{"id":14329,"date":"2011-12-15T00:00:00","date_gmt":"2011-12-14T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/14329\/erfolg-facebook-lenkt-ein\/"},"modified":"2019-05-30T12:30:44","modified_gmt":"2019-05-30T10:30:44","slug":"erfolg-facebook-lenkt-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/14329\/erfolg-facebook-lenkt-ein\/","title":{"rendered":"Erfolg: Facebook lenkt ein&#8230;"},"content":{"rendered":"<p><b><\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<div class=\"events-box big-box left\">\n<div class=\"frame reset-padding\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/a4bf50da-a4bf50da-unfriendcoal_email_d.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/a4bf50da-a4bf50da-unfriendcoal_email_d.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"hidden\">\n        <span class=\"date\"><\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Nach 20 Monaten \u00f6ffentlicher Diskussion, vielen Verhandlungen und der  Mobilisierung von mehr als 700.000 Menschen weltweit, mit dem Ziel,  Facebook umweltfreundlicher zu machen, hat der Internet-Riese seine  Ziele f\u00fcr eine saubere, erneuerbare Energiezukunft ver\u00f6ffentlicht. Das  klare Signal von Facebook an die gro\u00dfen Energieversorger: Diese sollen  k\u00fcnftig nicht in Kohlekraft, sondern in Erneuerbare Energietr\u00e4ger  investieren.\u00a0<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich werden die Greenpeace Klima-ExpertInnen und die Leitung der Facebook Nachhaltigkeitsabteilung gemeinsam f\u00fcr Erneuerbare Energie werben und die gro\u00dfen Energieversorger dazu anregen, Erneuerbare Energietr\u00e4ger auszubauen.<\/p>\n<p>Facebook hat sich zudem verpflichtet, gemeinsam mit Greenpeace Programme zu entwickeln, die Facebook-NutzerInnen dabei helfen sollen, Energie zu sparen und ihren Netzwerken bei der Entscheidung f\u00fcr saubere Energie behilflich zu sein. Die M\u00f6glichkeiten, Menschen behilflich zu sein mehr Wissen \u00fcber Erneuerbare Energietr\u00e4ger zu vermitteln, damit diese sich k\u00fcnftig f\u00fcr saubere Energie entscheiden k\u00f6nnen, und damit eine Energie-Revolution in Gang setzen, sind gewaltig.<\/p>\n<p>Seit heute hat Facebook auch Kritierien zur Auswahl der Standorte f\u00fcr k\u00fcnftige Rechenzentren ver\u00f6ffentlicht. Sie legen fest, dass die Energieversorgung mit Ereuerbaren Energietr\u00e4gern bevorzugt werden soll. Noch verwendet Facebook Energie aus Kohlekraft. Diese ist aber, wie man im IT-Jargon sagt, ein Auslaufmodell.<\/p>\n<p>Gratulation und vielen Dank an alle, die uns geholfen haben, um dieses Ziel zu erreichen. Erz\u00e4hlen Sie es nun bitte der ganzen Welt \u2013 am besten nat\u00fcrlich via Facebook. Sagen Sie es all Ihren Freunden. Sie k\u00f6nnen ruhig ein wenig damit angeben, dass Sie mitgeholfen haben, dass die Greenpeace Facebook-Kampagne so erfolgreich war. Sie haben es sich verdient! Auch die Facebook-MitarbeiterInnen haben unseren Dank verdient, schlie\u00dflich haben sie unsere Herausforderung angenommen und gleichzeitig die Latte f\u00fcr andere gro\u00dfe IT-Unternehmen mit ihren neuen Kriterien zur Auswahl ihrer Standorte f\u00fcr k\u00fcnftige Rechenzentren sehr hoch gelegt.<\/p>\n<h4><strong>Wie Facebook \u201egr\u00fcner\u201c gemacht wurde\u00a0<\/strong><\/h4>\n<h4>Die Kampagne, Facebook umweltfreundlicher machen zu wollen, hat im Februar 2010 begonnen. Kurz davor hatte das Unternehmen angek\u00fcndigt, ein Rechenzentrum errichten, dass Strom aus Kohlekraft versorgt werden sollte.