{"id":15250,"date":"2011-01-21T00:00:00","date_gmt":"2011-01-20T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/15250\/grossinvestoren-kehren-rumaenischem-akw-projekt-den-ruecken\/"},"modified":"2019-05-30T12:56:13","modified_gmt":"2019-05-30T10:56:13","slug":"grossinvestoren-kehren-rumaenischem-akw-projekt-den-ruecken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/15250\/grossinvestoren-kehren-rumaenischem-akw-projekt-den-ruecken\/","title":{"rendered":"Grossinvestoren kehren rum\u00e4nischem AKW-Projekt den R\u00fccken"},"content":{"rendered":"<p><b>Soeben erreicht Greenpeace Schweiz eine Erfolgsmeldung unserer Kollegen in Rum\u00e4nien.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"float: left; margin-left: 5px; margin-right: 5px;\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/97dce870-97dce870-16485_31296.jpg\" alt=\"\" width=\"250\"><strong>Soeben erreicht Greenpeace Schweiz eine Erfolgsmeldung unserer Kollegen in Rum\u00e4nien.<\/strong><\/p>\n<p>Sie betrifft den Kampf gegen neue Atomreaktoren in Europa. Drei Gro\u00dfinvestoren \u2013 die deutsche RWE, die spanische Iberdrola und die franz\u00f6sische GDF Suez \u2013 haben gestern offiziell ihren R\u00fcckzug aus dem AKW-Projekt Cernavoda 3 und 4 in Rum\u00e4nien bekanntgegeben. Offiziell begr\u00fcndet wird diese Entscheidung mit wirtschaftlichen und marktbedingten Unsicherheiten f\u00fcr das Projekt.<\/p>\n<p>In unseren Worten: Die Projekte waren einfach nicht wettbewerbsf\u00e4hig. Crisanta Lungu, die Leiterin des rum\u00e4nischen Greenpeace-B\u00fcros, formuliert es so: \u00abDiese Stromkonzerne haben ihr Interesse an Atomkraftwerken in Rum\u00e4nien verloren haben, weil Windenergie in unserem Land viel schneller und billiger errichtet werden kann.\u00bb Bereits jetzt gibt es in Rum\u00e4nien riesige, st\u00e4ndig wachsende Windparks, die in B\u00e4lde mehr Strom produzieren werden als die beiden bereits jetzt betriebenen Atomreaktoren in Cernavoda.<\/p>\n<p>Rum\u00e4nische Greenpeace-Aktivisten haben sich in den letzten Jahren massiv gegen den Ausbau des Atomkraftwerks Cernavoda eingesetzt. Entsprechend gross ist die Freude und die Hoffnung auf Signalwirkung f\u00fcr das \u00fcbrige Europa.<\/p>\n<p>Trotz des seit Jahren sichtbaren Ausbaus der Windenergie hat sich die rum\u00e4nische Regierung in den letzten Jahren massiv f\u00fcr den Ausbau der Atomkraft eingesetzt. So wurden nicht nur am Standort Cernavoda \u2013 an der Donau \u00f6stlich von Bukarest \u2013 bis zu drei weitere Reaktoren geplant, es wurde auch bereits mit einer Standortsuche f\u00fcr einen weiteren AKW-Standort in Westrum\u00e4nien begonnen. \u201eDer Atom-Ausstieg dieser drei Atomkonzerne ist daher ein schwerer Schlag f\u00fcr die rum\u00e4nische Regierung\u201c, so Crisanta Lungu. Sie ist \u00fcberzeugt: \u201eEs wird jetzt fast unm\u00f6glich, noch andere Atom-Investoren zu finden, die das Risiko Cernavoda auf sich nehmen.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Soeben erreicht Greenpeace Schweiz eine Erfolgsmeldung unserer Kollegen in Rum\u00e4nien. Soeben erreicht Greenpeace Schweiz eine Erfolgsmeldung unserer Kollegen in Rum\u00e4nien. Sie betrifft den Kampf gegen neue Atomreaktoren in Europa. 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