{"id":14569,"date":"2011-09-25T00:00:00","date_gmt":"2011-09-24T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/14569\/chinas-kinder-werden-hoffnung-und-wind-heissen\/"},"modified":"2019-05-30T12:37:41","modified_gmt":"2019-05-30T10:37:41","slug":"chinas-kinder-werden-hoffnung-und-wind-heissen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/14569\/chinas-kinder-werden-hoffnung-und-wind-heissen\/","title":{"rendered":"Chinas Kinder werden \u00abHoffnung\u00bb und \u00abWind\u00bb heissen"},"content":{"rendered":"<p><b>Aktivismus in China: Greenpeacer Tom Xiaojun k\u00e4mpft in seinem Land gegen un\u00f6kologische Investoren. Und um das Idyll seiner Kindheit.<\/b><\/p>\n<div>\n<p><strong>Von Tom Xiaojun Wang, Greenpeace East Asia, Peking<\/strong><\/p>\n<p><!-- START DYNAMIC CONTENT --><\/p>\n<div class=\"events-box big-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/95873ce1-95873ce1-tom_adult.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_Property3_ctl00_ctl02_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/95873ce1-95873ce1-tom_adult.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content no-title\">\n        <span class=\"date\"><\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<p>\n            Tom Wang<br \/>\n\u00a9 Greenpeace\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p> <!-- END DYNAMIC CONTENT --><\/p>\n<p>Ich heisse Tom Wang. Tom ist mein englischer Name. Ich habe mich so genannt, als ich Englisch lernte, weil meine britische Lehrerin den Namen Xiaojun nicht aussprechen konnte. Xiaojun bedeutet \u00abSoldat, der in der Morgenr\u00f6te geboren wurde\u00bb. Wenn die Leute in China meinen Namen h\u00f6ren, wissen die meisten, dass ich in den 70er-Jahren geboren bin, denn als Soldat unser Land zu sch\u00fctzen, war damals\u00a0 die gr\u00f6sste Ehre f\u00fcr jeden jungen Chinesen. Offensichtlich w\u00fcnschten sich meine Eltern, dass ihr Kind zu einem Soldaten heranwachsen und sie stolz machen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Als ich 2005 meiner Mutter erz\u00e4hlte, dass ich meine Arbeit als Journalist aufgegeben hatte, um f\u00fcr Greenpeace zu arbeiten, war ihre erste Reaktion: \u00abWas ist Greenpeace?\u00bb Und dann: \u00abWarum?\u00bb Zuvor war ich immer ihr ganzer Stolz gewesen, obwohl ich nicht zum Milit\u00e4r gegangen und Soldat geworden war. Stattdessen wurde ich Lehrer an einem College und sp\u00e4ter Journalist. Beide T\u00e4tigkeiten schienen ihr sinnvoll und machten sie stolz. Als ich Lehrer am College war, prahlte sie in ihrem Freundeskreis damit, dass ich, ihr Sohn, der j\u00fcngste und begabteste Lehrer am ganzen College sei und von meinen StudentInnen und KollegInnen respektiert w\u00fcrde. Als ich Journalist wurde, prahlte sie dann vor ihren Freundinnen und Freunden damit, dass ich, ihr Sohn, Interviews mit wichtigen Leuten aus Wirtschaft und Politik f\u00fchre.<\/p>\n<p><strong>T\u00e4gliche Zensur<\/strong><\/p>\n<p>Greenpeace? Nichtregierungsorganisation? Was ist das? Meine Mutter war nicht die Einzige, die mir diese Fragen stellte. 2005 waren Nichtregierungsorganisationen in China nur wenigen ein Begriff, und noch weniger Menschen kannten Greenpeace. Wenn sie etwas \u00fcber Nichtregierungsorganisationen wussten, dann dachten sie, das seien alles Freiwillige, die unter der Woche im B\u00fcro arbeiteten und am Wochenende beim Strassenaufr\u00e4umen oder B\u00e4umepflanzen halfen. Falls sie etwas \u00fcber Greenpeace wussten, war das einzige Bild, das ihnen dazu einfiel, ein kleines Boot im S\u00fcdpazifik, das einen japanischen Walf\u00e4nger aufzuhalten versucht. Sie dachten, Greenpeace sei eine westliche Organisation von Verr\u00fcckten und Radikalen mit langen Haaren, die sich vor Bulldozer st\u00fcrzen. Die Leute runzelten angesichts dieser \u00abVerlierer\u00bb die Stirn, da sie \u00abUnruhe stifteten\u00bb und den \u00abehrbaren Regierungs- und Gesch\u00e4ftsleuten\u00bb das Leben schwer machten.