{"id":14241,"date":"2012-01-05T00:00:00","date_gmt":"2012-01-04T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/14241\/public-eye-awards-waehle-jetzt-das-uebelste-unternehmen-des-jahres\/"},"modified":"2019-05-30T12:28:32","modified_gmt":"2019-05-30T10:28:32","slug":"public-eye-awards-waehle-jetzt-das-uebelste-unternehmen-des-jahres","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/14241\/public-eye-awards-waehle-jetzt-das-uebelste-unternehmen-des-jahres\/","title":{"rendered":"Public Eye Awards: W\u00e4hle jetzt das \u00fcbelste Unternehmen des Jahres"},"content":{"rendered":"<p><b><\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<div class=\"events-box middle-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/2f7f9e51-2f7f9e51-public-eye-spoofs-small_0003_syngenta.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/2f7f9e51-2f7f9e51-public-eye-spoofs-small_0003_syngenta.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content no-title\">\n        <span class=\"date\"><\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<p>\n            Das Pestizid Paraquat des Schweizer Konzerns Syngenta ist lebensbedrohlich.<br \/>\n\u00a9 Public Eye\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Zusammen mit der Erkl\u00e4rung von Bern vergibt Greenpeace Ende Januar in Sichtweite des World Economic Forum (WEF) wieder die Public Eye Awards f\u00fcr die schlimmsten F\u00e4lle von Missachtung der Umwelt und der Menschenrechte. Auf <a href=\"http:\/\/www.publiceye.ch\/\">www.publiceye.ch<\/a> startet heute die mit bissigen Werbeparodien animierte Abstimmung f\u00fcr den Publikumspreis 2012. Die <strong>Online-Abstimmung <\/strong>l\u00e4uft bis 26. Januar um Mitternacht. Nominiert f\u00fcr die Schm\u00e4hpreise sind diesmal die sechs Grossunternehmen <strong>Barclays<\/strong> (UK), <strong>Freeport McMoRan<\/strong> (USA), <strong>Samsung<\/strong> (KOR), <strong>Tepco<\/strong> (J), <strong>Vale<\/strong> (BRA) und <strong>Syngenta <\/strong>(CH).\u00a0 Eine Fachjury hat sie aus 40 valablen Nominationen ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p class=\"Standa1\"><strong><\/strong><strong>Barclays<\/strong> ist die viertgr\u00f6sste Bank der Welt und weltweit wohl die schnellstwachsende Nahrungsmittelspekulantin. Sie treibt die Nahrungsmittelpreise auf Kosten der \u00c4rmsten in die H\u00f6he. Allein im zweiten Halbjahr 2010 wurden weltweit 44 Millionen Menschen durch steigende Nahrungsmittelpreise in extreme Armut gedr\u00e4ngt \u2013 Frauen im armen S\u00fcden werden durch Lebensmittelspekulation oft am h\u00e4rtesten getroffen.<\/p>\n<p class=\"Standa1\">Zur Wahl steht auch der US-Minenkonzern <strong>Freeport McMoRan<\/strong>: Dieser betreibt von Arizona aus seit 45 Jahren ohne R\u00fccksicht auf Natur und Mensch die weltgr\u00f6sste Gold- und Kupfermine \u00abGrasberg\u00bb in West-Papua. T\u00e4glich fallen in der Mine 230&#8217;000 Tonnen mit Schwermetall verseuchter Morast an. Dieser \u00fcberdeckt weitr\u00e4umig die Umwelt unter einer bis zu 15 Meter hohen, alles abt\u00f6tenden Schlammlawine, die auch ein Weltnaturerbe bedroht.<\/p>\n<p class=\"Standa1\">S\u00fcdkoreas gr\u00f6sstes Konglomerat <strong>Samsung<\/strong> ist nominiert weil es in seinen Fabriken teils verbotene, hochgiftige Stoffe einsetzt, ohne die Arbeiter zu informieren und zu sch\u00fctzen. Mindestens 140 Arbeiter sind deshalb an Krebs erkrankt, mindestens 50 junge Arbeiter daran gestorben.<strong> <\/strong>Samsung streitet trotz klarer Beweislage seine Verantwortung ab und diskreditiert die Erkrankten und Verstorbenen samt ihrer Angeh\u00f6riger \u00f6ffentlich.\u00a0<\/p>\n<p class=\"Standa1\">Der gr\u00f6sste japanische Energiekonzern <strong>Tepco<\/strong> hat wider besseren Wissens aus Kostengr\u00fcnden die bauliche Sicherheit seiner Atomkraftwerke stark vernachl\u00e4ssigt. Der GAU von Fukushima und somit die radioaktive Verstrahlung von Mensch, Land und Meer h\u00e4tte von Anfang an verhindert werden k\u00f6nnen. Ausserdem informierte der Konzern nachweislich falsch oder sehr versp\u00e4tet \u2013 bei Tepco herrschte eine Kultur der Beg\u00fcnstigungen, Verschleierungen und F\u00e4lschungen.<\/p>\n<p class=\"Standa1\">Der f\u00fcnfte nominierte <strong>Vale <\/strong>ist der zweitgr\u00f6sste Konzern Brasiliens, weltweit der zweitgr\u00f6sste Minenkonzern und global der gr\u00f6sste Eisenerzhersteller. Der Konzern hat eine 60-j\u00e4hrige Geschichte, in der immer wieder Menschenrechtsverst\u00f6sse, unmenschliche Arbeitsbedingungen und r\u00fccksichtslose Naturausbeutung vorkommen. Momentan beteiligt sich Vale am Bau des Belo-Monte-Staudamms im Amazonas.<\/p>\n<p class=\"Standa1\">Last but not least vermarktet der Schweizer Agrochemie- und Saatgut-Produzent <strong>Syngenta <\/strong>weiterhin aggressiv das hochgiftige Herbizid \u00abParaquat\u00bb. Damit sch\u00e4digt er in den L\u00e4ndern des S\u00fcdens die Menschen. Unz\u00e4hlige Bauern sind beim Einsatz der Produkte gestorben, abertausende trugen schwere Vergiftungen davon.<strong> <\/strong>Das Syngenta-Pestizid \u00abAtrazin\u00bb hat 90% des Wassers im mittleren Westen der USA vergiftet.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Pestizid Paraquat des Schweizer Konzerns Syngenta ist lebensbedrohlich. \u00a9 Public Eye Zusammen mit der Erkl\u00e4rung von Bern vergibt Greenpeace Ende Januar in Sichtweite des World Economic Forum (WEF) wieder&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":14243,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[35],"p4-page-type":[75],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-14241","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert","tag-nachhaltiger-finanzplatz","p4-page-type-story"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14241","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14241"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14241\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14243"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14241"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14241"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14241"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=14241"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=14241"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}