{"id":15614,"date":"2010-09-01T00:00:00","date_gmt":"2010-08-31T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/15614\/atommuell-xy-ungeloest\/"},"modified":"2019-05-30T13:06:03","modified_gmt":"2019-05-30T11:06:03","slug":"atommuell-xy-ungeloest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/15614\/atommuell-xy-ungeloest\/","title":{"rendered":"Atomm\u00fcll XY ungel\u00f6st"},"content":{"rendered":"<p><b>Heute startet die dreimonatige Anh\u00f6rung des Bundesamts f\u00fcr Energie \u2028(BfE) zur ersten Etappe der Standortsuche f\u00fcr ein \u2028Atomm\u00fclllager. Doch eine Standortsuche ist zum heutigen Zeitpunkt v\u00f6llig verfr\u00fcht, denn das Lagerkonzept der Nagra ist nicht ausgereift. Die Schweizerische Energiestiftung SES ruft deshalb die Bev\u00f6lkerung auf, via Online-Einsprache auf http:\/\/www.energiestiftung.ch\/energiethemen\/atomenergie\/atommuell\/atommuell-kampagne\/einsprache\/ gegen dieses Vorgehen zu protestieren. Auch Greenpeace findet: Die Nagra muss erst Antworten auf eine Reihe von offenen Fragen liefern, bevor die Bev\u00f6lkerung mitreden und die Standortsuche voran getrieben werden kann!<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p>Heute startet die dreimonatige Anh\u00f6rung des Bundesamts f\u00fcr Energie \u2028(BfE) zur ersten Etappe der Standortsuche f\u00fcr ein \u2028Atomm\u00fclllager. Doch eine Standortsuche ist zum heutigen Zeitpunkt v\u00f6llig verfr\u00fcht, denn das Lagerkonzept der Nagra ist nicht ausgereift. Die Schweizerische Energiestiftung SES ruft deshalb die Bev\u00f6lkerung auf, via Online-Einsprache auf <a href=\"http:\/\/www.energiestiftung.ch\/energiethemen\/atomenergie\/atommuell\/atommuell-kampagne\/einsprache\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.energiestiftung.ch\/energiethemen\/atomenergie\/atommuell\/atommuell-kampagne\/einsprache\/<\/a> gegen dieses Vorgehen zu protestieren. Auch Greenpeace findet: Die Nagra muss erst Antworten auf eine Reihe von offenen Fragen liefern, bevor die Bev\u00f6lkerung mitreden und die Standortsuche voran getrieben werden kann!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"float: left; margin: 10px;\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/aeec74b8-aeec74b8-10917_18731.jpg\" alt=\"\" width=\"170\"><\/p>\n<p>Nach \u00fcber 30 Jahren Forschung ist das Problem der hochradioaktiven Abf\u00e4lle weltweit noch immer ungel\u00f6st. Zwar wurde das von der Nagra vorgelegte Lagerkonzept 2006 vom Bundesrat abgesegnet, doch sind unz\u00e4hlige sicherheitsrelevante Fragen und technische Aspekte bis heute nicht beantwortet. Das Nagra-Konzept verfolgt ein \u00abAus-den-Augen-aus-dem-Sinn\u00bb-Prinzip, denn das Lager soll dereinst vollst\u00e4ndig verschlossen und nicht \u00fcberwacht werden. Dies kann fatale und teure \u00dcberraschungen f\u00fcr die kommenden Generationen bergen. Das sind die wichtigsten Fragen, zu denen jetzt Antworten auf den Tisch m\u00fcssen:<\/p>\n<p>Technische Aspekte: Die Nagra weiss nicht, welches Beh\u00e4ltermaterial das richtige ist und wie sie mit der Gas- und W\u00e4rmeentwicklung umgehen soll.<\/p>\n<p>Markierung: Noch immer ist unklar, wie das Atomm\u00fclllager \u00fcber 33\u00b4000 Generationen markiert werden soll. Was ist, wenn in 500 Jahren genau dort nach Erdw\u00e4rme gebohrt wird?<\/p>\n<p>\u00dcberwachung und R\u00fcckholbarkeit: Der Atomm\u00fcll muss jederzeit kontrolliert und im Notfall zur\u00fcckgeholt werden k\u00f6nnen. Das Problem: Die Nagra sieht keine Langzeit\u00fcberwachung vor.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute startet die dreimonatige Anh\u00f6rung des Bundesamts f\u00fcr Energie \u2028(BfE) zur ersten Etappe der Standortsuche f\u00fcr ein \u2028Atomm\u00fclllager. 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