{"id":15503,"date":"2010-10-05T00:00:00","date_gmt":"2010-10-04T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/15503\/industrieschlamm-ueberschwemmt-doerfer-in-ungarn-greenpeace-sendet-team\/"},"modified":"2019-05-30T13:03:17","modified_gmt":"2019-05-30T11:03:17","slug":"industrieschlamm-ueberschwemmt-doerfer-in-ungarn-greenpeace-sendet-team","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/15503\/industrieschlamm-ueberschwemmt-doerfer-in-ungarn-greenpeace-sendet-team\/","title":{"rendered":"Industrieschlamm \u00fcberschwemmt D\u00f6rfer in Ungarn \u2013 Greenpeace sendet Team"},"content":{"rendered":"<p><b><\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p><!-- START DYNAMIC CONTENT --><\/p>\n<div class=\"events-box big-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"\/switzerland\/Global\/switzerland\/photos\/toxics\/2010\/97791195.JPG\" title=\"Eine Fl\u00e4che von mindestens 40 Quadratkilometern wurde \u00fcberflutet.\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" title=\"Eine Fl\u00e4che von mindestens 40 Quadratkilometern wurde \u00fcberflutet.\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/48287aa0-48287aa0-97791195.jpg\" alt=\"Eine Fl\u00e4che von mindestens 40 Quadratkilometern wurde \u00fcberflutet.\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content\">\n        <span class=\"date\"><\/span><br \/>\n        <strong>Eine Fl\u00e4che von mindestens 40 Quadratkilometern wurde \u00fcberflutet.<\/strong><\/p>\n<p>\n            \u00a9 Keystone\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p> <!-- END DYNAMIC CONTENT --><\/p>\n<p>Aus der Aluminiumfabrik MAL AG im Westen Ungarns flie\u00dft seit Montag ungehindert giftiger Rotschlamm in die Umwelt, der Staat reagiert erst 24 Stunden sp\u00e4ter mit dem Einsatz von Katastrophenteams und die Firma MAL AG spricht auf ihrer Website \u00a0lediglich von einer \u201ebedauernswerten Naturkatastrophe\u201c. Ein Greenpeace Team befindet sich vor Ort.<\/p>\n<p>\u00a0Am Montag mittag brach die giftige Schlammwelle in die Ortschaften Kolont\u00e1r und Devecser ein. Mittlerweile ist von einem Million Quadratkilometer des Schlamm-Wasser-Gemischs und einem \u00fcberfluteten Gebiet von 40 Quadratkilometer die Rede.<br \/>Vier Menschen sind bisher durch die Chemiekatastrophe ums Leben gekommen, \u00fcber 120 sind verletzt und sieben werden noch vermisst. 400 weitere mussten evakuiert werden. Das seit Tagen bestehende Hochwasser dramatisiert die Lage zus\u00e4tzlich, der austretende Schlamm hat sich sofort mit dem Wasser vermischt und ist in die naheliegenden Gew\u00e4sser geflossen, die es nun ungehindert weiterleiten.<br \/>Auch die Raba und Donau sind von einer Kontaminierung bedroht.<br \/>Ungarns Umweltstaatssekret\u00e4r Zolt\u00e1n Ill\u00e9s spricht von einer &#171;\u00f6kologischen Katastrophe&#187; und das Milit\u00e4r versucht durch Verteilen &#171;neutralisierender&#187; Fl\u00fcssigkeiten und provisorischer Abdichtung der gebrochenen D\u00e4mme die Lage zu kontrollieren.<\/p>\n<p>\u00a0&#171;Es ist zu bef\u00fcrchten, dass die Umwelt durch den giftigen Schlamm erheblichen Schaden nehmen wird. Sickert der Schlamm in den Boden, ist nicht nur die Vegetation, sondern auch das Trinkwasser gef\u00e4hrdet\u201c, beschrieb Zsolt Szegfalvi, Pr\u00e4sident von Greenpeace Ungarn die Lage. Selbst wenn die Flutwelle gestoppt werden kann und das Hochwasser aufh\u00f6rt, ist die Lage noch nicht unter Kontrolle, denn \u201eWenn der giftige Schlamm trocknet, wissen wir immer noch nicht, wie es mit der Abtragung und Verteilung durch den Wind aussieht\u201c, so Szegfalvi. Auch die \u00f6konomischen Folgen, der Katastrophe f\u00fcr die Agrarwirtschaft der Region sind nicht abzusch\u00e4tzen.<\/p>\n<p>Facts:<br \/>Rotschlamm ist ein Abfallprodukt der Aluminiumproduktion und enth\u00e4lt neben giftiger Natronlauge auch Anteile von Blei. Aufgrund seiner toxischen Eigenschaften f\u00fcr Natur und Umwelt muss die Masse in Auffangbeh\u00e4ltern gesammelt und neutralisiert werden. Zum Gr\u00f6\u00dfenvergleich: Bei einer Produktion von einer Tonne Aluminium fallen etwa 1,5 Tonnen Rotschlamm an. In Ungarn hat eine Schlammlawine den Damm eines solchen Auffangbeh\u00e4lters gebrochen und sich mit dem seit Tagen bestehende Hochwasser vermischt.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<hr>\n<table border=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/toxic_ungarn_street.jpg\" alt=\"\" width=\"100px\"><\/td>\n<td style=\"padding-left: 10px;\" valign=\"top\"><strong>Weitere Informationen zur Umweltkatastrophe in Ungarn<\/strong><br \/><a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/News_Stories\/Newsblog\/greenpeace-nimmt-erste-wasserproben-nach-umwe\/blog\/26587\">Greenpeace-Team untersucht giftigen Schlamm vor Ort<\/a><br \/> <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kolont%C3%A1r-Dammbruch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wikipedia-Seite zur Umweltkatastrophe<\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Fl\u00e4che von mindestens 40 Quadratkilometern wurde \u00fcberflutet. \u00a9 Keystone Aus der Aluminiumfabrik MAL AG im Westen Ungarns flie\u00dft seit Montag ungehindert giftiger Rotschlamm in die Umwelt, der Staat reagiert&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":15505,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[44],"p4-page-type":[75],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-15503","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert","tag-chemie","p4-page-type-story"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15503","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15503"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15503\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15505"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15503"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15503"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15503"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=15503"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=15503"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}