{"id":15580,"date":"2010-09-06T00:00:00","date_gmt":"2010-09-05T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/15580\/merkel-koennte-bei-ihrem-knicks-stolpern\/"},"modified":"2019-05-30T13:05:16","modified_gmt":"2019-05-30T11:05:16","slug":"merkel-koennte-bei-ihrem-knicks-stolpern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/15580\/merkel-koennte-bei-ihrem-knicks-stolpern\/","title":{"rendered":"Merkel k\u00f6nnte bei ihrem Knicks stolpern"},"content":{"rendered":"<p><b>Definitiv entschieden ist noch nichts. Aber alles sieht danach aus, als ob Angela Merkel und ihre Koalitionspartner die Laufzeit der deutschen Atomkraftwerke ernsthaft verl\u00e4ngern wollen. Mit ihrem Knicks vor der Atomlobby k\u00f6nnte Merkel sich selbst ein Bein stellen. Wenn sie die Laufzeiten verl\u00e4ngert, gef\u00e4hrdet die deutsche Regierung ihr eigenes Ziel einer sicheren Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p>Definitiv entschieden ist noch nichts. Aber alles sieht danach aus, als ob Angela Merkel und ihre Koalitionspartner die Laufzeit der deutschen Atomkraftwerke ernsthaft verl\u00e4ngern wollen. Mit ihrem Knicks vor der Atomlobby k\u00f6nnte Merkel sich selbst ein Bein stellen. Wenn sie die Laufzeiten verl\u00e4ngert, gef\u00e4hrdet die deutsche Regierung ihr eigenes Ziel einer sicheren Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien.<\/p>\n<p><!-- START DYNAMIC CONTENT --><\/p>\n<div class=\"events-box middle-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/545d146a-545d146a-kruemmel_proj.jpg\" title=\"September 2009, Kr\u00fcmmel: Greenpeace-Projektion am AKW Kr\u00fcmmel \"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_epiEntryContent_ctl00_ctl02_Image1\" title=\"September 2009, Kr\u00fcmmel: Greenpeace-Projektion am AKW Kr\u00fcmmel \" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/545d146a-545d146a-kruemmel_proj.jpg\" alt=\"September 2009, Kr\u00fcmmel: Greenpeace-Projektion am AKW Kr\u00fcmmel \" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content\">\n        <span class=\"date\"><\/span><br \/>\n        <strong>September 2009, Kr\u00fcmmel: Greenpeace-Projektion am AKW Kr\u00fcmmel <\/strong><\/p>\n<p>\n            \u00a9 Daniel M\u00fcller \/ Greenpeace\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p> <!-- END DYNAMIC CONTENT -->\u00a0Die Bundesregierung hat immer wieder erkl\u00e4rt, sie wolle die deutsche Stromzukunft mit Erneuerbaren Energien sichern \u2013 im Umweltministerium ist man sicher, dass das bis 2050 m\u00f6glich ist. Tats\u00e4chlich hat die deutsche Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen in den letzten Jahren enorm zugelegt. Schon im letzten jahr betrug der Anteil der Erneuerbaren am Stromverbrauch \u00fcber 16%. Mit Hilfe der kostendeckenden Einspeiseverg\u00fctung soll er gem\u00e4ss dem Willen der Regierung bis im Jahr 2020 bei 30% liegen. Mit der Laufzeitverl\u00e4ngerung w\u00fcrde Merkel allerdings ihre eigenen Ziele gef\u00e4hrden. Denn wer Atomkraft f\u00f6rdert, bremst die erneuerbaren Energien!<\/p>\n<p>Die Laufzeitverl\u00e4ngerung schafft Unsicherheiten auf den M\u00e4rkten und verhindert weitere\u00a0 Investitionen in Wind-, Solar- und Biogasanlagen. Auch aus netztechnischen Gr\u00fcnden behindert die Atomenergie die Entwicklung der Erneuerbaren: Atom- und erneuerbarer Strom vertragen sich in einem Stromnetz schlecht. Die Stromproduktion aus Wind und Sonne unterliegt zeitlichen Schwankungen und muss durch flexible Kraftwerke erg\u00e4nzt werden. Atommeiler und Kohlekraftwerke k\u00f6nnen jedoch nicht beliebig an- und abgeschaltet werden und produzieren dauernd riesige Strommengen, die ihre Betreiber nat\u00fcrlich auch verkaufen wollen. Damit behindern sie &#8211; wie jetzt schon in Spanien &#8211; den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien. <\/p>\n<p>Will die deutsche Regierung ihre ehrgeizigen Ziele erreichen \u2013 das deutsche Bundesumweltamt spricht von einer vollst\u00e4ndigen Stromversorgung durch Erneuerbare Energien bis 2050 \u2013 muss sie den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen und darf sich nicht auf faule Kompromisse mit der Atomlobby einlassen. Die deutsche Bev\u00f6lkerung m\u00f6chte die \u00fcberalterten deutschen AKWs m\u00f6glichst bald stilllegen \u2013 hoffen wir, dass es Merkel nicht gelingt, zu einem wahltaktisch g\u00fcnstigen Zeitpunkt vor der Atomlobby einen Knicks zu machen. Denn Axpo, Alpiq und Konsorten w\u00fcrde es nur allzu gut gefallen, wenn sie dabei stolpern w\u00fcrde.\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Definitiv entschieden ist noch nichts. Aber alles sieht danach aus, als ob Angela Merkel und ihre Koalitionspartner die Laufzeit der deutschen Atomkraftwerke ernsthaft verl\u00e4ngern wollen. 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