{"id":14606,"date":"2011-09-20T00:00:00","date_gmt":"2011-09-19T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/14606\/unter-segeln\/"},"modified":"2019-05-30T12:38:45","modified_gmt":"2019-05-30T10:38:45","slug":"unter-segeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/14606\/unter-segeln\/","title":{"rendered":"Unter Segeln!"},"content":{"rendered":"<p><b>Am Samstagabend legte die Rainbow Warrior III nach einer viert\u00e4gigen Erprobungsfahrt wieder am Dock der Fassmer Werft bei Bremen an. Das neue Greenpeace-Schiff hatte auf der Reise nach Helgoland und zur\u00fcck eine lange Reihe von Tests absolviert und war dabei auch zum ersten Mal einen ganzen Tag gesegelt.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p><strong>Am Samstagabend legte die Rainbow Warrior III nach einer viert\u00e4gigen Erprobungsfahrt wieder am Dock der Fassmer Werft bei Bremen an. Das neue Greenpeace-Schiff hatte auf der Reise nach Helgoland und zur\u00fcck eine lange Reihe von Tests absolviert und war dabei auch zum ersten Mal einen ganzen Tag gesegelt.<\/strong><\/p>\n<p>Von Thomas Jucker \/ an Bord der RW3<\/p>\n<p>Kurz nach Sonnenaufgang lief die \u201eRainbow Warrior\u201c am Samstag aus dem kleinen Hafen der Nordsee-Insel Helgoland aus. Es war der vierte Tag einer Erprobungsreise, in deren Verlauf so unterschiedliche Man\u00f6ver wie R\u00fcckw\u00e4rtsfahren, Fahren unter Elektromotor oder das Landen eines Helikopters auf dem Helideck getestet wurden. Teil der Erprobung war auch das Setzen und Bergen der f\u00fcnf riesigen Segel. Am Donnerstag waren vier der Segel zum allerersten Mal f\u00fcr kurze Zeit ausgerollt worden. Tags darauf wurden die Segeltests fortgesetzt, und am Samstag fuhr das Schiff unter Segeln von Helgoland zur\u00fcck zur Weserm\u00fcndung, nur zeitweise und zu Testzwecken unterst\u00fctzt vom Diesel- oder vom Elektromotor. <\/p>\n<p><a class=\"BlogEnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/3a09bb6a-3a09bb6a-27821_54315.jpg\"><img decoding=\"async\" style=\"float: right; border: 5px solid black; margin-top: 5px; margin-bottom: 5px;\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/8019450f-8019450f-27821_54316.jpg\" alt=\"RW3 vor Helgoland\"><\/a><\/p>\n<p><strong>Die neue Crew<\/strong><\/p>\n<p>An Bord des 58 Meter langen Schiffes waren Ingenieure und Techniker der Werft und verschiedener Zulieferfirmen, wie Mastenbauer und Segelmacher, sowie der Hersteller der Diesel- und Elektro-Antriebe. Auch Gerard Dijkstra, der holl\u00e4ndische Yacht-Designer, der das ungew\u00f6hnliche Schiff entworfen hat, sowie mehrere am Bau beteiligte nautische und technische Berater waren gekommen, um das Seeverhalten der neuen Konstruktion selber erfahren zu k\u00f6nnen. Gesegelt wurde das Schiff bei diesem T\u00f6rn von einer Mannschaft der Werft, die auch den auf Testfahrten spezialisierten Kapit\u00e4n John Marcus angeheuert hatte. Das Ganze fand unter den wachsamen Augen von drei Experten des Germanischen Lloyd statt, der Klassifizierungs-Gesellschaft, die das Schiff und seine Sicherheitsausr\u00fcstung beurteilen und abnehmen muss.<\/p>\n<p>Unter den mehr als 50 Personen, die auf dieser ersten Seereise an Bord waren, befanden sich auch die beiden \u2013 sich sp\u00e4ter alternierenden \u2013 Greenpeace-Kapit\u00e4ne Derek Nichols und Joel Steward, zwei Greenpeace-Radio-Offiziere und f\u00fcnf Mitglieder der k\u00fcnftigen Greenpeace-Decksmannschaft: Sie werden das Schiff k\u00fcnftig \u00fcber die Ozeane segeln.<\/p>\n<p><strong>Am 14. Oktober wird getauft<\/strong><\/p>\n<p>Projektleiter Uwe Lampe, bei Fassmer f\u00fcr den Bau der Rainbow Warrior zust\u00e4ndig, hatte die Leitung der Versuchsfahrt. Er ging am Samstagabend zufrieden von Bord: Das Schiff hatte die Erwartungen und Vorgaben auf der Reise erf\u00fcllt. Viele dieser Vorgaben, wie etwa die zu erreichende Geschwindigkeit unter Elektroantrieb, sind im Bauvertrag zwischen Greenpeace und der Werft festgehalten: Ihre Nichterf\u00fcllung h\u00e4tte f\u00fcr die Schiffsbauer finanzielle Konsequenzen gehabt. <\/p>\n<p>Nun liegt die Rainbow Warrior wieder am Quai der Werft in Berne, einer kleinen Ortschaft an der Weser zwischen Bremerhaven und Bremen. Hier werden in den kommenden Wochen verschiedene Details \u00fcberarbeitet und viele kleinere Anpassungen vorgenommen, bevor das neue Schiff am 14. Oktober getauft und definitiv an Greenpeace \u00fcbergeben wird. Wechseln wird dann auch die Flagge am Heck des Schiffes. W\u00e4hrend der Erprobungsfahrt flatterte hier die Flagge des derzeitigen Besitzers und das ist nach wie vor die deutsche Fassmer Werft. Ist das Schiff schliesslich voll bezahlt und damit formell im Besitz von Greenpeace, wird die holl\u00e4ndische Fahne am Flaggenstock gehisst.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Samstagabend legte die Rainbow Warrior III nach einer viert\u00e4gigen Erprobungsfahrt wieder am Dock der Fassmer Werft bei Bremen an. 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