{"id":15058,"date":"2011-04-12T00:00:00","date_gmt":"2011-04-11T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/15058\/japanische-regierung-plant-weitere-evakuierungen\/"},"modified":"2019-05-30T12:50:37","modified_gmt":"2019-05-30T10:50:37","slug":"japanische-regierung-plant-weitere-evakuierungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/15058\/japanische-regierung-plant-weitere-evakuierungen\/","title":{"rendered":"Japanische Regierung plant weitere Evakuierungen"},"content":{"rendered":"<p><b>Die japanische Regierung reagiert auf die erh\u00f6hten Radioaktivit\u00e4tswerte ausserhalb der Evakuierungszone um Fukushima Daiichi und will jetzt weitere St\u00e4dte evakuieren. Ein Team von Greenpeace-Strahlenexperten hatte dies aufgrund beunruhigender Messergebnisse am Montag erneut gefordert.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p><strong>Die japanische Regierung reagiert auf die erh\u00f6hten Radioaktivit\u00e4tswerte ausserhalb der Evakuierungszone um Fukushima Daiichi und will jetzt weitere St\u00e4dte evakuieren. Ein Team von Greenpeace-Strahlenexperten hatte dies aufgrund beunruhigender Messergebnisse am Montag erneut gefordert. <\/strong><\/p>\n<p><!-- START DYNAMIC CONTENT --><\/p>\n<div class=\"events-box middle-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/e4479352-e4479352-gp02ch3.jpg\" title=\"Fukushima City, 60km vom havarierten AKW entfernt: Die Greenpeace Strahlenexpertin Rianne Teule misst 50\u201360 mal h\u00f6here Radioaktivit\u00e4t als gesetzlich in Lebensmittel erlaubt.\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" title=\"Fukushima City, 60km vom havarierten AKW entfernt: Die Greenpeace Strahlenexpertin Rianne Teule misst 50\u201360 mal h\u00f6here Radioaktivit\u00e4t als gesetzlich in Lebensmittel erlaubt.\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/e4479352-e4479352-gp02ch3.jpg\" alt=\"Fukushima City, 60km vom havarierten AKW entfernt: Die Greenpeace Strahlenexpertin Rianne Teule misst 50\u201360 mal h\u00f6here Radioaktivit\u00e4t als gesetzlich in Lebensmittel erlaubt.\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content\">\n        <span class=\"date\"><\/span><br \/>\n        <strong>Fukushima City, 60km vom havarierten AKW entfernt: Die Greenpeace Strahlenexpertin Rianne Teule misst 50\u201360 mal h\u00f6here Radioaktivit\u00e4t als gesetzlich in Lebensmittel erlaubt.<\/strong><\/p>\n<p>\n            \u00a9 Greenpeace \/ Aslund\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p> <!-- END DYNAMIC CONTENT --><\/p>\n<p>Noch 60 Kilometer von Fukushima Daiichi entfernt fand das Greenpeace-Team in Bodenproben deutlich erh\u00f6hte Strahlenwerte. Auf einem Kinderspielplatz in Fukushima City betrugen die Werte bis zu 4 Mikrosievert pro Stunde, in einem Schrein in der Stadt Koriyama 2,8 Mikrosievert pro Stunde. In Gem\u00fcseproben aus G\u00e4rten bei Fukushima City, Koriyama und Minamisoma lag die radioaktive Belastung teilweise um das 10- bis 25-fache \u00fcber den offiziellen Grenzwerten. <\/p>\n<p>Eine Analyse von Bodenproben an der Kyoto-Universit\u00e4t zeigt, dass 80 Prozent der gemessenen Radioaktivit\u00e4t von C\u00e4sium-Isotopen stammt. Die Kontamination ist so hoch, dass die maximal tolerierbare Dosis von 1000 Mikrosievert pro Jahr von der Bev\u00f6lkerung in wenigen Wochen aufgenommen w\u00fcrde. Mit einer Halbwertszeit von rund 30 Jahren stellt C\u00e4sium-137 eine sehr langfristige Belastung dar. <\/p>\n<p>Die Regierung zieht jetzt zumindest teilweise die Konsequenzen aus den erh\u00f6hten Radioaktivit\u00e4tswerten und will auch die St\u00e4dte Namie, Iitate und die noch bewohnten Teile von Minamisoma evakuieren. Allerdings wollen sich die Beh\u00f6rden daf\u00fcr einen Monat Zeit lassen.<\/p>\n<p>Greenpeace fordert erneut, Kinder und schwangere Frauen in den belasteten Gebieten sofort zu evakuieren. Ausserdem m\u00fcssen Fukushima City und Koriyama und die umliegenden Gebiete offiziell zur Schutzzone erkl\u00e4rt werden. Das heisst, dass in dem Gebiet, in dem 1 Million Menschen leben, systematische Strahlenmessungen durchgef\u00fchrt werden. <\/p>\n<p>\u201eDie Bev\u00f6lkerung muss klare Informationen erhalten und ausreichend gesch\u00fctzt werden. Die Regierung kann nicht so tun, als gehe das Leben einfach weiter\u201c, so Thomas Breuer vom Greenpeace-Strahlenteam. <\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die japanische Regierung reagiert auf die erh\u00f6hten Radioaktivit\u00e4tswerte ausserhalb der Evakuierungszone um Fukushima Daiichi und will jetzt weitere St\u00e4dte evakuieren. 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