{"id":14380,"date":"2011-11-30T00:00:00","date_gmt":"2011-11-29T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/14380\/harte-schlaege-fuers-klima-von-den-giganten-aus-nordamerika\/"},"modified":"2019-05-30T12:32:02","modified_gmt":"2019-05-30T10:32:02","slug":"harte-schlaege-fuers-klima-von-den-giganten-aus-nordamerika","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/14380\/harte-schlaege-fuers-klima-von-den-giganten-aus-nordamerika\/","title":{"rendered":"Harte Schl\u00e4ge f\u00fcrs Klima von den Giganten aus Nordamerika"},"content":{"rendered":"<p><b><\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<div class=\"events-box small-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/bb89d272-bb89d272-gp03bmi.jpg\" title=\"Aktivistinnen und Aktivisten errichten ein Windrad in Durban.\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" title=\"Aktivistinnen und Aktivisten errichten ein Windrad in Durban.\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/bb89d272-bb89d272-gp03bmi.jpg\" alt=\"Aktivistinnen und Aktivisten errichten ein Windrad in Durban.\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content\">\n        <span class=\"date\"><\/span><br \/>\n        <strong>Aktivistinnen und Aktivisten errichten ein Windrad in Durban.<\/strong><\/p>\n<p>\n            \u00a9 Shayne Robinson \/ Greenpeace\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p> Gleich am Start-Tag von Durban liess Kanada verlauten, dass es aus dem Kyoto-Abkommen auf Ende 2011 austritt. Das wird zwar noch als Ger\u00fccht bezeichnet, passt aber zum jahrzehntelangen Nichtstun von Kanada in Sachen Klimaschutz. Greenpeace hatte sofort reagiert und mit einer grossen Leuchtschrift Kanadas Harper-Regierung das totale Scheitern jeglicher Klimaschutzbem\u00fchungen vorgeworfen (link: http:\/\/www.greenpeace.org\/canada\/en\/recent\/Greenpeace-brands-the-Harper-governmGreenpeace-brands-the-Harper-government-a-climate-fail-on-Parliament-Hillent-a-climate-fail-on-Parliament-Hill\/). <\/p>\n<p><a href=\"\/switzerland\/de\/News_Stories\/News-Archiv\/climate-change\/ubs-und-cs-investieren-in-verheerenden-oelsandabbau\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kanada beutet lieber seine \u00d6lsande masslos aus und l\u00e4sst den Rest der Welt Klimaschutz betreiben. Unertr\u00e4glich!<\/a> <\/p>\n<p>Auch die USA verabschieden sich aus ernstzunehmendem Klimaschutz, indem sie gleich zu Beginn klar stellten, dass sie ihre (marginalen!) Klimaschutz-Bem\u00fchungen \u201ein Linie\u201c mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen sehen. Wie bitte?! Welche Bem\u00fchungen und welche Klima-Wissenschafts-Erkenntnisse sind da gemeint? Solche Aussagen sind v\u00f6llig unverst\u00e4ndlich. <\/p>\n<p>Da h\u00fcllt sich Pr\u00e4sident Obama, einstiger Hoffnungstr\u00e4ger f\u00fcr den Klimaschutz, wohl lieber grad komplett in Schweigen. Kommentatoren reden von politischem Selbstmord, w\u00fcrde er vor den Wahlen auch nur versuchen, etwas f\u00fcrs Klima zu erreichen. Da die USA aber eh alles auf bestem Weg sehen, lassen sie sogar verlauten, dass sie an der Konferenz nur dar\u00fcber reden wollen, was nach 2020 sein soll. Das geht weit \u00fcber St\u00f6rman\u00f6ver hinaus, das nenne ich bereits Sabotage.<\/p>\n<p>Betrachtet aus dem Blickwinkel von besonders betroffenen L\u00e4ndern sind das unglaublich harte Schl\u00e4ge. Wer das ist, zeigt der neu ver\u00f6ffentlichte <a href=\"http:\/\/www.germanwatch.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Klima-Risiko-Index von Germanwatch<\/a> auf. Bangladesh, Myanmar und Honduras geh\u00f6ren zur Gruppe jener, die bislang am st\u00e4rksten von extremen Wetterereignissen heimgesucht werden. Solche L\u00e4nder wollen mit aller Kraft und dem Druck der eigenen Realit\u00e4t wirklich etwas erreichen an der COP \u2013 stehen aber blinden, grossen Elefanten gegen\u00fcber, die sich keinen Schritt vorw\u00e4rts bewegen. Auch f\u00fcr die Weltern\u00e4hrungsorganisation FAO sind solche Haltungen wie Salz in eine offene Wunde. <a href=\"http:\/\/www.fao.org\/news\/story\/en\/item\/95153\/icode\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Sie warnte Anfang dieser Woche erneut vor dem dramatischen Einfluss des Klimawandels auf die Nahrungsmittelproduktion<\/a>. <\/p>\n<p>Als Beobachter dieses Trauerspiels frage ich mich: Was muss denn jetzt eigentlich noch geschehen oder bewiesen werden, ehe endlich Bewegung in die Sache kommt? Da sind so schlichte Aufrufe, wie die der Environmental Integrity Group (EIG \u2013 offizielle Gruppe an den Klimaverhandlungen, bestehend aus Mexiko, S\u00fcdkorea, Liechtenstein, Monaco und der Schweiz), schon beinahe Balsam f\u00fcr die Klimaseele; verlangte die EIG als Resultat von Durban doch immerhin: Vereinbarung \u00fcber ein Klimaregime nach 2012, eine mittelfristige St\u00e4rkung des neuen Abkommens und eine gemeinsame Sicht auf die Entwicklung und die Schritte bis 2050.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich sind auch das nur Worte, das Klima braucht aber Taten. Und zuallerletzt Schl\u00e4ge!<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktivistinnen und Aktivisten errichten ein Windrad in Durban. \u00a9 Shayne Robinson \/ Greenpeace Gleich am Start-Tag von Durban liess Kanada verlauten, dass es aus dem Kyoto-Abkommen auf Ende 2011 austritt.&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":14382,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[50],"p4-page-type":[75],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-14380","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert","tag-klima","p4-page-type-story"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14380","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14380"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14380\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14382"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14380"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14380"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14380"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=14380"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=14380"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}