{"id":14630,"date":"2011-09-12T00:00:00","date_gmt":"2011-09-11T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/14630\/explosion-in-franzoesischer-atomanlage\/"},"modified":"2019-05-30T12:39:26","modified_gmt":"2019-05-30T10:39:26","slug":"explosion-in-franzoesischer-atomanlage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/14630\/explosion-in-franzoesischer-atomanlage\/","title":{"rendered":"Explosion in franz\u00f6sischer Atomanlage"},"content":{"rendered":"<p><b>Update vom 13. September 2011<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n\t<!--StartFragment--><\/p>\n<p>Update vom 13. September 2011<\/p>\n<p>Ein Tag nach dem Ungl\u00fcck ist best\u00e4tigt, dass keine Radioaktivit\u00e4t ausgetreten ist. Aber die Nerven lagen blank. So genannte \u00abZwischenf\u00e4lle\u00bb in Atomanlagen fanden in Frankreich bislang kaum gr\u00f6ssere Beachtung, Atomkraft stiess bei unseren Nachbarn auf breite Akzeptanz. Durch Fukushima hat sich das ge\u00e4ndert. Atomkritiker finden seither mehr Geh\u00f6r, auch wenn der Ausstieg immer noch nur eine kleine Minderheit fordert. Doch die Explosion in Marcoule l\u00f6ste Angst aus \u2013 und Zweifel, ob die Atomkraft das Vertrauen der Franzosen wirklich verdient hat.<\/p>\n<p>12. September 2011<\/p>\n<p>Auf dem Gel\u00e4nde einer Atomanlage in S\u00fcdfrankreich hat sich heute eine Explosion ereignet. Ein Mensch sei ums Leben gekommen. Drei weitere Personen h\u00e4tten schwere Verbrennungen erlitten, hie\u00df es in ersten Berichten. Wir von Greenpeace sprechen allen von diesen Ereignissen Betroffenen unser Mitgef\u00fchl aus.<\/p>\n<p>Die Franz\u00f6sische Regierung muss nun sicherstellen, dass die lokale Bev\u00f6lkerung umfassend \u00fcber den Unfall und die Folgen einer m\u00f6glichen Freisetzung von Radioaktivit\u00e4t informiert wird.<\/p>\n<p>Bisher gebe es keinen Austritt radioaktiver Stoffe, teilte die Atomenergiekommission nach Medienberichten mit. Eine Sprecherin der Atomanlage in Marcoule hatte zuvor erkl\u00e4rt, ob Radioaktivit\u00e4t in die Umwelt gelangt sei, wisse man nicht. Die Explosion ereignete sich in einem Verbrennungsofen f\u00fcr schwach radioaktive Abf\u00e4lle, sagte die Sprecherin. Die Ursache war zun\u00e4chst nicht bekannt.<\/p>\n<p>Die Nuklearanlage Marcoule rund 30 Kilometer n\u00f6rdlich von Avignon besteht aus mehreren kleineren Reaktoren, die allesamt stillgelegt sind. Das letzte Kraftwerk, ein so genannter Schneller Br\u00fcter, stellte 2010 den Betrieb ein. Die Anlage von Marcoule war nicht Bestandteil der \u00abStress-Tests\u00bb, welche die Regierung f\u00fcr Atomanlagen angeordnet hatte. Auch wurde sie in den letzten Inspektionen der \u00abNuclear Safety Authority\u00bb \u2013 der nuklearen Sicherheitsbeh\u00f6rde \u2013 nicht mit eingeschlossen.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10.8px;\">Sobald wir mehr \u00fcber die Situation vor Ort wissen, werden wir Sie auf unserer Website informieren. Wir stehen in Kontakt mit unseren franz\u00f6sischen Kollegen.<\/span><\/p>\n<p><!--EndFragment-->\n<\/div>\n<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Update vom 13. September 2011 Update vom 13. September 2011 Ein Tag nach dem Ungl\u00fcck ist best\u00e4tigt, dass keine Radioaktivit\u00e4t ausgetreten ist. Aber die Nerven lagen blank. 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