{"id":16023,"date":"2010-03-21T00:00:00","date_gmt":"2010-03-20T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/16023\/greenpeace-steigt-prunerov-2-aufs-dach\/"},"modified":"2019-05-30T13:23:40","modified_gmt":"2019-05-30T11:23:40","slug":"greenpeace-steigt-prunerov-2-aufs-dach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/16023\/greenpeace-steigt-prunerov-2-aufs-dach\/","title":{"rendered":"Greenpeace steigt Prunerov 2 aufs Dach"},"content":{"rendered":"<p><b>Wenn einem das Wasser bis zum Hals steht, lernt man zu schwimmen oder versucht etwas gegen das steigende Wasser zu tun. Die kleine Inselgruppe Mikronesien im Westpazifik hat sich f\u00fcr zweiteres entschieden. Sie bietet Tschechien und dem Energiekonzern CEZ die Stirn und fordert: Keinen weiteren Ausbau des h\u00f6chst klimasch\u00e4dlichen Braunkohlekraftwerks Prun\u00e9rov 2!<\/b><\/p>\n<div>\n<div class=\"events-box small-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/c362223f-c362223f-gp0205d.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_Property3_ctl00_ctl02_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/c362223f-c362223f-gp0205d.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content no-title\">\n        <span class=\"date\"><\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<p>\n            \u00a9 Jiri Rezac \/ Greenpeace\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\">Das fordert auch Greenpeace und steigt dem Betreiber des Kraftwerks aufs Dach. In den fr\u00fchen Morgenstunden klettern Greenpeace-Aktivisten auf den 300 Meter hohen Schornstein von Prun\u00e9rov 2.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">\u00abGlobal shame\u00bb (Globale Schande) steht auf dem Banner der Klimasch\u00fctzer. Mit ihrer Aktion fordern sie den Stopp des Baus von drei neuen klimasch\u00e4dlichen Braunkohlebl\u00f6cken und das Abschalten der bestehenden Kraftwerksbl\u00f6cke sp\u00e4testens im Jahr 2015.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die tschechische Regierung muss eine Umweltvertr\u00e4glichkeitspr\u00fcfung des Kraftwerks Prun\u00e9rov 2 durchf\u00fchren. Eine endg\u00fcltige Entscheidung steht immer noch aus, obwohl sie l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig ist. Mikronesien will Tschechien dazu bewegen, Energie auf fortschrittliche und nachhaltige Weise zu gewinnen, statt weiterhin Unmengen an CO2 in die Atmosph\u00e4re zu pusten. Der CO2-Ausstoss durch Braunkohlekraftwerke ist eine reelle Bedrohung f\u00fcr Mikronesien. Der Meeresspiegel steigt, wenn die C02-Emissionen steigen.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Wie ernst die Auswirkungen eines Ausbaus von Prun\u00e9rov 2 f\u00fcr die Umwelt w\u00e4ren, zeigen die Gewissensbisse des tschechischen Umweltministers Jan Dusik. Donnerstagabend ist er von seinem Amt zur\u00fcckgetreten, weil er die Folgen einer Prun\u00e9rov 2-Erweiterung nicht verantworten kann. Greenpeace rechnet ihm dieses Verantwortungsbewusstsein hoch an.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Die Einmischung der Inselstaaten in die Politik eines so weit entfernten Landes kann als Meilenstein und als Vorbild f\u00fcr andere Staaten betrachtet werden. Wenn Tschechien sich aufgrund der Forderung Mikronesiens gegen einen Ausbau Prun\u00e9rovs entscheidet, werden m\u00f6glicherweise andere L\u00e4nder, die sich in einer \u00e4hnlichen Situation befinden, nachziehen. Alles deutet darauf hin, dass in Zukunft Klima-T\u00e4ter und Klima-Opfer in einer neuen Beziehung zueinander stehen. Der Anfang ist gemacht, dass Konflikte, die global sind, auch global ausgetragen werden.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Obwohl die Folgen des Klimawandels sich bereits durch Wirbelst\u00fcrme, Tsunamis, \u00dcberschwemmungen und D\u00fcrre weltweit bemerkbar machen, reagieren einige der Verursacher mit Gleichg\u00fcltigkeit. Anstatt in erneuerbare Energien zu investieren, setzen sie weiterhin darauf, fossile Brennstoffe zu verfeuern. Auch ihnen sollte bewusst werden, dass ohne die Reduktion von CO2-Emissionen, verursacht haupts\u00e4chlich von Kohlekraftwerken, an eine Klimarettung nicht zu denken ist.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><a class=\"external-link-arrow\" title=\"\u00d6ffnet einen externen Link im aktuellen Fenster\" href=\"http:\/\/bambuser.com\/channel\/gpcz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Live Videos der Aktion<\/a><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><a class=\"external-link-arrow\" title=\"\u00d6ffnet einen externen Link im aktuellen Fenster\" href=\"\/switzerland\/Templates\/Planet3\/Pages\/de\/themen\/klima\/klima-news-single\/archive\/2009\/december\/article\/klimaopfer-schlagen-zurueck\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">Fr\u00fchere News zum Thema<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn einem das Wasser bis zum Hals steht, lernt man zu schwimmen oder versucht etwas gegen das steigende Wasser zu tun. 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