{"id":15996,"date":"2010-04-09T00:00:00","date_gmt":"2010-04-08T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/15996\/greenpeace-treffen-mit-lokalen-gemeinden-in-indonesien\/"},"modified":"2019-05-30T13:22:57","modified_gmt":"2019-05-30T11:22:57","slug":"greenpeace-treffen-mit-lokalen-gemeinden-in-indonesien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/15996\/greenpeace-treffen-mit-lokalen-gemeinden-in-indonesien\/","title":{"rendered":"Greenpeace Treffen mit lokalen Gemeinden in Indonesien"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Palm\u00f6l-Industrie verbreitet gerne das Argument, dass sich Umweltorganisationen wie Greenpeace mit ihrer Arbeit zur Palm\u00f6lproblematik gegen die wirtschaftliche Entwicklung in Indonesien stellen, welche das Leben der lokalen Bev\u00f6lkerung verbessert. Fragt man direkt bei den lokalen Gemeinden nach, sieht es anders aus. Die Leute machen sich Sorgen um ihre Landrechte,  den Erhalt ihrer nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen und wie Kleinbauern ihre Kleinplantagen halten k\u00f6nnen.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p>Die Palm\u00f6l-Industrie verbreitet gerne das Argument, dass sich Umweltorganisationen wie Greenpeace mit ihrer Arbeit zur Palm\u00f6lproblematik gegen die wirtschaftliche Entwicklung in Indonesien stellen, welche das Leben der lokalen Bev\u00f6lkerung verbessert. Fragt man direkt bei den lokalen Gemeinden nach, sieht es anders aus. Die Leute machen sich Sorgen um ihre Landrechte,  den Erhalt ihrer nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen und wie Kleinbauern ihre Kleinplantagen halten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Vor Ostern fand in der indonesischen Provinz Riau ein dreit\u00e4giges Treffen zwischen 105 Mitgliedern aus 32 D\u00f6rfern statt. Organisiert wurde das Treffen von Greenpeace und sechs anderen NGOs. Ziel des Treffens war es, die Auswirkungen der Urwald- und Torflandzerst\u00f6rung auf die lokalen Gemeinschaften zu diskutieren und gemeinsam L\u00f6sungen zu finden.<\/p>\n<p>Doch ganz ungest\u00f6rt konnte das Treffen nicht abgehalten werden. Am ersten Tag wurde entdeckt, dass zwei Mitglieder des Geheimdienstes der Polizei von Riau das Treffen versuchten zu bespitzeln. Auch am zweiten Tag ereigneten sich mehrere Zwischenf\u00e4lle: Das Organisationskomitee schnappte vier Leute auf, die von Sinar Mas rein geschmuggelt wurden. Dann kamen drei Polizisten und fragten nach einer Erlaubnis f\u00fcr das Treffen. Schliesslich demonstrierten 15 Personen ausserhalb des Veranstaltungsortes. Sie forderten, Greenpeace aus Riau zu verbannen, denn man br\u00e4uchte keine ausl\u00e4ndische Hilfe, um das Problem der Waldzerst\u00f6rung in den Griff zu kriegen. Als die Demonstranten von Journalisten interviewt wurden, stellte sich allerdings heraus, dass sie kaum wussten, wer Greenpeace ist und wof\u00fcr die Organisation steht. Ihre Motivation war das Geld und Essen, welches sie f\u00fcr diesen Einsatz erhielten.<\/p>\n<p>Das Ergebnis des Treffens war die Gr\u00fcndung eines Netzwerkes, mit dem Ziel, gemeinsam die Probleme rund um die Ausbreitung der Palm\u00f6lplantagen auf Kosten von Urwald- und Torflandflachen in den Griff zu kriegen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Palm\u00f6l-Industrie verbreitet gerne das Argument, dass sich Umweltorganisationen wie Greenpeace mit ihrer Arbeit zur Palm\u00f6lproblematik gegen die wirtschaftliche Entwicklung in Indonesien stellen, welche das Leben der lokalen Bev\u00f6lkerung verbessert.&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[40],"p4-page-type":[75],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-15996","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-unkategorisiert","tag-wald","p4-page-type-story"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15996","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15996"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15996\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15996"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15996"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15996"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=15996"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=15996"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}