{"id":14901,"date":"2011-07-06T00:00:00","date_gmt":"2011-07-05T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/14901\/rainbow-warrior-iii-eingewassert\/"},"modified":"2019-05-30T12:46:19","modified_gmt":"2019-05-30T10:46:19","slug":"rainbow-warrior-iii-eingewassert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/14901\/rainbow-warrior-iii-eingewassert\/","title":{"rendered":"Rainbow Warrior III eingewassert"},"content":{"rendered":"<p><b>Der Bau des neuen Greenpeace-Schiffes verl\u00e4uft nach Plan: Am Montag wurde das leuchtend gr\u00fcne Segelschiff in der N\u00e4he von Bremen behutsam ins Wasser gesetzt. In den kommenden Wochen werden die Masten gestellt, Tonnen von Ausr\u00fcstung montiert und unter Deck Tausende von Arbeiten fertig gestellt. Greenpeace wird das Schiff im Oktober vor der Werft \u00fcbernehmen.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p><strong>Der Bau des neuen Greenpeace-Schiffes verl\u00e4uft nach Plan: Am Montag wurde das leuchtend gr\u00fcne Segelschiff in der N\u00e4he von Bremen behutsam ins Wasser gesetzt. In den kommenden Wochen werden die Masten gestellt, Tonnen von Ausr\u00fcstung montiert und unter Deck Tausende von Arbeiten fertig gestellt. Greenpeace wird das Schiff im Oktober vor der Werft \u00fcbernehmen. <\/strong><\/p>\n<p><!-- START DYNAMIC CONTENT --><\/p>\n<div class=\"events-box big-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/faaffc40-faaffc40-rw3_wasserung.jpg\" title=\"Einwasserung der Rainbow Warrior III\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" title=\"Einwasserung der Rainbow Warrior III\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/faaffc40-faaffc40-rw3_wasserung.jpg\" alt=\"Einwasserung der Rainbow Warrior III\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content\">\n        <span class=\"date\"><\/span><br \/>\n        <strong>Einwasserung der Rainbow Warrior III<\/strong><\/p>\n<p>\n            Am 4. Juli 2011 ist die Rainbow Warrior III in ihr Element entlassen worden.\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><!-- END DYNAMIC CONTENT -->Feierlich wirkte die Stimmung nicht, als am Montag die Rainbow Warrior III langsam ins kalte Wasser der Weser eintauchte: Da war keine Taufpatin, die eine Champagnerflasche gegen den Rumpf geschleudert h\u00e4tte, es gab keine Reden in denen dem Schiff Gl\u00fcck f\u00fcr seine Reisen gew\u00fcnscht wurden, und es spielte auch keine Kapelle. Nicht einmal das Wetter spielte mit: Der Himmel war verhangen, kurz zuvor hatte es noch genieselt, und es wehte ein kalter Wind \u2013 von Sommer keine Spur. <\/p>\n<p>Doch den Vertretern von Greenpeace und der Fassmer Werft war die Freude anzusehen, als die Plattform des Hebewerks das neue Schiff unendlich langsam ins Wasser absenkte; als erst Kiel, Propeller und Steuerruder, dann das ganze so genannte Unterwasserschiff in die tr\u00fcbe Weser eintauchte. <\/p>\n<h4>Leichter, schneller<\/h4>\n<p>Viel Presse war da, TV-Crews filmten aus allen Blickwinkeln, und es wurden Interviews gegeben. Dazu offerierte die Werft Kaffee und Kuchen. Und nach langem Warten schwamm die neue Rainbow Warrior schliesslich, zerrte an den Belegtrossen und bewegte sich in den B\u00f6en fast unmerklich. Endlich: Das fast 60 Meter lange Schiff war zum Leben erweckt worden. <\/p>\n<p>Als kurz vor 18 Uhr die vom Meer her einlaufende Flut ihren H\u00f6chststand erreichte, zog ein Hafenschlepper das Schiff mit dem aufgemalten Regenbogen behutsam, Heck voran, aus der Box der Gebewerks, hinaus ins Fahrwasser. Ein zweiter Schlepper \u00fcbernahm eine Leine am Bug, worauf die beiden kr\u00e4ftigen Arbeitsschiffe die RW3 (wie sie kurz genannt wird) vorsichtig an die Pier vor der Werft bugsierte. Uwe Lampe, der Projektleiter der Werft, wirkt erleichtert. <\/p>\n<p>Das Schiff schwimmt gut f\u00fcnf Zentimeter zu hoch, freute er sich, was heisst, dass dass Schiff rund 23 Tonnen leichte ist als berechnet. Ein gutes Zeichen, denn nichts f\u00fcrchten Schiffbauer mehr, als dass ein Schiff w\u00e4hrend des Baus schwerer wird, als es laut den Ingenieuren sein sollte. Denn die Werft garantiert im Bauvertrag die Geschwindigkeiten, die ein Schiff unter Maschine und beim Segeln erreicht. Schwere Schiffe tauchen aber zu tief ein und sind darum langsamer. <\/p>\n<h4>Auf Kurs<\/h4>\n<p>Obwohl sich am Montag die Aufbauten der Rainbow Warrior III schneeweiss gegen den grauen Himmel abzeichneten und der Rumpf gr\u00fcn leuchtete, sah das frisch gewasserte Schiff noch ziemlich unfertig aus. So fehlten \u2013 eine Tatsache, die auch Landratten kaum entgegen konnte \u2013 die \u00fcber 50 Meter hohen Masten, die zu diesem Zeitpunkt auf einem Frachtschiff unterwegs waren vom holl\u00e4ndischen Hersteller zur Werft in Bremen. Auch die beiden Anker waren noch nicht an ihrem Platz. Und beim Gang \u00fcbers Deck fielen auf Schritt und Tritt Details auf, die noch nicht fertig waren. <\/p>\n<p>Bei genauerem Hinsehen beeindruckte aber auch eine Unmenge von bereits fertig montierter Ausr\u00fcstung. Das Projekt liegt denn auch gut auf Kurs. Nun folgt w\u00e4hrend mehrer Monate die so genannte Piererprobung, w\u00e4hrend der die Masten gestellt und die Segel montiert werden, und das Schiff mit Tonnen von Ausr\u00fcstung wie Anker, Ketten, Taue und Beibooten best\u00fcckt wird. <\/p>\n<h4>Im Oktober gehts los<\/h4>\n<p>Auch im Innern der RW3 bleibt noch sehr viel zu tun. Zwar gibt es bereits Kabinen, die fertig ausgebaut sind, in denen sogar die T\u00fcre der Dusche ist und die Polster \u2013 zwar noch von Schutzfolien bedeckt \u2013 an ihrem Platz liegen. In der\u00a0 K\u00fcche steht bereits der Herd und sogar eine Friteuse ist daneben festgeschraubt. Doch in anderen R\u00e4umen ist nur mit viel Phantasie zu erkennen, wie es hier in ein paar Monaten aussehen wird, wenn das neue Greenpeace-Flagschiff im Rahmen der Werfterprobung zu ihren ersten Fahren auslaufen wird. <\/p>\n<p>\u00dcbernehmen wird Greenpeace das fertige Schiff Mitte Oktober. Dann wird alles perfekt sein, sagt Projektleiter Uwe Lampe. Und das glaubt man ihm auch. Schliesslich hat er allein im vergangenen Jahrzehnt 55 Schiffe zu Wasser gebracht.<\/p>\n<p><!-- START DYNAMIC CONTENT --><\/p>\n<div class=\"related-images\">\n<h3 title=\"Bildstrecke RWIII\">Bildstrecke RWIII<\/h3>\n<div class=\"images-holder\">\n<ul>\n<li style=\"\">\n    <a title=\"Rainbow Warrior III\" href=\"\/switzerland\/de\/News_Stories\/Multimedia\/Fotos\/Rainbow-Warrior-III\/\"><br \/>\n        <span><br \/>\n\t        <img decoding=\"async\" title=\"Rainbow Warrior III\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/4a0c79c5-4a0c79c5-rw3_20.jpg\" alt=\"Rainbow Warrior III\" style=\"border-width:0px;\"><br \/>\n\t    <\/span><br \/>\n\t<\/a>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n<p> <!-- END DYNAMIC CONTENT -->\n<\/div>\n<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Bau des neuen Greenpeace-Schiffes verl\u00e4uft nach Plan: Am Montag wurde das leuchtend gr\u00fcne Segelschiff in der N\u00e4he von Bremen behutsam ins Wasser gesetzt. 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