{"id":15805,"date":"2010-07-14T00:00:00","date_gmt":"2010-07-13T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/15805\/klimawandel-ozeanversauerung-schadet-plankton\/"},"modified":"2019-05-30T13:18:04","modified_gmt":"2019-05-30T11:18:04","slug":"klimawandel-ozeanversauerung-schadet-plankton","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/15805\/klimawandel-ozeanversauerung-schadet-plankton\/","title":{"rendered":"Klimawandel: Ozeanversauerung schadet Plankton"},"content":{"rendered":"<p><b>Spitzbergen\/Kiel. Diesen Sommer war Greenpeace zum zweiten Mal mit unabh\u00e4ngigen Wissenschaftern in der Arktis unterwegs. In einem der gr\u00f6ssten europ\u00e4ischen Experimente haben in den vergangenen sechs Wochen Forscher aus 12 Nationen die Folgen der Ozeanversauerung untersucht. Ihr Fazit: die steigenden Treibhausgas-Emissionen haben unerwartet starken Einfluss auf den Plankton.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p><strong>Spitzbergen\/Kiel. Diesen Sommer war Greenpeace zum zweiten Mal mit unabh\u00e4ngigen Wissenschaftern in der Arktis unterwegs. In einem der gr\u00f6ssten europ\u00e4ischen Experimente haben in den vergangenen sechs Wochen Forscher aus 12 Nationen die Folgen der Ozeanversauerung untersucht. Ihr Fazit: die steigenden Treibhausgas-Emissionen haben unerwartet starken Einfluss auf den Plankton.<\/strong><\/p>\n<p><strong><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/8291e562-8291e562-7564_12539.jpg\" alt=\"\" width=\"400\"><br \/><\/strong><\/p>\n<p>Ulf Riebesell vom Leibniz-Institutes f\u00fcr Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR), unter dessen Leitung das Experiment stand, sprach gegen\u00fcber Greenpeace von einem \u201eRiesensprung in der Erforschung der Ozeanversauerung\u201c.<\/p>\n<p>In so genannten Mesokosmen \u2013 den gr\u00f6ssten Reagenzgl\u00e4sern der Welt \u2013 wurden verschiedene Versauerungsgrade im Meer simuliert. Das Greenpeace-Schiff Esperanza wird diese kommende Woche nach Kiel zur\u00fcck bringen.<\/p>\n<p>Wie kommen die Lebewesen der Arktis mit dem niedrigen pH-Wert zurecht? Was ver\u00e4ndert sich im \u00d6kosystem? Das waren die Fragen, zu denen die bis dato gr\u00f6ssten Datensammlung \u00fcber die Ozeanversauerung Antworten suchte. Die Resultate werden in den kommenden Wochen ausgewertet und interpretiert. Erste Ergebnisse zeigen aber bereits gravierende Auswirkungen: Das Phytoplankton, zum Beispiel die Kieselalge, vermehrt sich wesentlich langsamer, wenn das Meer saurer ist. Da dieses Plankton ganz am Anfang der Nahrungskette steht, kann seine Beeintr\u00e4chtigung massive Folgen f\u00fcr das gesamte Nahrungsnetz und \u00d6kosystem haben.<\/p>\n<p>Die zunehmende Versauerung der Ozeane ist eine Folge des steigenden Kohlendioxid-Gehalts der Atmosph\u00e4re. Durch Kohle- und \u00d6l-Verbrennung gelangt CO2 in die Luft, und die Weltmeere nehmen es auf. Dann verbindet es sich mit dem Wasser zu Kohlens\u00e4ure. Weil die CO2-Aufnahme bei kalten Temperaturen am h\u00f6chsten ist, sind die Polargebiete am st\u00e4rksten betroffen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Spitzbergen\/Kiel. Diesen Sommer war Greenpeace zum zweiten Mal mit unabh\u00e4ngigen Wissenschaftern in der Arktis unterwegs. In einem der gr\u00f6ssten europ\u00e4ischen Experimente haben in den vergangenen sechs Wochen Forscher aus 12&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":15807,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[41],"p4-page-type":[75],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-15805","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert","tag-meer","p4-page-type-story"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15805","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15805"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15805\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15807"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15805"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15805"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15805"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=15805"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=15805"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}