{"id":13880,"date":"2012-04-18T00:00:00","date_gmt":"2012-04-17T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/13880\/umweltverbaende-fordern-mehr-effizienz-statt-gas\/"},"modified":"2019-05-30T12:18:00","modified_gmt":"2019-05-30T10:18:00","slug":"umweltverbaende-fordern-mehr-effizienz-statt-gas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/13880\/umweltverbaende-fordern-mehr-effizienz-statt-gas\/","title":{"rendered":"Umweltverb\u00e4nde fordern mehr Effizienz statt Gas"},"content":{"rendered":"<p><b>Mit den vorgeschlagenen Massnahmen im Entwurf der Energiestrategie 2050 bleibt eine nachhaltige Energieversorgung der Schweiz noch unerreichbar. F\u00fcr die Umweltverb\u00e4nde ist dieser Vorschlag darum nicht akzeptabel. Statt eines oder mehrerer Gaskraftwerke braucht die Schweiz mehr Energieeffizienz und mehr Solarstrom. Der Bundesrat muss hier seine Hausaufgaben erledigen und bei der Energiewende Tempo machen. Wenn er F\u00fchrungsst\u00e4rke zeigt, kann er das schaffen.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p>Mit den vorgeschlagenen Massnahmen im Entwurf der Energiestrategie 2050 bleibt eine nachhaltige Energieversorgung der Schweiz noch unerreichbar. F\u00fcr die Umweltverb\u00e4nde ist dieser Vorschlag darum nicht akzeptabel. Statt eines oder mehrerer Gaskraftwerke braucht die Schweiz mehr Energieeffizienz und mehr Solarstrom. Der Bundesrat muss hier seine Hausaufgaben erledigen und bei der Energiewende Tempo machen. Wenn er F\u00fchrungsst\u00e4rke zeigt, kann er das schaffen.<\/p>\n<p>Selbst hinter den eigenen energie- und klimapolitischen Zielen bleibt der Bundesrat bisher weit zur\u00fcck. Die erste Fassung der Energiestrategie 2050 ist eine Mischung aus zu kleinen Schritten und unerledigten Hausaufgaben. So hat der Bundesrat nicht einmal das Potenzial der Photovoltaik seri\u00f6s abkl\u00e4ren lassen, obschon das Zubaupotenzial dasjenige der Wasserkraft weit \u00fcbersteigt und der Preis von Solarstrom auch dieses Jahr wieder massiv sinken wird. Branchenverb\u00e4nde, die ETH Z\u00fcrich und die Umweltverb\u00e4nde sehen dieses Potenzial rund f\u00fcnfmal h\u00f6her als der Bundesrat.<\/p>\n<p>Auch die g\u00fcnstigste und umweltfreundlichste Energie f\u00e4llt fast ganz unter den Tisch: also diejenige, die dank Energieeffizienz nicht mehr verschwendet wird. Mit eleganten und bew\u00e4hrten Instrumenten liesse sich das gigantische Stromsparpotenzial bei Haushalten und KMU erschliessen. Allen voran mit einer Lenkungsabgabe, die an Bev\u00f6lkerung und Wirtschaft zur\u00fcckfliesst. Doch der Bundesrat verschiebt diesen Entscheid auf die n\u00e4chste Politiker-Generation. Stattdessen setzt er de facto auf teure Gaskraftwerke, die uns vom Ausland abh\u00e4ngig machen und das Klima ruinieren. F\u00fcr die Umweltverb\u00e4nde ist es abwegig und gef\u00e4hrlich, die Risiken der Atomkraft mit den Risiken des Klimawandels zu ersetzen. Zumal Gaskraftwerke unn\u00f6tig sind und die Folge einer verfehlten Energiepolitik w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Der Bundesrat hat offensichtlich nicht erkannt, dass eine tats\u00e4chlich nachhaltige Energieversorgung eine Chance f\u00fcr die Schweiz ist \u2013 f\u00fcr die Volkswirtschaft ebenso wie f\u00fcr den Arbeitsmarkt. Noch kann er aber in der Botschaft f\u00fcrs Parlament die notwendigen Massnahmen folgen lassen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit den vorgeschlagenen Massnahmen im Entwurf der Energiestrategie 2050 bleibt eine nachhaltige Energieversorgung der Schweiz noch unerreichbar. F\u00fcr die Umweltverb\u00e4nde ist dieser Vorschlag darum nicht akzeptabel. 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