{"id":14974,"date":"2011-05-24T00:00:00","date_gmt":"2011-05-23T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/14974\/im-atomaren-schutzraum-bis-zum-referendum\/"},"modified":"2019-05-30T12:48:28","modified_gmt":"2019-05-30T10:48:28","slug":"im-atomaren-schutzraum-bis-zum-referendum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/14974\/im-atomaren-schutzraum-bis-zum-referendum\/","title":{"rendered":"Im atomaren Schutzraum bis zum Referendum"},"content":{"rendered":"<p><b>Sieben junge Italiener und Italienerinnen nehmen die nukleare Gefahr sehr ernst. Sie haben sich in einem \u201eSchutzraum\u201c eingeschlossen und halten sich strikt an die beh\u00f6rdlichen Anweisungen im Falle eines Atomunfalls. Ihre abgedichtete Wohnung werden sie nicht verlassen bis die Italiener im Referendum vom 12.\/13. Juni den Wiedereinstieg in die Atomkraft ablehnen.Wenn nach einem Atomunfall wie in Fukushima Radioaktivit\u00e4t austritt, werden Menschen evakuiert oder aufgefordert, ihre Wohnung nicht mehr zu verlassen. Fenster und T\u00fcren sind zu verschliessen und m\u00f6glichst gut abzudichten. Klimaanlagen und Bel\u00fcftungen sind gem\u00e4ss WHO und Internationaler Atomenergie-Organisation auszuschalten. Auch die Aufnahme von Nahrung birgt Risiken.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p><strong>Sieben junge Italiener und Italienerinnen nehmen die nukleare Gefahr sehr ernst. Sie haben sich in einem \u201eSchutzraum\u201c eingeschlossen und halten sich strikt an die beh\u00f6rdlichen Anweisungen im Falle eines Atomunfalls. Ihre abgedichtete Wohnung werden sie nicht verlassen bis die Italiener im Referendum vom 12.\/13. Juni den Wiedereinstieg in die Atomkraft ablehnen.<\/strong><\/p>\n<p>Wenn nach einem Atomunfall wie in Fukushima Radioaktivit\u00e4t austritt, werden Menschen evakuiert oder aufgefordert, ihre Wohnung nicht mehr zu verlassen. Fenster und T\u00fcren sind zu verschliessen und m\u00f6glichst gut abzudichten. Klimaanlagen und Bel\u00fcftungen sind gem\u00e4ss WHO und Internationaler Atomenergie-Organisation auszuschalten. Auch die Aufnahme von Nahrung birgt Risiken.<\/p>\n<p><!-- START DYNAMIC CONTENT --><object width=\"480\" height=\"386\" classid=\"clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000\"><param name=\"flashvars\" value=\"cid=8244603&amp;autoplay=false\"><param name=\"allowfullscreen\" value=\"true\"><param name=\"allowscriptaccess\" value=\"always\"><param name=\"src\" value=\"http:\/\/www.ustream.tv\/flash\/viewer.swf\"><embed flashvars=\"cid=8244603&amp;autoplay=false\" width=\"480\" height=\"386\" allowfullscreen=\"true\" allowscriptaccess=\"always\" src=\"http:\/\/www.ustream.tv\/flash\/viewer.swf\" type=\"application\/x-shockwave-flash\"><\/embed><\/object><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.ustream.tv\/\" style=\"padding: 2px 0px 4px; width: 400px; background: #ffffff; display: block; color: #000000; font-weight: normal; font-size: 10px; text-decoration: underline; text-align: center;\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Live Video streaming by Ustream<\/a> <!-- END DYNAMIC CONTENT --><\/p>\n<p>Die jungen Italiener Silvio, Alice, Marco, Alessandra, Pierpaolo, Luca und Georgio halten sich in ihrem Schutzraum an die Empfehlung, keine frische Milch und keinen frischen K\u00e4se zu essen und kein Fleisch von Tieren, die im Freien fressen. Auch Salat und Blattgem\u00fcse wie Spinat oder Kohl sind tabu. Am sichersten sind Lebensmittel, die noch vor der atomaren Katastrophe hergestellt wurden, also B\u00fcchsengem\u00fcse, Tiefgefrorenes oder Eingelegtes \u201esott\u2019olio\u201c.<\/p>\n<p>Die sieben ragazzi halten sich an diese Konserven-Di\u00e4t und wollen bis zum 12.\/13. Juni in ihrem Schutzraum ausharren. Der italienischen Bev\u00f6lkerung wollen sie mit der Aktion vor Augen f\u00fchren, was den Menschen im Umfeld eines havarierten Atomkraftwerkes bevorsteht. \u201eDabei geht es uns noch gut\u201c, sagt Alice. \u201eIm Gegensatz zu den Menschen um Fukushima m\u00fcssen wir nicht mit der Ungewissheit leben, wie lange wir eingeschlossen bleiben und wie es unserer Familie und unseren Freunden geht.\u201c<\/p>\n<p>Mit der Aktion \u201ei pazzi siete voi\u201c (die Verr\u00fcckten seid ihr) erkl\u00e4ren die Schutzraumbewohner alle f\u00fcr verr\u00fcckt, die am Referendumswochenende 12.\/13. Juni nicht Ja stimmen f\u00fcr ein Italien ohne Atomkraftwerke. Damit das Referendum G\u00fcltigkeit hat, m\u00fcssen sich mindestens 50% der Wahlberechtigten daran beteiligen. Dieses Quorum zu erreichen ist nicht einfach, weil die Italiener an einem heissen Wochenende lieber ans Meer fahren als w\u00e4hlen zu gehen.<\/p>\n<p>In ihren Videobotschaften auf <a href=\"http:\/\/www.ipazzisietevoi.org\/public\/\">ipazzisietevoi.org<\/a> fordern die ragazzi alle auf, \u201eJa\u201c zu stimmen f\u00fcr die Aufhebung des Kernenergiegesetzes der Regierung Berlusconi. Sie haben dazu einen <a href=\"http:\/\/www.ipazzisietevoi.org\/public\/\">Song <\/a>(link zum Song-Video, f\u00fcnftoberstes Video in der rechten Spalte der Website) kreiert und Kumi Naidoo, der Direktor von Greenpeace International, hat sie <a href=\"http:\/\/www.ipazzisietevoi.org\/public\/\">in ihrem Schutzraum besucht<\/a> (viertoberstes Video rechts). 1987 hatten die Italiener in einem Referendum den Ausstieg aus der Atomenergie beschlossen. Die Regierung Berlusconi will jedoch mit franz\u00f6sischer Hilfe wieder Atomkraftwerke bauen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sieben junge Italiener und Italienerinnen nehmen die nukleare Gefahr sehr ernst. 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