{"id":15584,"date":"2010-09-03T00:00:00","date_gmt":"2010-09-02T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/15584\/nach-genfer-klimagespraechen-konkrete-zusagen-fuer-cancun-gefragt\/"},"modified":"2019-05-30T13:05:20","modified_gmt":"2019-05-30T11:05:20","slug":"nach-genfer-klimagespraechen-konkrete-zusagen-fuer-cancun-gefragt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/15584\/nach-genfer-klimagespraechen-konkrete-zusagen-fuer-cancun-gefragt\/","title":{"rendered":"Nach Genfer Klimagespr\u00e4chen: konkrete Zusagen f\u00fcr Cancun gefragt"},"content":{"rendered":"<p><b>Nach den Genfer Gespr\u00e4chen zur Finanzierung der Klimawandelfolgen erwartet Greenpeace von der Weltklimakonferenz in Cancun konkrete Zusagen der reichen L\u00e4nder. Die bis dato erfolgten vagen Zugest\u00e4ndnisse des Westens, der mit seinem hohen CO2-Ausstoss die Hauptverantwortung f\u00fcr den Klimawandel tr\u00e4gt, sind v\u00f6llig unzureichend. Die Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4nder m\u00fcssen auf ihrem Weg hin zu einer CO2-armen Energieversorgung massiv unterst\u00fctzt werden. Genau so wie bei der Anpassung an die nicht mehr vermeidbaren Klimawandelfolgen. Daf\u00fcr sind gem\u00e4ss Greenpeace International mit konservativen Sch\u00e4tzungen ab 2020 j\u00e4hrlich mindestens 140 Milliarden Dollar n\u00f6tig. Die im Copenhagen Accord genannten 100 Milliarden, auf die auch w\u00e4hrend des Genfe Dialogs Bezug genommen wurde, reichen nicht aus.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p>Nach den Genfer Gespr\u00e4chen zur Finanzierung der Klimawandelfolgen erwartet Greenpeace von der Weltklimakonferenz in Cancun konkrete Zusagen der reichen L\u00e4nder. Die bis dato erfolgten vagen Zugest\u00e4ndnisse des Westens, der mit seinem hohen CO2-Ausstoss die Hauptverantwortung f\u00fcr den Klimawandel tr\u00e4gt, sind v\u00f6llig unzureichend. Die Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4nder m\u00fcssen auf ihrem Weg hin zu einer CO2-armen Energieversorgung massiv unterst\u00fctzt werden. Genau so wie bei der Anpassung an die nicht mehr vermeidbaren Klimawandelfolgen. Daf\u00fcr sind gem\u00e4ss Greenpeace International mit konservativen Sch\u00e4tzungen ab 2020 j\u00e4hrlich mindestens 140 Milliarden Dollar n\u00f6tig. Die im Copenhagen Accord genannten 100 Milliarden, auf die auch w\u00e4hrend des Genfe Dialogs Bezug genommen wurde, reichen nicht aus.<\/p>\n<p>Auf der Suche nach innovativen Finanzierungsquellen ist auch die Privatwirtschaft gefordert. Es kann allerdings nicht sein, dass sich ihr Engagement im Handel mit CO2-Emissionsrechten ersch\u00f6pft. &#171;Dieses Gesch\u00e4ftsfeld schafft vor allem Bereicherungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr westliche Firmen und Finanzjongleure. Zur Unterst\u00fctzung der Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4nder und zur Absenkung des weltweiten CO2-Ausstosses ist ein Emissionshandel in der heute praktizierten Form \u2013 n\u00e4mlich ohne globale CO2-Begrenzung \u2013 v\u00f6llig ungeeignet\u201c, sagte heute Cyrill Studer, Klima-Experte bei Greenpeace Schweiz.<\/p>\n<p><!-- START DYNAMIC CONTENT --><\/p>\n<div class=\"listings items\">\n<h3 title=\"Weitere Informationen\">Weitere Informationen<\/h3>\n<div class=\"\">\n<ul>\n<li class=\"ccsnlink\">\n    <a title=\"Sommer der Wetterextreme\" href=\"\/switzerland\/de\/News_Stories\/Magazin\/2010-Magazin\/Sommer-der-Wetterextreme\/\">Sommer der Wetterextreme<\/a><br \/>\n    <span class=\"contenttype\">Story<\/span>\n<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n<p> <!-- END DYNAMIC CONTENT -->\n<\/div>\n<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach den Genfer Gespr\u00e4chen zur Finanzierung der Klimawandelfolgen erwartet Greenpeace von der Weltklimakonferenz in Cancun konkrete Zusagen der reichen L\u00e4nder. 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