<\/p>\n<p>Im heutigen China, wo die meisten Ressourcen von der Regierung kontrolliert werden, ist die Umschreibung \u00abNichtregierungs-\u00bb mehr oder weniger gleichbedeutend mit \u00abAntiregierungs-\u00bb. Deshalb m\u00f6chten die meisten Beamten nichts mit Greenpeace zu tun haben. Als Kommunikationsbeauftragter f\u00fcr Ostasien bei Greenpeace bin ich jeden Tag mit Zensur konfrontiert. So wird etwa Zeitungen verboten, \u00fcber Greenpeace-Projekte zu berichten, und auf Websites wird Greenpeace nie erw\u00e4hnt, obwohl man auf dem zum Artikel geh\u00f6rigen Bild sieht, wie meine Kollegen vor einem Kohlekraftwerk ein Transparent hochhalten.<\/p>\n<p><strong>Ein Dollar pro Tag<\/strong><\/p>\n<p>Wenn ich mit dem Rad zum Greenpeace-B\u00fcro in Peking fahre, \u00fcberlege ich mir, wie man in China mehr Verst\u00e4ndnis f\u00fcr meine Arbeit wecken k\u00f6nnte. Wir sind hier, um Chinas Umwelt zu sch\u00fctzen, damit die Chinesen ihre Lebensqualit\u00e4t steigern und kommenden Generationen Boden zum Nahrungsanbau, saubere Luft zum Atmen und sauberes Wasser zum Trinken hinterlassen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Welt ist beeindruckt vom Wirtschaftswachstum, das China in den vergangenen drei Jahrzehnten erreicht hat. Der Preis daf\u00fcr ist jedoch eine rasch fortschreitende Umweltzerst\u00f6rung. Die Verschmutzung wird zu einer B\u00fcrde, die das Wirtschaftswachstum bremst und zu sozialen Unruhen f\u00fchrt. Das Wort \u00abUmwelt\u00bb geh\u00f6rt in China zum universalen Wortschatz, wobei es eng mit \u00abGeld\u00bb assoziiert wird.<br \/>Das wichtigste Wort heisst \u00abWirtschaftswachstum\u00bb.<\/p>\n<p>Da etwa 10 Prozent der Bev\u00f6lkerung mit weniger als einem Dollar pro Tag auskommen m\u00fcssen, hat die Verbesserung der Lebensqualit\u00e4t in China oberste Priorit\u00e4t. Entsprechende Bem\u00fchungen werden anerkannt und gesch\u00e4tzt, doch nun muss China die Mentalit\u00e4t \u00abEntwicklung und Verschmutzung zuerst, Aufr\u00e4umen danach\u00bb aufgeben. Das Land kann es sich weder sozial noch wirtschaftlich leisten, so weiterzumachen. Unsere Aufgabe ist es, daf\u00fcr zu sorgen, dass das von der \u00d6ffentlichkeit wie auch von politischen Entscheidungstr\u00e4gern geh\u00f6rt und ernst genommen wird. Darum sprechen wir \u00fcber die Kosten, welche die Umweltzerst\u00f6rung verursacht, damit unsere Botschaft bei den Wirtschaftsplanern und Think-Tanks auf Resonanz st\u00f6sst. Statt zu sagen: \u00abDer Abbau und die Verbrennung von Kohle verschmutzen Chinas Luft, Wasser und B\u00f6den\u00bb, sagen wir: \u00abDie volkswirtschaftlichen Kosten, welche Abbau und Verbrennung von Kohle \u2028verursachen, machen j\u00e4hrlich etwa 7 Prozent von Chinas Bruttoinlandsprodukt aus.\u00bb<\/p>\n<p><!-- START DYNAMIC CONTENT --><\/p>\n<div class=\"events-box big-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/f8184a0e-f8184a0e-gp0nfb.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_Property3_ctl00_ctl04_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/f8184a0e-f8184a0e-gp0nfb.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content no-title\">\n        <span class=\"date\"><\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<p>\n            Protest vor einem Kohlekraftwerk <br \/>\n\u00a9 Greenpeace \/ Alan Hindle\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p> <!-- END DYNAMIC CONTENT --><strong> <\/strong><\/p>\n<p><strong>China ohne Kohle?<\/strong><\/p>\n<p>Die Arbeit von Greenpeace in China ist auch global betrachtet von Bedeutung, denn mit jedem Schritt, den China zur F\u00f6rderung der Wirtschaft unternimmt, werden grosse Mengen an Treibhausgasen freigesetzt, welche Gletscher in der Arktis, Schneeberge in Zentraleuropa und das Wettersystem in Afrika bedrohen. Als weltweit gr\u00f6sster Produzent und Konsument von Kohle produziert China weltweit am meisten Treibhausgase, die f\u00fcr den Klimawandel verantwortlich sind.