{"id":14670,"date":"2011-08-18T00:00:00","date_gmt":"2011-08-17T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/14670\/breaking-news-10-fuer-nike\/"},"modified":"2022-04-04T10:16:23","modified_gmt":"2022-04-04T08:16:23","slug":"breaking-news-10-fuer-nike","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/14670\/breaking-news-10-fuer-nike\/","title":{"rendered":"BREAKING NEWS: 1:0 f\u00fcr Nike"},"content":{"rendered":"<p><strong style=\"font-size: 1.125rem; color: initial; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Roboto, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, 'Helvetica Neue', sans-serif; text-align: var(--bs-body-text-align);\">Nike eliminiert alle Giftstoffe bis 2020 \u2013 auch dank der Intervention von Roger Federer. Nun ist Schlusslicht Adidas umso mehr gefordert, die Detox-Herausforderung anzunehmen!<\/strong><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<p>Riesenerfolg f\u00fcr Greenpeace: Nike folgt der Aufforderung der Greenpeace Detox-Kampagne zur \u201eEntgiftung\u201d seiner Produkte. Heute hat sich der weltgr\u00f6sste Sportartikelhersteller \u00f6ffentlich dazu verpflichtet, bis zum Jahr 2020 aus der Verwendung gef\u00e4hrlicher Chemikalien entlang der gesamten Zuliefererkette und des gesamten Produktlebenszyklus auszusteigen \u2013 ein grossartiger Erfolg f\u00fcr die Greenpeace Kampagne zum Schutz des Wassers sowie f\u00fcr eine giftfreie Zukunft!<\/p>\n<p>Der Erfolg war unter anderem auch dank der Leadership von Roger Federer zustande gekommen: der von Nike gesponserte Tennisstar hat die Aufforderungen von Greenpeace Schweiz der Nike-Firmenleitung zugestellt und somit zum Erfolg beigetragen \u2013 eine sportliche Leistung.<\/p>\n<p>\u201eNike &#8211; zusammen mit Roger Federer &#8211; just did it\u201c, kommentiert Matthias W\u00fcthrich, Toxics-Campaigner von Greenpeace Schweiz den Detox-Erfolg. \u201eNachdem Puma und Nike die Detox-Herausforderung angenommen haben, ist nun Schlusslicht Adidas umso mehr gefordert, noch bessere Massnahmen zum Schutz des Wassers einzuleiten\u201c, f\u00fcgt er hinzu.<\/p>\n<p>Greenpeace ist bereits aktiv geworden und hat heute Morgen in 20 St\u00e4dten bei Adidas-Schaufenster die Detox-Forderung aufgeklebt.<\/p>\n<p><!-- START DYNAMIC CONTENT --> <!-- END DYNAMIC CONTENT --><\/p>\n<h4><a href=\"..\/..\/..\/..\/..\/..\/Globalhttps:\/\/www.greenpeace.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/110809meere_Karte_SylterAussenriff.pdf\"><img decoding=\"async\" src=\"..\/..\/..\/..\/..\/..\/Global\/austria\/grafiken\/act-arrow.png\" alt=\"\" \/><\/a> Der Brief von Greenpeace Schweiz an Adidas in Z\u00fcrich<\/h4>\n<p><strong>Was jeder tun kann<br \/>\n<\/strong>Teilt die Erfolgs-Story auf Facebook, Twitter (Links auf &#171;Gef\u00e4llt mir&#187; klicken) und auf anderen Wegen. So k\u00f6nnen wir den Druck auf Adidas erh\u00f6hen, ihre Lieferketten sowie ihre Produkte zu \u201eentgiften\u201c (engl.: \u201eto detox\u201c):<\/p>\n<p><strong>Transparenz \u00fcber Chemikalien <\/strong><br \/>\nDar\u00fcber hinaus hat Nike zugestimmt, sich verst\u00e4rkt dem Konsumentenrecht auf Information zu widmen. Zuk\u00fcnftig will das Unternehmen volle Transparenz hinsichtlich aller Chemikalien bieten, die von den Fabriken seiner Zulieferbetriebe freigesetzt werden. Weiters verspricht Nike, seinen Einfluss, sein Wissen und seine Erfahrungen einzubringen, um gef\u00e4hrliche Chemikalien in der Textilindustrie zu entfernen.<\/p>\n<p><strong>Plan in acht Wochen <\/strong><br \/>\nDer Umsetzungsplan soll laut Nike innerhalb der n\u00e4chsten acht Wochen ver\u00f6ffentlicht werden. \u00abMit dem Versprechen, ihre Schmutzige W\u00e4sche nachhaltig zu reinigen zeigt Nike wirkliche Leadership. Greenpeace wird Nike jedoch an ihren Taten messen und die Umsetzung der Detox-Versprechen genau kontrollieren\u00bb, so Matthais W\u00fcthrich, Chemieexperte bei Greenpeace Schweiz.