{"id":14231,"date":"2012-01-23T00:00:00","date_gmt":"2012-01-22T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/14231\/axpo-redet-riesiges-potential-klein\/"},"modified":"2019-05-30T12:28:16","modified_gmt":"2019-05-30T10:28:16","slug":"axpo-redet-riesiges-potential-klein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/14231\/axpo-redet-riesiges-potential-klein\/","title":{"rendered":"Axpo redet riesiges Potential klein"},"content":{"rendered":"<p><b>Heute hat die Axpo der \u00d6ffentlichkeit ihre neue Energiestrategie vorgestellt. Dabei zeigt sich, dass das Unternehmen immer noch in alten Denkmustern gefangen ist, statt an der Energiewende mitzuarbeiten, die seit der Fukushima-Erfahrung von der politischen Schweiz angestrebt wird.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p><strong>Heute hat die Axpo der \u00d6ffentlichkeit ihre neue Energiestrategie vorgestellt. Dabei zeigt sich, dass das Unternehmen immer noch in alten Denkmustern gefangen ist, statt an der Energiewende mitzuarbeiten, die seit der Fukushima-Erfahrung von der politischen Schweiz angestrebt wird. <\/strong><\/p>\n<p>Konkret: Der Stromkonzern will nun statt in Atom in Gas-Grosskraftwerke investieren, und zwar auch im Ausland! Das Engagement in ausl\u00e4ndische Windkraft macht die Sache nicht viel besser.<\/p>\n<p>Denn von neuen Energien im Inland \u2013 und insbesondere von der Fotovoltaik \u2013 will die Axpo wenig wissen, obschon die Potenziale hierzulande quasi unausgesch\u00f6pft sind. Alleine mit Fotovoltaik k\u00f6nnten bis 2030 rund 14 Milliarden kWh j\u00e4hrlich produziert werden, wie die Umweltverb\u00e4nde im 2011 vorgerechnet haben. Das entspricht 5 Mal der Produktion von Beznau.\u00a0<\/p>\n<p>Mit der Absicht, das Geld im Ausland zu investieren, wird die Chance verpasst, die Energiewende in der Schweiz voranzutreiben. Der Zubau von erneuerbaren Energien und Investitionen in die Stromeffizienz im Inland bringen Arbeitspl\u00e4tze, erh\u00f6hen die Versorgungssicherheit, entlasten die Netze und verringern die Abh\u00e4ngigkeit vom Ausland. Die Axpo entzieht sich mit der heute pr\u00e4sentierten Strategie dieser Verantwortung, redet die grossen M\u00f6glichkeiten der Schweiz klein und verpasst so eine immense volkswirtschaftliche Chance. Sie verkennt die Zeichen der Zeit und nimmt sich mit dieser abwartenden Haltung selbst aus dem Rennen um eine gestaltende und f\u00fchrende Rolle bei der Energiewende.\u00a0<\/p>\n<p>Diese braucht neue innovative K\u00f6pfe! Das hat Greenpeace heute in einem gemeinsamen Kommentar mit den anderen Umweltverb\u00e4nden der Schweiz gefordert. Neun Kantone besitzen heute die Axpo. Sie stehen in der Verantwortung, diesen Erneuerungsprozess einzuleiten und zuk\u00fcnftig auf Energieversorgungsunternehmen zu setzen, welche f\u00fcr die neue Herausforderung ger\u00fcstet sind. Das heisst, sich n\u00f6tigenfalls auch von der Axpo zu trennen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute hat die Axpo der \u00d6ffentlichkeit ihre neue Energiestrategie vorgestellt. 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