<\/p>\n<p>Wenn ich meinen Freundinnen und Freunden in Peking und Shanghai erz\u00e4hle, dass es Teil meiner Arbeit ist, China davon abzubringen, \u2028so viel Kohle zu verbrennen, denken sie, ich wolle mit Greenpeace den Fortschritt bremsen. \u2028So fragen sie: \u00abWoher soll China ohne Kohle die Energie f\u00fcr all die Textil- und Elektronikfabriken nehmen, die so viel investiert haben?\u00bb<\/p>\n<p><strong>Unter dem Pfirsichbaum<\/strong><\/p>\n<p>Dann erz\u00e4hle ich ihnen die Geschichte meiner Heimatprovinz Shanxi in Zentralchina, die von vielen HistorikerInnen f\u00fcr die Wiege der chinesischen Zivilisation gehalten wird. Fr\u00fcher war sie f\u00fcr Arch\u00e4ologInnen aller Welt eine Fundgrube. Heute sind die meisten, die die Provinz besuchen, Investoren mit Geld. Sie kommen nur wegen der Kohle. In der Provinz Shanxi liegt ein Drittel des Vorkommens in China.<\/p>\n<p><!-- START DYNAMIC CONTENT --><\/p>\n<div class=\"events-box big-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/873057c8-873057c8-tom_kid_js.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_Property3_ctl00_ctl06_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/873057c8-873057c8-tom_kid_js.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content no-title\">\n        <span class=\"date\"><\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<p>\n            Tom Wang und seine Schwester<br \/>\n\u00a9 Greenpeace\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p> <!-- END DYNAMIC CONTENT --><\/p>\n<p>Als ich klein war, nahm mich meine Schwester jeweils mit zum Fluss, um die W\u00e4sche der Familie zu waschen. Mit meinem Grossvater stieg ich an Sommertagen auf einen Berg hinter dem Haus, wo wir seine Freunde besuchten. Am liebsten waren mir die Besuche bei dem, der einen Pfirsichbaum vor dem Haus hatte. Ich sass auf dem Baum und stopfte mir Pfirsiche in den Mund, w\u00e4hrend mein Grossvater und sein Freund bei einer Tasse Tee plauderten.<\/p>\n<p><strong>Hohle Berge<\/strong><\/p>\n<p>Mitte der 80er-Jahre begann die Regierung mit dem Bau breiter Strassen. Es kamen Lastwagen, um die Kohle aus den Bergen zu holen. Meine Eltern, ihre Freundinnen und Freunde freuten sich anfangs \u00fcber die neuen Jobs. Einige meiner Verwandten wurden MinenarbeiterInnen, einige arbeiteten in Kraftwerken und Zementfabriken. Alle waren neidisch auf sie wegen dem vielen Geld, das sie verdienten. Meine Freundinnen und Freunde und ich waren zuerst auch aufgeregt, als wir die grossen Maschinen, die neuen Gesichter und die exotischen Spielzeuge sahen. Aber das dauerte nicht lange. Die Lastwagen brachten die Kohle in andere Teile Chinas und hinterliessen Kohlenstaub sowie stinkenden Smog. Die Kohleminen h\u00f6hlten die Berge aus, bis H\u00e4user und Tempel darauf einst\u00fcrzten. Die Kraftwerke verbrauchten so viel Wasser, dass der Fluss nach f\u00fcnf Jahren austrocknete. Die Zementfabriken h\u00fcllten die Stadt st\u00e4ndig in einen Staubschleier.<\/p>\n<p><!-- START DYNAMIC CONTENT --> <\/p>\n<div class=\"events-box big-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/0076cc65-0076cc65-gp01m64.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_Property3_ctl00_ctl08_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/0076cc65-0076cc65-gp01m64.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content no-title\">\n        <span class=\"date\"><\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<p>\n            Umgeben von dickem Smog, bewacht ein Securitas das Olympiastadion &#171;Vogelnest&#187;<br \/>\n\u00a9 Greenpeace \/ Natalie Behring-Chisholm\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p> <!-- END DYNAMIC CONTENT --><\/p>\n<p><strong>Voller Hoffnung<\/strong><\/p>\n<p>Als Peking zu den Olympischen Spielen 2008 Besucher empfing, kehrte ich in meine Heimatstadt zur\u00fcck, um die Ver\u00e4nderungen, welche die letzten 30 Jahre Kohleabbau und -verbrennung verursacht hatten, zu dokumentieren. Ich besuchte den Freund meines Grossvaters. Er geh\u00f6rte zum Dutzend alter Leute, die noch \u2028im Dorf lebten. Die andern waren weggezogen, weil alle H\u00e4user Risse hatten und jederzeit einst\u00fcrzen konnten. Er nahm mich mit zum Pfirsichbaum und sagte: \u00abAn diesem Baum wachsen keine Pfirsiche mehr. Jeden Fr\u00fchling bedeckt der Staub vom Kraftwerk die Bl\u00fcten. Keine Fr\u00fcchte mehr.