{"id":13820,"date":"2012-05-04T00:00:00","date_gmt":"2012-05-03T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/13820\/erfolg-in-westafrika-senegal-entzieht-schwimmenden-fischfabriken-fanglizenz\/"},"modified":"2019-05-30T12:16:13","modified_gmt":"2019-05-30T10:16:13","slug":"erfolg-in-westafrika-senegal-entzieht-schwimmenden-fischfabriken-fanglizenz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/13820\/erfolg-in-westafrika-senegal-entzieht-schwimmenden-fischfabriken-fanglizenz\/","title":{"rendered":"Erfolg in Westafrika \u2013 Senegal entzieht schwimmenden Fischfabriken Fanglizenz"},"content":{"rendered":"<p><b><\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<div class=\"events-box middle-box right\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/840d1650-840d1650-120504-nb-meer-erfolg-senegal.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/840d1650-840d1650-120504-nb-meer-erfolg-senegal.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content\">\n        <span class=\"date\">Freitag, 4. Mai 2012<\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<p>\n            \u00a9 Greenpeace. Nicht nachhaltig agierende Flottenteile der EU-Fischereiflotte m\u00fcssen stillgelegt werden, angefangen bei den gr\u00f6ssten und umweltsch\u00e4dlichsten Schiffen und jener Fabrikschiffe, die derzeit die Gew\u00e4ssern von Entwicklungsl\u00e4ndern pl\u00fcndern.\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><strong>Erfreuliche Entscheidung der Regierung im Senegal, welche  Fischerei-Lizenzen f\u00fcr 29 ausl\u00e4ndische Schiffe zur\u00fcckzieht. Bis dato  durften diese in senegalesischen Gew\u00e4ssern die Fischbest\u00e4nde pl\u00fcndern.  Die 29 Schiffe stammen aus Russland, Litauen, Saint Vincent &amp;  Grenadinen und Belize.<\/strong><\/p>\n<p>\u00abDie \u201aLizenzen zum Pl\u00fcndern\u2018 bedrohen nicht nur das \u00dcberleben der  senegalesischen Fischer, sondern auch die Ern\u00e4hrungssicherheit von  Millionen Senegalesen &#8211; unsere Bev\u00f6lkerung ist von der Fischfang vor der  K\u00fcste abh\u00e4ngig,\u00bb best\u00e4tigt Raoul Monsembula,  Greenpeace-Meereskampaigner im Senegal.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<h4>Westafrikas Fischbest\u00e4nde sind von der \u00dcberfischung bedroht.<\/h4>\n<p>Verantwortlich sind vor allem Riesentrawler aus Russland, Asien und  Europa, die in den letzten Jahren immer zahlreicher wurden. Eine einzige  schwimmende Fischfabrik aus der EU f\u00e4ngt und verarbeitet pro Tag 200  bis 250 Tonnen Fisch &#8211; 9.000 Senegalesen k\u00f6nnten sich davon ein Jahr  lang ern\u00e4hren, doch dieser Fisch landet nicht im Senegal.<\/p>\n<h4>Greenpeace Westafrika-Tour<\/h4>\n<p>Greenpeace war in den letzten 18 Monaten im Rahmen seiner  <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/Kampagnen\/Meer\/Fischerei\/Westafrika-Tour\/\">Fischereikampagne in Westafrika<\/a> im Einsatz, um u.a. von der Regierung im  Senegal die K\u00fcndigung der Fischereilizenzen f\u00fcr fremde Flotten  einzufordern.<\/p>\n<p>Zwischen 15. Februar und 15. April 2012 war das Greenpeace-Schiff Arctic  Sunrise vor der K\u00fcste des Senegals und Mauretaniens auf Patrouillenfahrt  unterwegs, um die systematische Pl\u00fcnderung der westafrikanischen  Gew\u00e4sser durch fremde Flotten zu dokumentieren. Insgesamt wurden 71  Schiffe beobachtet, ein Drittel davon aus EU-L\u00e4ndern und ein weiteres  Drittel aus \u00abBilligflaggenl\u00e4ndern\u00bb. Im Senegal stammen 40 Prozent der  Fremdschiffe aus Osteuropa (Russland, Ukraine). Von den vor Mauretanien  dokumentierten Schiffen trugen 45 Prozent eine EU-Flagge, 55 Prozent der  Schiffe geh\u00f6ren EU-Firmen.