{"id":15256,"date":"2010-12-22T00:00:00","date_gmt":"2010-12-21T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/15256\/dreckige-majak-geschaefte-post-fuer-alpiq-aktionaere\/"},"modified":"2019-05-30T12:56:21","modified_gmt":"2019-05-30T10:56:21","slug":"dreckige-majak-geschaefte-post-fuer-alpiq-aktionaere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/15256\/dreckige-majak-geschaefte-post-fuer-alpiq-aktionaere\/","title":{"rendered":"Dreckige Majak-Gesch\u00e4fte: Post f\u00fcr Alpiq-Aktion\u00e4re"},"content":{"rendered":"<p><b>Seit Anfang September ist bekannt, dass die AKW Beznau und G\u00f6sgen radioaktives Brennmaterial aus der ber\u00fcchtigten Atomanlage Mayak beziehen. Greenpeace-Recherchen hatten schon l\u00e4nger darauf hin gedeutet: In den beiden Schweizer Anlagen wird Brennstoff eingesetzt, der in Majak aus verbrauchtem nuklearem Brennstoff von russischen U-Booten und Eisbrechern wiederaufgearbeitet wird.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p>Seit Anfang September ist bekannt, dass die AKW Beznau und G\u00f6sgen radioaktives Brennmaterial aus der ber\u00fcchtigten Atomanlage Mayak beziehen. Greenpeace-Recherchen hatten schon l\u00e4nger darauf hin gedeutet: In den beiden Schweizer Anlagen wird Brennstoff eingesetzt, der in Majak aus verbrauchtem nuklearem Brennstoff von russischen U-Booten und Eisbrechern wiederaufgearbeitet wird.<\/p>\n<p>Schwerwiegende Unf\u00e4lle haben die Umgebung von Majak massiv radioaktiv verstrahlt. Auch im laufenden Betrieb wird noch immer Atomm\u00fcll direkt in die Gew\u00e4sser und die Luft geleitet. Mitte November war eine Delegation von Greenpeace vor Ort und hat Strahlenwerte so hoch wie in Tschernobyl gemessen.<\/p>\n<p>Bis jetzt musste sich vor allem die Axpo als Besitzerin des AKW Beznau der \u00f6ffentlichen Kritik stellen und hat versprochen, volle Transparenz rund um die Bez\u00fcge von Brennmaterial zu schaffen. Heute gab es nun auch Greenpeace-Post f\u00fcr die zahlreichen Aktion\u00e4re des AKW G\u00f6sgen: In einem offenen Brief werden sie aufgefordert, sich ebenfalls f\u00fcr vollst\u00e4ndige Transparenz bez\u00fcglich der Majak-Gesch\u00e4fte einzusetzen und Verantwortung f\u00fcr die massiven Sch\u00e4den zu \u00fcbernehmen, die f\u00fcr Menschen und Umwelt vor Ort entstehen. F\u00fcr Greenpeace sind diese Gesch\u00e4fte klar nicht tragbar.<\/p>\n<p>Direkte Aktion\u00e4re des AKW G\u00f6sgen sind Alpiq, CKW, ewb, Axpo und die Stadt Z\u00fcrich. Indirekt sind aber auch verschiedenste Elektrizit\u00e4tswerke und Kantone am Kraftwerk beteiligt. In der Deutschschweiz sind es zum Beispiel die Kantone Bern, Solothurn, Luzern, Uri oder Zug sowie die Stadt Aarau. In der Romandie sind die Kantone Genf, Waadt, Wallis, Neuenburg und Fribourg ebenfalls beteiligt.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Anfang September ist bekannt, dass die AKW Beznau und G\u00f6sgen radioaktives Brennmaterial aus der ber\u00fcchtigten Atomanlage Mayak beziehen. 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