\u00bb<\/p>\n<p>Als ich ihm erz\u00e4hlte, dass ich f\u00fcr Greenpeace, eine Umweltschutzorganisation, arbeite, \u2028l\u00e4chelte er und meinte: \u00abDas ist eine gute Arbeit, die ein gutes Karma verspricht. Wovon sollen denn die Kinder von morgen leben, wenn es so weitergeht? Wir m\u00fcssen ihnen doch etwas hinterlassen.\u00bb<br \/>Ich h\u00f6re diese Stimme jeden Morgen, wenn ich ins B\u00fcro komme. Ich erz\u00e4hle diese Geschichte Highschool-StudentInnen in Peking, und wenn ich Tr\u00e4nen in ihren Augen sehe, erf\u00fcllt mich die Hoffnung, dass sie kl\u00fcger als ihre Eltern sein und verantwortungsvoller mit unserem Planeten umgehen werden.<br \/>Sie werden ihren Eltern sagen, dass sie Strom sparen oder \u00f6ffentliche Verkehrsmittel \u00f6fter benutzen sollen. Sie werden erwachsen werden und als IngenieurInnen f\u00fcr ein Windkraftwerk arbeiten. Sie werden ins Ausland gehen und Investoren aus den USA und Europa sagen, sie sollen in saubere Industrien investieren. \u2028Sie werden ihren Kindern Namen wie \u00abHoffnung\u00bb und \u00abWind\u00bb sowie sch\u00f6ne Tr\u00e4ume geben, die wahr werden, wenn wir zusammenarbeiten.<\/p>\n<p><strong>Blogs und Tipps<\/strong><\/p>\n<p>Hunderttausende von Menschen in China m\u00f6chten unsere Newsletter erhalten, noch mehr m\u00f6chten direkt mit Greenpeace sprechen und helfen, unsere Berichte im Internet zu verbreiten und einem gr\u00f6sseren Publikum zug\u00e4nglich zu machen. Meine Eltern geh\u00f6ren zu ihnen. Sie lesen meine Blogs und schicken mir Tipps, wie man mit dem chinesischen Volk spricht.<\/p>\n<p>Greenpeace Ostasien unterst\u00fctzt Highschool-StudentInnen, die JournalistInnen werden m\u00f6chten, damit sie von ihren Beobachtungen und Sorgen betreffend die Umwelt sowie von ihren Pl\u00e4nen f\u00fcr eine sauberere Zukunft berichten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>\u00abSchmutzige W\u00e4sche\u00bb<\/strong><\/p>\n<p>Die Vision, die Greenpeace von unserem Planeten hat, ist \u00e4hnlich wie das, was einer der ber\u00fchmtesten Philosophen Chinas, Lao Tzu, vor 2500 Jahren dargelegt hat. Als ich ihn 2005 zitierte, um meiner Mutter zu erkl\u00e4ren, was Greenpeace tut, verstand sie mich sofort. Es ist ganz einfach: \u00abWir m\u00fcssen harmonisch mit der Natur zusammenleben; denn die Natur darf nicht ausgebeutet oder missbraucht werden, wir sollten mit ihr befreundet sein, statt sie zu erobern.\u00bb<\/p>\n<p>Greenpeace hat im Juli den Bericht \u00abSchmutzige W\u00e4sche\u00bb ver\u00f6ffentlicht. Eigene Analysen zeigen, wie Zulieferer der Sport- und Trendbekleidungs-industrie in China die Fl\u00fcsse verschmutzen. \u2028Das hat schlimme Folgen f\u00fcr die Umwelt und f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung, die das belastete Wasser \u2028aus den Fl\u00fcssen trinken und im Haushalt verwenden muss. Greenpeace fordert von den Sportartikel-Herstellern, dass die Wasserverschmutzung im S\u00fcden gestoppt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Aus: Greenpeace Magazin 03\/2011<\/em><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><!-- START DYNAMIC CONTENT --><iframe loading=\"lazy\" width=\"605\" height=\"500\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/XgDtmR3lTNs\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"\"><\/iframe><!-- END DYNAMIC CONTENT --><\/p>\n<p><strong>Trommeln gegen den Klimawandel<\/strong> &#8211; W\u00e4hrend der Klimakonferenz in Kopenhagen, trommeln Aktivisten auf dem Platz des himmlischen Friedens in Peking.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktivismus in China: Greenpeacer Tom Xiaojun k\u00e4mpft in seinem Land gegen un\u00f6kologische Investoren. Und um das Idyll seiner Kindheit. 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