<\/h4>\n<p>Weltweit wurden Hundertausende Menschen aktiv. Promis als auch StudentInnen haben unterst\u00fctzten ehrenamtlich t\u00e4tige Greenpeace MitarbeiterInnen als auch AktivistInnen in allen L\u00e4ndern, in denen Facebook B\u00fcros betreibt von Argentinien bis Zimbawe.<\/p>\n<p>Wir haben mit Fotos, mit Humor, mit Unterschriftenaktionen, Videos, Musik, Tanz protestiert und sogar einem Luftschiff, das \u00fcber der Facebook-Zentrale in Palo Alto in Kalifornien schwebte. Die Unterst\u00fctzerInnen der Kampagne haben sogar einen Guinness Weltrekord f\u00fcr die meisten Facebook Kommentare in 24 Stunden aufgestellt.<\/p>\n<h4>Welche Farbe hat die \u201eCloud\u201c?<\/h4>\n<p>Die Energie zur Versorgung von Rechenzentren, also die Computer, welche die Website und die Online Dienste von Facebook, Apple, Microsoft, Twitter und andere IT-Unternehmen sind gigantisch und machen in Summe mehr als 2 Prozent des Energiebedarfs aus. Man erwartet j\u00e4hrliche Steigerungen von 12 Prozent.<\/p>\n<p>Videos, Bilder und andere Daten werden in einer Art Hi-Tech-\u201eWolke\u201c gespeichert, um Haushalte und B\u00fcros mit Daten in Echtzeit zu versorgen. Wenn die Cloud ein Land w\u00e4re, dann w\u00e4re es aufgrund des hohen Stromverbrauchs der f\u00fcnftgr\u00f6\u00dfte Staat weltweit.<\/p>\n<p>Der Standort des Rechenzentrums entscheidet, mit welchem Strom die virtuelle Wolke versorgt wird. Dieser kann aus unterschiedlichen Quellen stammen, darunter auch die \u201eschmutzigsten\u201c Formen der Energieproduktion wie Kohlekraft, einem der gr\u00f6\u00dften Verursacher des Klimawandels.<\/p>\n<p>W\u00fcrden alle im Internetbereich t\u00e4tigen gro\u00dfen Unternehmen aus der Verwendung von Strom aus Kohlekraft aussteigen w\u00fcrden, w\u00fcrde dies ein Signal an die Energieversorger und deren Investoren darstellen, das nicht so leicht ignoriert werden kann. Der Facebook-Gr\u00fcnder und \u2013Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Mark Zuckerberg hat heute den Weg vorgezeigt, den andere F\u00fchrungspositionen in der IT-Branche folgen sollten.<\/p>\n<p>Energieeffizienz ist wichtig, aber um eine Energierevolution zur Rettung des Planeten voran zu treiben, m\u00fcssen wir auf Erneuerbare Energietr\u00e4ger umstellen. Wer wird der n\u00e4chste sein?<\/p>\n<p>Download:\u00a0<a class=\"pdf\" href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/international\/Global\/international\/publications\/climate\/2011\/Cool%20IT\/Facebook\/Facebook_Statement.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Facebook Statement (Englisch)<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Nach 20 Monaten \u00f6ffentlicher Diskussion, vielen Verhandlungen und der Mobilisierung von mehr als 700.000 Menschen weltweit, mit dem Ziel, Facebook umweltfreundlicher zu machen, hat der Internet-Riese seine Ziele f\u00fcr&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":14331,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[50],"p4-page-type":[75],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-14329","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert","tag-klima","p4-page-type-story"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14329","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14329"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14329\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14331"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14329"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14329"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14329"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=14329"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=14329"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}