{"id":15781,"date":"2010-07-20T00:00:00","date_gmt":"2010-07-19T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/15781\/greenpeace-schickt-schiff-in-katastrophengebiet\/"},"modified":"2019-05-30T13:17:25","modified_gmt":"2019-05-30T11:17:25","slug":"greenpeace-schickt-schiff-in-katastrophengebiet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/15781\/greenpeace-schickt-schiff-in-katastrophengebiet\/","title":{"rendered":"Greenpeace schickt Schiff in Katastrophengebiet"},"content":{"rendered":"<p><b>Um das Ausmass der \u00d6lpest im Golf von Mexiko zu untersuchen und Zeugnis \u00fcber die entstandenen Sch\u00e4den abzulegen, schickt Greenpeace das Schiff MV Arctic Sunrise in den Golf von Mexiko. \u00a0&#171;Wir alle m\u00fcssen \u00fcber das wahre Ausmass dieser \u00d6lkatastrophe Bescheid wissen &#8211; und \u00fcber die wahren Gr\u00fcnde, warum sie passiert ist&#187;, sagte Philip Radford, Direktor von Greenpeace USA. &#171;Nur so kann sichergestellt werden, dass sich so eine Katastrophe nie wiederholt.&#187;\u00a0Die Arctic Sunrise bricht Anfang August von Tampa im US-Bundesstaat Florida aus zu einer weitr\u00e4umigen, dreimonatigen Erkundung im Golf von Mexiko auf. Die Besatzung wird w\u00e4hrend dieser Zeit das \u00d6kosystem und die von BP verursachten Sch\u00e4den unter die Lupe nehmen. Die Crew wird laufend erg\u00e4nzt durch verschiedene unabh\u00e4ngige Wissenschaftler und Forscher.\u00a0 So werden zum Beispiel Charles Messing und Jos\u00e9 Lopez von der Nova Southeastern University Schw\u00e4mme untersuchen, die als Wasserfilter gute Indikatoren sind f\u00fcr den Einfluss der \u00d6lpest und der von BP im grossen Stil eingesetzten Chemiekeule Corexit auf die Meeres\u00f6kologie.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p>Um das Ausmass der \u00d6lpest im Golf von Mexiko zu untersuchen und Zeugnis \u00fcber die entstandenen Sch\u00e4den abzulegen, schickt Greenpeace das Schiff <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/Uber-uns\/Flotte\/arctic-sunrise\/\">MV Arctic Sunrise<\/a> in den Golf von Mexiko. <br \/>\u00a0<br \/>&#171;Wir alle m\u00fcssen \u00fcber das wahre Ausmass dieser \u00d6lkatastrophe Bescheid wissen &#8211; und \u00fcber die wahren Gr\u00fcnde, warum sie passiert ist&#187;, sagte Philip Radford, Direktor von Greenpeace USA. &#171;Nur so kann sichergestellt werden, dass sich so eine Katastrophe nie wiederholt.&#187;<br \/>\u00a0<br \/>Die Arctic Sunrise bricht Anfang August von Tampa im US-Bundesstaat Florida aus zu einer weitr\u00e4umigen, dreimonatigen Erkundung im Golf von Mexiko auf. Die Besatzung wird w\u00e4hrend dieser Zeit das \u00d6kosystem und die von BP verursachten Sch\u00e4den unter die Lupe nehmen. Die Crew wird laufend erg\u00e4nzt durch verschiedene unabh\u00e4ngige Wissenschaftler und Forscher.\u00a0 So werden zum Beispiel Charles Messing und Jos\u00e9 Lopez von der Nova Southeastern University Schw\u00e4mme untersuchen, die als Wasserfilter gute Indikatoren sind f\u00fcr den Einfluss der \u00d6lpest und der von BP im grossen Stil eingesetzten Chemiekeule Corexit auf die Meeres\u00f6kologie.<\/p>\n<p>Das bislang in den Golf ausgestr\u00f6mte \u00d6l gef\u00e4hrdet \u00d6kosysteme, zerst\u00f6rt die Fischerei in der Region und beeintr\u00e4chtiget den Ozean f\u00fcr Jahrzehnte. Seit der Explosion der \u00d6lplattform Deepwater Horizon am 20. April sind t\u00e4glich Millionen Liter \u00d6l ins Meer gestr\u00f6mt.<br \/>\u00a0<br \/>BP hat seitdem unz\u00e4hlige Fehler begangen. Der britische Konzern hat auf der ganzen Linie versagt. Er ist nicht in der Lage, seine Technik zu kontrollieren, das ausfliessende \u00d6l zu stoppen. BP hat zudem das wahre Ausmass der Katastrophe verharmlost und geleugnet. Dazu geh\u00f6rt auch, dass das Unternehmen den Journalisten und der US-\u00d6ffentlichkeit Zugang zu Informationen verwehrt.<\/p>\n<p>Die Arctic Sunrise wurde eigentlich f\u00fcr den Einsatz in den Polarregionen  konzipiert. Der sturmerprobte 50 Meter lange Eisbrecher geh\u00f6rt seit 1996 zur Greenpeace-Flotte. Zuvor war die ehemalige Polarbj\u00f6rn (norwegisch f\u00fcr Eisb\u00e4r) jahrelang als norwegisches Forschungs- und Versorgungsschiff in der Arktis und Antarktis unterwegs. Sie l\u00e4sst sich per <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.org\/switzerland\/de\/Multimedia\/webcam-greenpeace-schiffe\/Arctic-Sunrise-Webcam\/\">Webcam<\/a> verfolgen.<\/p>\n<p>Greenpeace fordert von BP und s\u00e4mtlichen anderen \u00d6lmultis, ihre  gef\u00e4hrlichen Expansionspl\u00e4ne einzustellen und die F\u00f6rderung in der  Tiefsee und in sensiblen \u00d6kosystemen zu stoppen. Gefragt ist ein  sofortiger Wechsel in der Energiepolitik: weg von fossilen und hin zu  erneuerbaren Energietr\u00e4gern und Energieeffizienz.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um das Ausmass der \u00d6lpest im Golf von Mexiko zu untersuchen und Zeugnis \u00fcber die entstandenen Sch\u00e4den abzulegen, schickt Greenpeace das Schiff MV Arctic Sunrise in den Golf von Mexiko.&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[41],"p4-page-type":[75],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-15781","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","tag-meer","p4-page-type-story"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15781","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15781"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15781\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15781"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15781"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15781"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=15781"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=15781"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}