p1\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong>Gibt es auch SID-Forscher, die stromsparende Such\u00adalgorithmen f\u00fcr Google entwickeln?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Das w\u00e4re hinter der Benutzeroberfl\u00e4che. SID konzentriert sich eher\u00a0<\/span>darauf, wie Google dem User seinen Stromverbrauch zeigen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p class=\"p1\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong>In Zukunft werden wir unsere nat\u00fcrliche Umwelt wohl h\u00e4ufig durch Computer vermittelt bekommen. Ich denke an Augmented Reality \u2013 die computergest\u00fctzte Erweiterung <span class=\"s2\">der Realit\u00e4tswahrnehmung. Was tut sich diesbez\u00fcglich\u00a0<\/span><span class=\"s2\">in <\/span>Ihrem Forschungsfeld?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p2\">Sehr viel! Es gibt beispielsweise eine App namens GreenHat, mit der man in die W\u00e4lder gehen kann und auf dem Smartphone Clips mit Experteninformation zur nat\u00fcrlichen Umgebung erh\u00e4lt.\u00a0<\/p>\n<p class=\"p2\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"p2\"><strong>Ist Nachhaltigkeit \u00fcberhaupt im Interesse der Hersteller?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Derzeit sehe ich da Widerspr\u00fcche mit kommerziellen Interessen.\u00a0<\/span><span class=\"s2\">Aber man sieht ja, wie man Ger\u00e4te allein durch Software-Updates von <\/span><span class=\"s3\">innen erneuern kann. Und was wir auch in allen Studien sehen: Die <\/span><span class=\"s2\">Menschen sind sich der Umweltproblematik bewusst. Sie wollen nicht <\/span><span class=\"s3\">st\u00e4ndig Dinge wegwerfen. <\/span><span class=\"s1\">Wer will sich schon an ein neues Ger\u00e4t gew\u00f6hnen? Eine Studentin unseres Instituts f\u00fchrte k\u00fcrzlich eine Untersuchung des pers\u00f6nlichen Inventars von Menschen durch. Ihre Frage: Welche Bez\u00fcge entwickeln Schweizer zu ihren Gegenst\u00e4nden? Eine befragte Person erw\u00e4hnte ihren Geldbeutel, den sie \u00fcber Jahre nutzen gelernt hatte. Als die Person einen neuen Geldbeutel geschenkt bekam, verwen<\/span>dete sie den alten dennoch weiter. Er war n\u00fctzlicher f\u00fcr sie. Wichtig ist also beispielsweise, wie viel Zeit Menschen mit einem Objekt verbracht haben. Es gibt eine Nachfrage nach nachhaltigen L\u00f6sungen.<\/p>\n<p class=\"p1\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong>K\u00fcrzlich habe ich bei der amerikanischen Modekette Urban Outfitters Schuhe mit austauschbarer Sohle gesehen. Sehr \u00f6kologisch. Will aber niemand.<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\">Manche Sachen brauchen Zeit. Tablet-Computer gab es schon vor\u00a0zehn Jahren. Jetzt pl\u00f6tzlich sieht man \u00fcberall iPads. Was mich optimistisch stimmt, ist genau diese Geschichte. Apple hat sich vorgenommen, ein Smartphone zu designen \u2013 das war ein Erfolg, der eine ganze Gene<span class=\"s1\">ration von Mobilger\u00e4ten gepr\u00e4gt hat. Genauso bei den Tablets. Ich glaube daher, wenn ein Unternehmen wie Apple sich entscheiden w\u00fcrde, <\/span>Handys zu designen, die nachhaltiger w\u00e4ren, k\u00f6nnte sich das genauso durchsetzen. Alle w\u00fcrden mitziehen.<\/p>\n<p class=\"p1\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong>Sie haben ein MacBook Air auf Ihrem Schreibtisch, bei dem nicht mal die Batterie austauschbar ist.<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s4\">Davor hatte ich ein MacBook Pro. Als ich das kaufte, wollte ich\u00a0<\/span>eigentlich das MacBook Air. Aber weil ich dachte, beim Pro k\u00f6nne man die Batterie auswechseln, kaufte ich das. Und erst zuhause merkte ich, dass man beim neuen MacBook Pro die Batterie ebenfalls nicht austau<span class=\"s1\">schen konnte. Das war frustrierend. Aber beim Design gibt es immer Kompromisse zwischen den Kriterien. F\u00fcr mich ist das Gewicht des <\/span>Rechners wichtig, weil ich viel reise \u2013 wichtiger als der \u00f6kologische Vorteil, die Batterie austauschen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"p1\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"p1\"><strong>Menschen haben unterschiedliche Anspr\u00fcche und <span class=\"s1\">Lebensweisen. Geht es beim nachhaltigen Interaktionsdesign <\/span>nicht auch darum, weniger den User und daf\u00fcr mehr den Menschen hinter der Maschine zu erkennen?<\/strong><\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s2\">Wenn man an den User denkt, geht es um Effizienz und Geschwin<\/span><span class=\"s3\">digkeit. Wer an den Menschen denkt, ber\u00fccksichtigt auch emotionale <\/span><span class=\"s2\">Seiten, die Beziehung zum Produkt. <\/span>Das ist wichtig. Beweis daf\u00fcr ist der <span class=\"s1\">Aufstieg von Computermarken, die auf emotionalisiertes Design setzen. Der Designfokus er\u00f6ffnet M\u00f6glichkeiten, um Nachhaltigkeitsideen in die <\/span>Entw\u00fcrfe einzubringen. Andererseits: Wer immer das neue Design will, schmeisst auch das alte schneller weg. Einen Dell-Computer wechselt man nicht aus, weil der neue so h\u00fcbsch ist.<\/p>\n<p class=\"p1\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"p1\">\u00a0<\/p>\n<p class=\"XLT2spFragen\">\n<div class=\"listings items\">\n<h3 title=\"Diesen Artikel als PDF downloaden\">Diesen Artikel als PDF downloaden<\/h3>\n<div class=\"\">\n<ul>\n<li class=\"ccsnlink\">\n    <a title=\"\u00abDesign f\u00fcr die Nachhaltigkeit\u00bb (PDF, Mag. 1 2012)\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/GP_2_12_Huang.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u00abDesign f\u00fcr die Nachhaltigkeit\u00bb (PDF, Mag. 1 2012)<\/a><br \/>\n    <span class=\"contenttype\">Dokument<\/span>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong><br \/><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Alltag ist immer mehr von Computern gepr\u00e4gt. St\u00e4ndig interagieren wir mit intelligenteren Ger\u00e4ten. Das erzeugt zunehmend Umweltbelastungen. 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