{"id":14981,"date":"2011-05-16T00:00:00","date_gmt":"2011-05-15T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/14981\/abstimmungen-zoegerliches-bern-dezidierte-waadt\/"},"modified":"2019-05-30T12:48:37","modified_gmt":"2019-05-30T10:48:37","slug":"abstimmungen-zoegerliches-bern-dezidierte-waadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/14981\/abstimmungen-zoegerliches-bern-dezidierte-waadt\/","title":{"rendered":"Abstimmungen: Z\u00f6gerliches Bern, dezidierte Waadt"},"content":{"rendered":"<p><b>In Kanton Bern wurde der abgeschw\u00e4chte \u201eVolksvorschlag\u201c f\u00fcr ein revidiertes Energiegesetz angenommen. Die Berner sagten damit Ja zum Verbot der strommfressenden \u00a0Elektroheizungen, einer Massnahme, die ein wichtiger Schritt ist auf dem Weg zum Ausstieg aus der Atomkraft: \u00a0bis 2030 l\u00e4sst sich so ein Viertel der Stromproduktion des AKW M\u00fchleberg einsparen. Die F\u00f6rderabgabe auf Strom hingegen, wie sie in der vom Grossrat vorgelegten Revision des Energiegesetzes vorgesehen war, hatte keine Chance. Die Vorlage, die auch einen obligatorischen Energieausweis f\u00fcr Geb\u00e4ude vorgesehen h\u00e4tte, wurde mit 70 Prozent Nein-Stimmen deutlich abgelehnt. Die Sanierung von Geb\u00e4uden \u2013 eine zur Senkung des Stromverbrauchs zentrale Massnahme \u2013 wird nach diesem Entscheid weiterhin harzig vorankommen. Davon ist das Abstimmungskomitee, in dem auch Greenpeace Einsitz hat, \u00fcberzeugt: \u201eDie Gegner der Grossratsvorlage werden in den n\u00e4chsten Sessionen zu beweisen haben, dass die Finanzhilfen an die Geb\u00e4udesanierungen auch ohne F\u00f6rderabgabe gesichert sind\u201c, fordert \u00a0Komitee-Sprecherin Nadine Masshardt, Co-Pr\u00e4sidentin des WWF Bern und SP-Grossr\u00e4tin.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p>In Kanton Bern wurde der abgeschw\u00e4chte \u201eVolksvorschlag\u201c f\u00fcr ein revidiertes Energiegesetz angenommen. Die Berner sagten damit Ja zum Verbot der strommfressenden \u00a0Elektroheizungen, einer Massnahme, die ein wichtiger Schritt ist auf dem Weg zum Ausstieg aus der Atomkraft: \u00a0bis 2030 l\u00e4sst sich so ein Viertel der Stromproduktion des AKW M\u00fchleberg einsparen. Die F\u00f6rderabgabe auf Strom hingegen, wie sie in der vom Grossrat vorgelegten Revision des Energiegesetzes vorgesehen war, hatte keine Chance. Die Vorlage, die auch einen obligatorischen Energieausweis f\u00fcr Geb\u00e4ude vorgesehen h\u00e4tte, wurde mit 70 Prozent Nein-Stimmen deutlich abgelehnt. Die Sanierung von Geb\u00e4uden \u2013 eine zur Senkung des Stromverbrauchs zentrale Massnahme \u2013 wird nach diesem Entscheid weiterhin harzig vorankommen. Davon ist das Abstimmungskomitee, in dem auch Greenpeace Einsitz hat, \u00fcberzeugt: \u201eDie Gegner der Grossratsvorlage werden in den n\u00e4chsten Sessionen zu beweisen haben, dass die Finanzhilfen an die Geb\u00e4udesanierungen auch ohne F\u00f6rderabgabe gesichert sind\u201c, fordert \u00a0Komitee-Sprecherin Nadine Masshardt, Co-Pr\u00e4sidentin des WWF Bern und SP-Grossr\u00e4tin.<\/p>\n<p>Im Kanton Waadt lehnten die Stimmberechtigten mit \u00a0rund 65 \u00a0Prozent Nein-Stimmen den &#171;Sachplan Geologische Tiefenlager &#171;ab. F\u00fcr das Komitee &#171;Avenir sans Nucl\u00e9aire&#187; best\u00e4tigt dieser Entscheid, dass sich das Waadtl\u00e4nder Stimmvolk keine so genannten &#171;L\u00f6sungen&#187; vormachen l\u00e4sst. Kampagnenkoordinator Benjamin Leroy-Beaulieu: \u00abDie Stimmbev\u00f6lkerung ist nicht gewillt, eine Carte Blanche zum Bau neuer Atomkraftwerke zu erteilen, ohne dass die bestehende Abf\u00e4lle sicher entsorgt sind.\u00bb Die im Sachplan Tiefenlager \u00a0vorgesehenen Technologien und die vorgeschlagenen Lagerstandorte b\u00f6ten nicht genug \u00a0Sicherheit \u00a0vor den Gefahren der noch \u00fcber Generationen hinweg strahlenden Abf\u00e4lle. \u00a0Die im Komitee vertretenen Organisationen, zu denen auch Greenpeace geh\u00f6rt, verlangen die Lagerung der Abf\u00e4lle in \u00fcberwachten Zentren, so dass gew\u00e4hrleistet ist, dass k\u00fcnftige Generationen bei Problemen umgehend reagieren, die Abf\u00e4lle bei Bedarf zur\u00fcckgeholt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Kanton Bern wurde der abgeschw\u00e4chte \u201eVolksvorschlag\u201c f\u00fcr ein revidiertes Energiegesetz angenommen. 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