{"id":15640,"date":"2010-08-24T00:00:00","date_gmt":"2010-08-23T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/15640\/ippnw-weltkongress\/"},"modified":"2019-05-30T13:06:43","modified_gmt":"2019-05-30T11:06:43","slug":"ippnw-weltkongress","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/15640\/ippnw-weltkongress\/","title":{"rendered":"IPPNW-Weltkongress"},"content":{"rendered":"<p><b><\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<h3><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ippnw.de\/fileadmin\/net4media\/images\/ippnw_logo_hg0.gif\" alt=\"\" width=\"990\" height=\"127\"><\/h3>\n<h3>F\u00fcr eine Welt ohne Atomwaffen<\/h3>\n<p>Vom 25.-28. August findet <a href=\"http:\/\/www.ippnw.de\/internationales\/weltkongress\/artikel\/890b36ec78\/next-stop-basel.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">in Basel der 19. IPPNW-Weltkongress  statt<\/a>.  Der Zeitpunkt des Kongresses ist spannend gew\u00e4hlt: Die nukleare  Abr\u00fcstung  hat unter Obama wieder Schwung erhalten. Doch wie es wirklich  um die Vision  einer &#171;Welt ohne Atomwaffen&#187; steht, wird sich erst nach  Abschluss der  \u00dcberpr\u00fcfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag im Mai  in New York zeigen. Der  Weltkongress der IPPNW will den Dialog f\u00f6rdern  zwischen Sicherheitsexperten und  Praktikern, die heute eine nukleare  Abr\u00fcstung\u00a0bef\u00fcrworten und den  Vertretern der Zivilgesellschaft. Die  Schweiz als neutrales Land ist daf\u00fcr ein  guter Ort. &#171;Nuclear abolition:  for a future!&#187; lautet der Titel des Kongresses,  der um den Vorkongress  &#171;Uranabbau, Gesundheit und Indigene V\u00f6lker&#187; erg\u00e4nzt  wird.<\/p>\n<h3><span>Sacred Land, Poisoned Peoples &#8211; <\/span>Uranabbau, Gesundheit und indigene V\u00f6lker<\/h3>\n<p>Gut dreiviertel des Urans weltweit werden bis heute auf den Territorien indigener V\u00f6lker abgebaut. Die  gr\u00f6\u00dften Reserven liegen in Kanada und Australien; weitere wichtige  Uranproduzenten sind Kasachstan, Niger, Russland, Namibia und  Usbekistan. Die Exploration setzt sich in der Amazonasregion Brasiliens,  in Tansania und in Mali fort.<\/p>\n<p>Die Identit\u00e4t der indigenen V\u00f6lker ist aufs  Engste mit ihrer Umwelt verkn\u00fcpft. Uranbergbau zerst\u00f6rt ihre  Lebensgrundlagen und ihre Kultur, ihre heiligen St\u00e4tten und auf viele  Generationen hinaus ihre Gesundheit. Der Bergbau kontaminiert das  Grundwasser, und in den anfallenden Abraumhalden bleiben 80 Prozent der  urspr\u00fcnglichen radioaktiven Strahlung erhalten.<br \/>Die am h\u00e4ufigsten  festgestellte\u00a0Folgekrankheit ist Lungenkrebs. Als Ursache wird das  alphastrahlende Edelgas Radon angesehen, das als Spaltprodukt von Uran  in den Stollen vorhanden ist und eingeatmet wird. Weitere nachgewiesene  Erkrankungen au\u00dferhalb des Atemtrakts sind andere Karzinomerkrankungen  wie Leuk\u00e4mie, Magen-, Leber-, Darm-, Nieren- und Hautkrebs, ebenso  psychische St\u00f6rungen und Missbildungen.<br \/>Dieser Tatbestand der Menschenrechtsverletzung wird von den Medien vernachl\u00e4ssigt und von den Verantwortlichen unterschlagen.<\/p>\n<p>Die Konferenz wird Sprechern und  Sprecherinnen bedrohter indigener V\u00f6lker Gelegenheit geben, sowohl an  die europ\u00e4ische \u00d6ffentlichkeit zu treten, Kontakte zu PolitikerInnen und  Nichtregierungsorganisationen als auch untereinander ihr solidarisches  Netz enger zu kn\u00fcpfen. Um der Verschiedenheit der indigenen  Kulturen\u00a0Rechnung zu tragen, wird die Struktur der Konferenz einer  Weltreise entsprechen: Ein \u201eTalking Stick\u201c wird um die Welt gereicht:  Deutschland \u2013 Kanada \u2013 USA \u2013 Australien \u2013 Indien \u2013 Afrika \u2013 S\u00fcdamerika \u2013  Russland.<br \/>Erg\u00e4nzt wird die Weltreise durch neue wissenschaftliche  Studien zu den gesundheitlichen Gefahren des Uran-abbaus f\u00fcr die  indigene Bev\u00f6lkerung, die Minenarbeiter und die nachfolgenden  Generationen.<\/p>\n<p>Auf der <a title=\"Zu uranstory.ch gehen\" href=\"http:\/\/www.uranstory.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Uranstory Website<\/a> finden Sie weiterf\u00fchrende Informationen zur Urankette, die von der Atomlobby gerne als Urankreislauf angepriesen wird.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr eine Welt ohne Atomwaffen Vom 25.-28. August findet in Basel der 19. IPPNW-Weltkongress statt. 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