<\/p>\n<h4>EU-Fischereipolitik<\/h4>\n<p>Am 27. April trafen die EU-Fischerei-Minister in Luxemburg zusammen  um die Reform der europ\u00e4ischen Fischereiregeln, bekannt als Gemeinsame  Fischereipolitik (GFP), zu diskutieren. Derzeit scheitern die Minister  aus Greenpeace-Sicht vor allem an dem dringend notwendigen Abbau der  massiven \u00dcberkapazit\u00e4ten der EU-Flotte, die derzeit vor Westafrika  fischen.<\/p>\n<p>\u00abIn der gleichen Woche, in der es die Fischereiminister nicht  geschafft haben, sich auf eine Abbau der massiven \u00dcberkapazit\u00e4ten der  EU-Flotte zu einigen, musste die EU ihre Schiffe aus mauretanischen  Gew\u00e4ssern zur\u00fcckrufen: Die 140 Meter langen Riesentrawler haben die  erlaubte Fangmenge f\u00fcr das Jahr 2012 bereits Ende April  ausgesch\u00f6pft\u00bb, erkl\u00e4rt Antje Helms, Meeresexpertin bei Greenpeace \u00d6sterreich die  Situation in Westafrika. \u00abWenn Europas Fischereiminister ernsthaft gegen  die zu grosse EU-Flotte vorgehen wollen, m\u00fcssen sie ihre letzte Chance  jetzt nutzen und stattdessen kleine, nachhaltige Fischereien und Fischer  unterst\u00fctzen.\u00bb<\/p>\n<p><a href=\"\/switzerland\/de\/Kampagnen\/Meer\/Fischerei\/Westafrika-Tour\/\" title=\"\u00dcberfischung\"><\/p>\n<div style=\"background:#4d535f\"><object classid=\"clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000\" codebase=\"http:\/\/download.macromedia.com\/pub\/shockwave\/cabs\/flash\/swflash.cab#version=9,0,28,0\" width=\"600\" height=\"250\"><param name=\"movie\" value=\"\/switzerland\/Global\/switzerland\/photos\/oceans\/2012\/infographic_schip_AT.swf \"><param name=\"quality\" value=\"high\"><embed src=\"\/switzerland\/Global\/switzerland\/photos\/oceans\/2012\/infographic_schip_AT.swf\" quality=\"high\" pluginspage=\"http:\/\/www.adobe.com\/shockwave\/download\/download.cgi?P1_Prod_Version=ShockwaveFlash\" type=\"application\/x-shockwave-flash\" width=\"600\" height=\"250\"><\/embed><\/object><\/div>\n<p><\/a>\u00a0<\/p>\n<h4>Greenpeace fordert<\/h4>\n<ul>\n<li>Greenpeace ruft die Regierung im Senegal dazu auf, solange ein  Moratorium auf die Vergabe von Fanglizenzen zu verh\u00e4ngen, bis ein  effektives, nachhaltiges Fischerei-Management festgelegt ist.<\/li>\n<li>Greenpeace fordert weiterhin die europ\u00e4ischen Regierungen und die  zust\u00e4ndigen Fischereiminister dazu auf, die bis Ende 2012 anstehende  Reform der Gemeinsamen EU-Fischereipolitik so zu gestalten, dass jene  nicht nachhaltig agierende Flottenteile stillgelegt werden, angefangen  bei den gr\u00f6\u00dften und umweltsch\u00e4dlichsten Schiffen, einschlie\u00dflich der  Fabrikschiffe, die derzeit die Gew\u00e4ssern von Entwicklungsl\u00e4ndern  pl\u00fcndern.<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freitag, 4. Mai 2012 \u00a9 Greenpeace. Nicht nachhaltig agierende Flottenteile der EU-Fischereiflotte m\u00fcssen stillgelegt werden, angefangen bei den gr\u00f6ssten und umweltsch\u00e4dlichsten Schiffen und jener Fabrikschiffe, die derzeit die Gew\u00e4ssern von&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":13822,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[41],"p4-page-type":[75],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-13820","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert","tag-meer","p4-page-type-story"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13820","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13820"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13820\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/13822"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13820"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13820"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13820"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=13820"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=13820"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}