{"id":14976,"date":"2011-05-18T00:00:00","date_gmt":"2011-05-17T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/14976\/deutsche-akw-nicht-gegen-flugzeugabstuerze-gesichert\/"},"modified":"2019-05-30T12:48:34","modified_gmt":"2019-05-30T10:48:34","slug":"deutsche-akw-nicht-gegen-flugzeugabstuerze-gesichert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/14976\/deutsche-akw-nicht-gegen-flugzeugabstuerze-gesichert\/","title":{"rendered":"Deutsche AKW nicht gegen Flugzeugabst\u00fcrze gesichert"},"content":{"rendered":"<p><b>Zoom<\/p>\n<p>            Das deutsche AKW Neckarwestheim<\/p>\n<p> Die sieben \u00e4ltesten deutschen Atomkraftwerke w\u00fcrden einem Flugzeugabsturz nicht standhalten. Zu diesem Ergebnis kommt die Reaktorsicherheitskommission (RSK) in ihrem j\u00fcngsten Bericht. Wie steht es diesbez\u00fcglich um die Schweizer AKW?Die d\u00fcnnen H\u00fcllen der dienst\u00e4ltesten deutschen Reaktoren k\u00f6nnten gem\u00e4ss der RSK dem Absturz eines Passagierflugzeugs nicht standhalten. Als Folge w\u00e4re mit katastrophalen Freisetzungen von Radioaktivit\u00e4t zu rechnen. Eine Aufr\u00fcstung ist nicht m\u00f6glich, weil die bestehenden Fundamente eine Verst\u00e4rkung der Betonh\u00fclle nicht tragen k\u00f6nnten. Greenpeace Deutschland fordert deswegen die endg\u00fcltige Stilllegung von Biblis, Brunsb\u00fcttel, Kr\u00fcmmel &#038; Co. Nach der Katastrophe von Fukushima hat die deutsche Regierung eine dreimonatige Abschaltung der sieben \u00e4ltesten AKW verf\u00fcgt, um sie einer versch\u00e4rften Sicherheits\u00fcberpr\u00fcfung zu unterziehen. Den Absturz eines \u201esehr grossen Flugzeugs\u201c w\u00fcrde laut RSK keines der 17 deutschen AKW unbeschadet \u00fcberstehen. Greenpeace Deutschland fordert auch deswegen den kompletten Atomausstieg bis 2015 und hat ein Szenario vorgelegt, mit dem dieser Ausstieg umgesetzt werden kann. Die in der Schweiz f\u00fcr die Reaktorsicherheit damals zust\u00e4ndige HSK liess 2003 die Gef\u00e4hrdung der hiesigen AKW durch Flugzeugabst\u00fcrze untersuchen und kam zum Schluss, dass \u201edie detaillierten Analysen einen hohen Schutzgrad der schweizerischen Kernkraftwerke bei einem vors\u00e4tzlichen Flugzeugabsturz aufgezeigt haben\u201c. Liest man den knapp 50-seitigen Bericht jedoch durch, st\u00f6sst man zum Beispiel f\u00fcr das AKW Beznau auf den Hinweis, dass \u201eein Leck im Prim\u00e4rk\u00fchlkreis aufgrund einer m\u00f6glichen Einwirkung auf den Druckhalter oder die Dampferzeuger probabilistisch nicht ganz ausgeschlossen werden kann.\u201c<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p><strong><!-- START DYNAMIC CONTENT --><\/p>\n<div class=\"events-box small-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/da7b9729-da7b9729-neckarwestheim.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/da7b9729-da7b9729-neckarwestheim.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content no-title\">\n        <span class=\"date\"><\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<p>\n            Das deutsche AKW Neckarwestheim\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p> <!-- END DYNAMIC CONTENT -->Die sieben \u00e4ltesten deutschen Atomkraftwerke w\u00fcrden einem Flugzeugabsturz nicht standhalten. Zu diesem Ergebnis kommt die Reaktorsicherheitskommission (RSK) in ihrem j\u00fcngsten Bericht. Wie steht es diesbez\u00fcglich um die Schweizer AKW?<br \/><\/strong><br \/>Die d\u00fcnnen H\u00fcllen der dienst\u00e4ltesten deutschen Reaktoren k\u00f6nnten gem\u00e4ss der RSK dem Absturz eines Passagierflugzeugs nicht standhalten. Als Folge w\u00e4re mit katastrophalen Freisetzungen von Radioaktivit\u00e4t zu rechnen. Eine Aufr\u00fcstung ist nicht m\u00f6glich, weil die bestehenden Fundamente eine Verst\u00e4rkung der Betonh\u00fclle nicht tragen k\u00f6nnten. Greenpeace Deutschland fordert deswegen die endg\u00fcltige Stilllegung von Biblis, Brunsb\u00fcttel, Kr\u00fcmmel &amp; Co. <br \/>Nach der Katastrophe von Fukushima hat die deutsche Regierung eine dreimonatige Abschaltung der sieben \u00e4ltesten AKW verf\u00fcgt, um sie einer versch\u00e4rften Sicherheits\u00fcberpr\u00fcfung zu unterziehen. Den Absturz eines \u201esehr grossen Flugzeugs\u201c w\u00fcrde laut RSK keines der 17 deutschen AKW unbeschadet \u00fcberstehen. Greenpeace Deutschland fordert auch deswegen den kompletten Atomausstieg bis 2015 und hat ein Szenario vorgelegt, mit dem dieser Ausstieg umgesetzt werden kann. <br \/>Die in der Schweiz f\u00fcr die Reaktorsicherheit damals zust\u00e4ndige HSK liess 2003 die Gef\u00e4hrdung der hiesigen AKW durch Flugzeugabst\u00fcrze untersuchen und kam zum Schluss, dass \u201edie detaillierten Analysen einen hohen Schutzgrad der schweizerischen Kernkraftwerke bei einem vors\u00e4tzlichen Flugzeugabsturz aufgezeigt haben\u201c. <br \/>Liest man den knapp 50-seitigen Bericht jedoch durch, st\u00f6sst man zum Beispiel f\u00fcr das AKW Beznau auf den Hinweis, dass \u201eein Leck im Prim\u00e4rk\u00fchlkreis aufgrund einer m\u00f6glichen Einwirkung auf den Druckhalter oder die Dampferzeuger probabilistisch nicht ganz ausgeschlossen werden kann.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zoom Das deutsche AKW Neckarwestheim Die sieben \u00e4ltesten deutschen Atomkraftwerke w\u00fcrden einem Flugzeugabsturz nicht standhalten. 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