{"id":14491,"date":"2011-10-31T00:00:00","date_gmt":"2011-10-30T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/14491\/no-go-gorleben-greenpeace-entlarvt-rechnungsfehler\/"},"modified":"2019-05-30T12:35:27","modified_gmt":"2019-05-30T10:35:27","slug":"no-go-gorleben-greenpeace-entlarvt-rechnungsfehler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/14491\/no-go-gorleben-greenpeace-entlarvt-rechnungsfehler\/","title":{"rendered":"No Go Gorleben: Greenpeace entlarvt Rechnungsfehler"},"content":{"rendered":"<p><b>Auch unsere deutschen Nachbarn haben den Ausstieg aus der  Atomkraft beschlossen. \u00a0Aber das Problem des Atomm\u00fclls bleibt h\u00fcben wie  dr\u00fcben ungel\u00f6st. Einen Monat vor dem n\u00e4chsten geplanten Transport nach  Gorleben weisen unsere deutschen Greenpeace-Kollegen heute einen  Berechnungsfehler nach, der zeigt: der Castor darf nicht rollen!<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p><strong>Auch unsere deutschen Nachbarn haben den Ausstieg aus der  Atomkraft beschlossen. \u00a0Aber das Problem des Atomm\u00fclls bleibt h\u00fcben wie  dr\u00fcben ungel\u00f6st. Einen Monat vor dem n\u00e4chsten geplanten Transport nach  Gorleben weisen unsere deutschen Greenpeace-Kollegen heute einen  Berechnungsfehler nach, der zeigt: der Castor darf nicht rollen!<\/strong><\/p>\n<p>Soweit  die Pl\u00e4ne: Elf Castoren, beladen mit \u00fcber 120 Tonnen hochradioaktivem  Atomm\u00fcll aus der franz\u00f6sischen Plutoniumfabrik La Hague, sollen im  November auf die lange Reise ins Zwischenlager nach Gorleben geschickt  werden. Die 44-fache Menge an Radioaktivit\u00e4t, die in Fukushima  freigesetzt wurde, rollt damit durch Frankreich und Deutschland &#8211; und  landet in einer Art Kartoffelscheune unweit des nieders\u00e4chsischen  Elbdorfes Gorleben. Und das, obwohl es nachweislich einen geeigneteren  Ort f\u00fcr die Zwischenlagerung g\u00e4be: Sicherer und n\u00e4her ist das  Zwischenlager am AKW Philippsburg, wie Greenpeace bereits aufgezeigt  hat.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/D7A344k-228\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"\"><\/iframe>\u00a0<\/p>\n<p>Ende  Oktober will das Nieders\u00e4chsische Umweltministerium (NMU)\u00a0\u00fcber den  Castortransport entscheiden. Durch die nun ver\u00f6ffentlichten neuen  Berechnungen wird dieser Beschluss nicht weniger brisant. Im Gegenteil.  Das NMU hatte einen Strahlenwert von 0,233 Millisievert errechnet. Die\u00a0Greenpeace-Berechnungen  aber ergeben eine m\u00f6gliche diesj\u00e4hrige Strahlendosis von 0,305  Millisievert. Damit w\u00fcrde der dort der zul\u00e4ssige Jahresgrenzwert von 0,3  Millisievert bis Jahresende \u00fcberschritten werden.<\/p>\n<p><q>Die Zahlen sprechen eine klare Sprache, der Castortransport muss f\u00fcr dieses Jahr abgesagt werden<\/q>, so Heinz Smital, Atomexperte bei\u00a0Greenpeace Deutschland.\u00a0<q>Bei  der Bewertung des Ministeriums handelt es sich um klare  Berechnungsfehler, bei denen es keinen Interpretationsspielraum gibt. Es  scheint, als h\u00e4tte Umweltminister Sander die Messwerte  heruntergerechnet, um den geplanten Castortransport nicht zu gef\u00e4hrden.<\/q><\/p>\n<p>Mehr dazu, wie es in der Schweiz um die Atomm\u00fcll-Problematik steht,  erfahren Sie bei der <a title=\"SES\" href=\"http:\/\/www.energiestiftung.ch\/energiethemen\/atomenergie\/atommuell\/ch-atommuell\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Schweizerischen Energiestiftung (SES)<\/a><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch unsere deutschen Nachbarn haben den Ausstieg aus der Atomkraft beschlossen. \u00a0Aber das Problem des Atomm\u00fclls bleibt h\u00fcben wie dr\u00fcben ungel\u00f6st. 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