{"id":14517,"date":"2011-10-13T00:00:00","date_gmt":"2011-10-12T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/14517\/verunfalltes-schiff-hat-auch-chemikalien-an-bord\/"},"modified":"2019-05-30T12:36:11","modified_gmt":"2019-05-30T10:36:11","slug":"verunfalltes-schiff-hat-auch-chemikalien-an-bord","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/14517\/verunfalltes-schiff-hat-auch-chemikalien-an-bord\/","title":{"rendered":"Verunfalltes Schiff hat auch Chemikalien an Bord"},"content":{"rendered":"<p><b><\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p><!-- START DYNAMIC CONTENT --><!-- START DYNAMIC CONTENT --><\/p>\n<div class=\"events-box middle-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/5f70bd88-5f70bd88-111013_tauranga03kl.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/5f70bd88-5f70bd88-111013_tauranga03kl.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content no-title\">\n        <span class=\"date\"><\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<p>\n            \u00f6lverschmutzte Papamoa Beach, \u00a9 Greenpeace \/ Simon Grant\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p> <!-- END DYNAMIC CONTENT --> <!-- END DYNAMIC CONTENT --><\/p>\n<p>Das Containerschiff Rena<em> <\/em>, das vor der neuseel\u00e4ndischen K\u00fcste  auf ein Riff aufgelaufen ist, hat Berichten der staatlichen  Schifffahrts- und Meeresschutzbeh\u00f6rde (MNZ) zufolge auch giftige  Substanzen geladen. In mehreren Containern soll Alkylsulfons\u00e4ure  enthalten sein, ein Container ist bereits \u00fcber Bord gegangen.<\/p>\n<p>Alkylsulfons\u00e4ure kann gro\u00dfe Sch\u00e4den bei Mensch und Natur verursachen.  Laut EG-Sicherheitsdatenblatt ist jeder Kontakt mit der Haut zu  vermeiden. Die S\u00e4ure wird gem\u00e4ss dem Datenblatt in Reinigungsmitteln  verwendet. Bislang gibt es keine Meldungen \u00fcber einen Schaden an diesem Container.  Sollte die S\u00e4ure allerdings freigesetzt werden, muss Neuseeland neben  der \u00d6lpest auch gegen ein weiteres Umweltproblem k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Die bislang 400 Tonnen Schwer\u00f6l, die aus dem Frachter ins Meer gelaufen  sind, haben bereits jetzt grosse Auswirkungen auf die Natur. Immer mehr  \u00d6lklumpen werden an Land gesp\u00fclt, immer mehr Tiere verenden durch das  \u00d6l. Die Zahl der gefundenen toten Seem\u00f6wen ist auf 500 angestiegen. Auch  die zahlreichen Wale und Delphine, die in der Bucht von Mount Maunganui  oft kalben, sind von der drohenden \u00d6lkatastrophe betroffen.<\/p>\n<h3>Arbeiter zur\u00fcck an Bord<\/h3>\n<p>Jedoch gibt es einen kleinen Grund zur Hoffnung: Ein Teil des  Rettungsteams, das am Dienstag wegen zu hohen Wellengangs vom Schiff  evakuiert wurde, konnte nun auf den Ungl\u00fccksfrachter zur\u00fcckkehren. Zwei  Tage mussten die Abpumparbeiten wegen Sturms unterbrochen werden. Jetzt  sind wieder drei M\u00e4nner an Bord, die \u00fcberpr\u00fcfen, ob ein Abpumpen noch  m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Medienberichten zufolge stellten die Arbeiter bei einer ersten  Lagebesprechung fest, dass ein Brennstoffbeh\u00e4lter mit rund 770 Tonnen  Schwer\u00f6l unversehrt sei. Allerdings fielen bedingt durch den hohen  Seegang bereits fast 90 Container ins Meer. Sie werden meist am Strand  angesp\u00fclt. In 10 der insgesamt 1370 Container soll die giftige  Alkylsulfons\u00e4ure enthalten sein.<\/p>\n<p>Noch immer ist die Gefahr nicht gebannt, dass das Schiff zerbricht. Mit 20 Grad Schlagseite soll die Rena<em> <\/em> auf dem Astrolabe Reef liegen. Drei Schlepper halten das  Containerschiff in Position. Fernsehsender zeigen grosse Risse am Rumpf  des Schiffes. Auch Regierungschef John Key best\u00e4tigt die Sch\u00e4den.<\/p>\n<p>Mittlerweile helfen zahlreiche Menschen an der K\u00fcste. Die Str\u00e4nde wurden von Mount  Maunganui bis Maketu Point gesperrt, nur die S\u00e4uberungsteams d\u00fcrfen die  Str\u00e4nde betreten. Am Strand von Papamoa ist bislang das meiste \u00d6l  angeschwemmt worden.<\/p>\n<h3>Diesel\u00f6l statt Schwer\u00f6l<\/h3>\n<p>Schiffe sollten weltweit nicht mehr mit Schwer\u00f6l betrieben werden, wie es auch in der <abbr title=\"Europ\u00e4ische Union\">EU<\/abbr> ab 2015 umgesetzt werden soll. In Neuseeland zeigt sich wieder, wie schwierig es ist, mit \u00d6llecks auf See  umzugehen. Unf\u00e4lle auf See werden auch zuk\u00fcnftig stattfinden, deshalb  muss die Gefahr f\u00fcr die Umwelt verringert werden. Schiffe d\u00fcrfen nicht l\u00e4nger mit so genanntem Schwer\u00f6l betrieben werden, sondern  stattdessen mit leichten Diesel\u00f6len. Diese verteilen sich besser,  verdunsten schneller und sind weniger sch\u00e4dlich, wenn es zum Unfall kommt.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00f6lverschmutzte Papamoa Beach, \u00a9 Greenpeace \/ Simon Grant Das Containerschiff Rena , das vor der neuseel\u00e4ndischen K\u00fcste auf ein Riff aufgelaufen ist, hat Berichten der staatlichen Schifffahrts- und Meeresschutzbeh\u00f6rde (MNZ)&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":14519,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[41],"p4-page-type":[75],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-14517","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert","tag-meer","p4-page-type-story"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14517","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14517"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14517\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14519"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14517"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14517"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14517"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=14517"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=14517"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}