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcnf Wochen nach Greenpeace Report <\/strong><br \/>\nDiese Zusage von Nike zur Entfernung von Chemikalien, die langlebig, hormonell wirksam sind und sich in der Nahrungskette anreichern, erfolgt f\u00fcnf Wochen nach der Ver\u00f6ffentlichung des Greenpeace Reports \u00abSchmutzige W\u00e4sche\u00bb \u00fcber Giftstoffe in der Textilproduktion. Greenpeace-Analysen von Abwasserproben zweier gro\u00dfer Textilfabriken in China belegen eine grosse Anzahl gef\u00e4hrlicher Chemikalien. Beide Fabriken beliefern grosse Player der Sportartikelbranche wie Adidas, Nike oder Puma. Bereits zwei Wochen nach Ver\u00f6ffentlichung des Reports hat sich bereits Puma dazu entschlossen, k\u00fcnftig gef\u00e4hrliche Chemikalien aus seinen Produkten und seiner Lieferkette zu verbannen.<br \/>\n<strong><br \/>\nRoger Federer half mit<\/strong><br \/>\nWeil Rogerer Federer von Nike gesponsort wird und er in Nike-Stores selber seine Kleiderkollektion verkauft, hat Greenpeace Schweiz den Schweizer Tennisstar gebeten, bei Nike zu intervenieren, um von seinem Sponsor ebensolche Leadership zu verlangen, wie er selber sie auf und neben dem Tennis f\u00fcr die Menschen zeigt. Wie Greenpeace weiss, hat das Federer-Team hat die Aufforderung von Greenpeace Schweiz an Nike weitergeleitet und somit zum Erfolg massgeblich beigetragen. Danke Roger Federer!<\/p>\n<p><strong>Adidas muss aktiv werden <\/strong><br \/>\nGreenpeace-Campaigner Matthias W\u00fcthrich fordert deshalb auch Sportartikelhersteller Adidas, der deutlich ins Hintertreffen gelangte, zu mehr Sportsgeist auf: \u00abAdidas muss sich jetzt wieder erfolgreich ins Spiel bringen, indem das Unternehmen nicht nur einfach dem Beispiel von Nike und Puma folgt, sondern noch bessere Massnahmen zum Schutz des Wassers \u00f6ffentlich einleitet.\u00bb<\/p>\n<p><strong>Schaufenster\u00a0beklebt <\/strong><br \/>\nHeute Morgen haben Greenpeace Aktivistinnen am Schaufenster des Adidas Originals Store in Z\u00fcrich Folien mit der Aufschrift \u00abDetox our Sportswear\u00bb (entgiftet unsere Sportbekleidung) angebracht, um Adidas dazu aufzufordern, dem Beispiel von Nike zu folgen und gef\u00e4hrliche Chemikalien aus seinen Produkten und seiner Lieferkette zu verbannen. Auch in anderen St\u00e4dten wie beispielsweise Hamburg wurden\u00a0heute bzw. in den letzten Tagen\u00a0die Schaufenster von Adidas mit Detox-Aufklebern versehen, um Adidas zum Umdenken zu bewegen.<\/p>\n<p><strong>Projektion bei Fussballmatch in Barcelona <\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend des gestrigen Fussballspiels von FC Barcelona gegen Real Madrid in Barcelona wurde Adidas, der wichtigste Mitbewerber von Nike, aufgrund seiner Langsamkeit, seine Produkte zu \u201eentgiften\u201d von Greenpeace \u00f6ffentlich getadelt. Greenpeace AktivistInnen und ortsans\u00e4ssige K\u00fcnstlerInnen haben die W\u00f6rter \u201eToxic water pollution is not fair play\u201d (Wasser mit giftigen Stoffen verschmutzen ist kein Fairplay) f\u00fcr rund 100.000 Fans auf das Camp Nou Stadion in Barcelona vor dem Anstoss und nach dem Schlusspfiff projiziert. Der FC Barcelona (von Nike gesponsert) hat bei diesem Spiel 3:2 gegen Real Madrid (von Adidas gesponsert) gewonnen.<\/p>\n<div class=\"events-box big-box left\">\n<div class=\"events-content no-title\"><\/div>\n<\/div>\n<p><!-- END DYNAMIC CONTENT --><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nike eliminiert alle Giftstoffe bis 2020 \u2013 auch dank der Intervention von Roger Federer. Nun ist Schlusslicht Adidas umso mehr gefordert, die Detox-Herausforderung anzunehmen! 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