{"id":14321,"date":"2011-12-11T00:00:00","date_gmt":"2011-12-10T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/14321\/schlusskommentar-zum-klimagipfel-globale-feuerwehr-hat-versagt\/"},"modified":"2019-05-30T12:30:33","modified_gmt":"2019-05-30T10:30:33","slug":"schlusskommentar-zum-klimagipfel-globale-feuerwehr-hat-versagt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/14321\/schlusskommentar-zum-klimagipfel-globale-feuerwehr-hat-versagt\/","title":{"rendered":"Schlusskommentar zum Klimagipfel: Globale Feuerwehr hat versagt"},"content":{"rendered":"<p><b>Die  17. UN-Klimakonferenz wirft den internationalen Klimaschutz nach  Auffassung von Greenpeace zur\u00fcck.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p><strong>Die  17. UN-Klimakonferenz wirft den internationalen Klimaschutz nach  Auffassung von Greenpeace zur\u00fcck. <\/strong><\/p>\n<p>Alex Hauri, Klimaexperte von  Greenpeace Schweiz zum ungen\u00fcgenden Resultat: \u00abWas das Klima anbelangt  kann inzwischen nur noch von einem Haus gesprochen werden, das bereits  voll in Flammen steht. Doch die globale Feuerwehr hat in Durban einmal  mehr versagt. Statt sofort und gemeinsam mit L\u00f6schen zu beginnen, wurden  lediglich langwierige Planungshorizonte vereinbart \u2013 so soll erst ab  2020 ein neues Abkommen in Kraft sein. Das wird der Dringlichkeit nicht  gerecht. Die Wissenschaft macht klar, dass es bereits in diesem  Jahrzehnt starke Emissionsreduktionen braucht! Denn Tatsache ist, dass  unsere Atmosph\u00e4re jetzt schon massiv mit dem Klimagas CO2 angef\u00fcllt ist.  Jedes verpasste Jahr bringt uns immer rascher an die gerade noch ertr\u00e4gliche Grenze von 2 Grad Erw\u00e4rmung und erh\u00f6ht die  Wahrscheinlichkeit einer katastrophalen Entwicklung.\u00bb<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Klimaabkommen kaum rechtsverbindlich<\/strong><\/p>\n<p>Anders  als von der EU und Schweiz angestrebt, wird das k\u00fcnftige globale  Klimaabkommen, das bis 2015 ausgehandelt sein und ab 2020 in Kraft  treten soll, kaum rechtlich bindend sein. Mit einem solch schwachen  Klimavertrag wird das 2-Grad-Ziel nicht zu erreichen sein. Auf Druck von  den USA und Indien einigte sich die Konferenz lediglich auf eine  schwache Kompromissl\u00f6sung. V\u00f6llig ungekl\u00e4rt blieb in Durban, um wie viel  die grossen Staaten ihre CO2-Emissionen in den kommenden Jahren  reduzieren wollen. Mit diesem Fahrplan f\u00fcr ein Weltklimaabkommen werden  sich Blockierer wie die USA, aber auch die grossen Schwellenl\u00e4nder wie  China und Indien \u00a0aus der Verantwortung ziehen k\u00f6nnen. Die Staaten  hatten in Durban nicht den Mut, die Zukunft der Menschen \u00fcber ihre  nationalen Interessen und die Interessen der \u00d6l-und Kohleindustrie zu  stellen. Mit diesen Beschl\u00fcssen steuern wir weiter auf eine Welt von vier bis sechs Grad  Erw\u00e4rmung zu. Bereits eine durchschnittliche Erw\u00e4rmung von zwei Grad  global werden f\u00fcr viele L\u00e4nder Afrikas vier Grad oder mehr bedeuten.<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Weiterf\u00fchrung von Kyoto schwach<\/strong><\/p>\n<\/p>\n<div class=\"events-box middle-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/cef587e9-cef587e9-gp03cd5.jpg\" title=\"Flashmob und Protest mit Kumi Naidoo am COP17\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" title=\"Flashmob und Protest mit Kumi Naidoo am COP17\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/cef587e9-cef587e9-gp03cd5.jpg\" alt=\"Flashmob und Protest mit Kumi Naidoo am COP17\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content\">\n        <span class=\"date\"><\/span><br \/>\n        <strong>Flashmob und Protest mit Kumi Naidoo am COP17<\/strong><\/p>\n<p>\n            \u00a9 Greenpeace\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p> Zwar  sieht das Beschlusspaket auch eine zweite Verpflichtungsperiode f\u00fcr das  im Jahr 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll vor, beantwortet jedoch  entscheidende Fragen nicht: Es wurde nicht festgelegt, ob das Protokoll  f\u00fcnf oder acht Jahre gelten soll und ob die zahlreichen Schlupfl\u00f6cher,  die das bisherige Kyoto-Protokoll abschw\u00e4chten, k\u00fcnftig geschlossen  werden.<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Finanzierung<\/strong><\/p>\n<p>Thema  der Debatten war auch die Finanzierung von Klimaschutz in  Entwicklungsl\u00e4ndern und deren Anpassung an den Klimawandel. Woher die  geplanten Milliardensummen f\u00fcr den in Cancun vereinbarten Fond kommen  sollen, wurde auch in Durban wieder nicht gekl\u00e4rt.<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kontakt: <\/strong>Alexander Hauri, Klimaexperte Greenpeace Schweiz +41 76 399 60 61 und Sibylle Zollinger, Medienverantwortliche Greenpeace Schweiz +41 79 908 92 25<span style=\"font-family: Vorgabe Sans Serif,Verdana,Arial,Helvetica,Sans-Serif; font-size: x-small;\"> <\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong><br \/><\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die 17. UN-Klimakonferenz wirft den internationalen Klimaschutz nach Auffassung von Greenpeace zur\u00fcck. Die 17. UN-Klimakonferenz wirft den internationalen Klimaschutz nach Auffassung von Greenpeace zur\u00fcck. 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