{"id":14002,"date":"2012-03-08T00:00:00","date_gmt":"2012-03-07T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/14002\/das-ende-von-muehleberg-der-anfang-der-stromluecke\/"},"modified":"2019-05-30T12:21:27","modified_gmt":"2019-05-30T10:21:27","slug":"das-ende-von-muehleberg-der-anfang-der-stromluecke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/14002\/das-ende-von-muehleberg-der-anfang-der-stromluecke\/","title":{"rendered":"Das Ende von  M\u00fchleberg &#8211; der Anfang der Stroml\u00fccke?!"},"content":{"rendered":"<p><b>Mit dem gestrigen Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts, die Befristung des AKW M\u00fchleberg aufzuheben, r\u00fcckt das Ende des alten Meilers in sehr greifbare N\u00e4he.Doch was kommt danach? Wird es in Bern zur\u00a0 vielbeschworenen Stroml\u00fccke kommen? Keineswegs. Ein Blick auf die vorhandenen Energie-Potenziale zeigt, dass ein Kanton Bern ohne AKW M\u00fchleberg m\u00f6glich ist.\u00a0 14 Quadratmeter Solarzellen\u00a0 pro Berner und Bernerin\u00a0 w\u00fcrden n\u00e4mlich ausreichen, um das Atomkraftwerk zu ersetzen. F\u00fcr die Gewinnung von Sonnenenergie nutzbar w\u00e4ren sogar doppelt so viele Quadratmeter Dachfl\u00e4che im Kanton &#8211; ganz zu schweigen von den bisher ungenutzten kilometerlangen Lawinenverbauungen und\u00a0 L\u00e4rmschutzw\u00e4nden!\u00a0\u00a0 Alles was es jetzt braucht, ist Tempo: Baut Bern die Fotovoltaik mit der gleichen Konsequenz aus wie etwa Bayern w\u00e4hrend der letzten zehn Jahre, so w\u00fcrde der Kanton innert weniger Jahre \u00fcber Solarstrom im Umfang der Produktion des AKW M\u00fchleberg verf\u00fcgen. Z\u00e4hlt man die grossen Potenziale Berns bei Wind, Biomasse und Erdw\u00e4rme dazu, r\u00fcckt eine vollst\u00e4ndig erneuerbare Stromproduktion in Bern in greifbare N\u00e4he.Mit zur\u00a0 &#171;Berner Energiewende&#187; geh\u00f6rt nat\u00fcrlich das Ende der Stromverschwendung: W\u00fcrden dank einer Stromlenkungsabgabe all jene belohnt, die Strom sparen oder ihn clever nutzen, liesse sich die Jahresproduktion von M\u00fchleberg einsparen. Detaillierte Ausf\u00fchrungen zur nachhaltigen\u00a0 Stromversorgung in einem Bern ohne AKW M\u00fchleberg\u00a0 gibt es am Menschenstrom &#8211; von unseren\u00a0 Fachleuten pers\u00f6nlich pr\u00e4sentiert.Factsheet Bern effizient und erneuerbarDie Zahlen zur Solarenergie beruhen auf einer detaillierten Untersuchung der nutzbaren Dachfl\u00e4chen des Kantons Fribourg im Auftrag des Bundesamts f\u00fcr Energie. Die Angaben zur Energieeffizienz gehen auf die aktuellste Studie der Schweizerischen Agentur f\u00fcr Energieeffizienz zur\u00fcck.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p>Mit dem gestrigen Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts, die Befristung des AKW M\u00fchleberg aufzuheben, r\u00fcckt das Ende des alten Meilers in sehr greifbare N\u00e4he.<\/p>\n<p>Doch was kommt danach? Wird es in Bern zur\u00a0 vielbeschworenen Stroml\u00fccke kommen? Keineswegs. Ein Blick auf die vorhandenen Energie-Potenziale zeigt, dass ein Kanton Bern ohne AKW M\u00fchleberg m\u00f6glich ist.\u00a0 14 Quadratmeter Solarzellen\u00a0 pro Berner und Bernerin\u00a0 w\u00fcrden n\u00e4mlich ausreichen, um das Atomkraftwerk zu ersetzen. F\u00fcr die Gewinnung von Sonnenenergie nutzbar w\u00e4ren sogar doppelt so viele Quadratmeter Dachfl\u00e4che im Kanton &#8211; ganz zu schweigen von den bisher ungenutzten kilometerlangen Lawinenverbauungen und\u00a0 L\u00e4rmschutzw\u00e4nden!\u00a0\u00a0 Alles was es jetzt braucht, ist Tempo: Baut Bern die Fotovoltaik mit der gleichen Konsequenz aus wie etwa Bayern w\u00e4hrend der letzten zehn Jahre, so w\u00fcrde der Kanton innert weniger Jahre \u00fcber Solarstrom im Umfang der Produktion des AKW M\u00fchleberg verf\u00fcgen. <br \/>Z\u00e4hlt man die grossen Potenziale Berns bei Wind, Biomasse und Erdw\u00e4rme dazu, r\u00fcckt eine vollst\u00e4ndig erneuerbare Stromproduktion in Bern in greifbare N\u00e4he.<\/p>\n<p>Mit zur\u00a0 &#171;Berner Energiewende&#187; geh\u00f6rt nat\u00fcrlich das Ende der Stromverschwendung: W\u00fcrden dank einer Stromlenkungsabgabe all jene belohnt, die Strom sparen oder ihn clever nutzen, liesse sich die Jahresproduktion von M\u00fchleberg einsparen. <\/p>\n<p>Detaillierte Ausf\u00fchrungen zur nachhaltigen\u00a0 Stromversorgung in einem Bern ohne AKW M\u00fchleberg\u00a0 gibt es am<a href=\"http:\/\/menschenstrom.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> Menschenstrom<\/a> &#8211; von unseren\u00a0 Fachleuten pers\u00f6nlich pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p><a title=\"Bern effizient und erneuerbar\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/GP_Menschenstr_A0_Plakat04_DE_Druck3.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Factsheet Bern effizient und erneuerbar<\/a><br \/>Die Zahlen zur Solarenergie beruhen auf einer detaillierten Untersuchung der nutzbaren Dachfl\u00e4chen des Kantons Fribourg im Auftrag des Bundesamts f\u00fcr Energie. Die Angaben zur Energieeffizienz gehen auf die aktuellste Studie der Schweizerischen Agentur f\u00fcr Energieeffizienz zur\u00fcck.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem gestrigen Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts, die Befristung des AKW M\u00fchleberg aufzuheben, r\u00fcckt das Ende des alten Meilers in sehr greifbare N\u00e4he.Doch was kommt danach? 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