{"id":16043,"date":"2010-03-23T00:00:00","date_gmt":"2010-03-22T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/16043\/die-letzte-chance-den-mittelmeer-thun-auf-politischer-ebene-zu-retten-wurde-vertan\/"},"modified":"2019-05-30T13:24:09","modified_gmt":"2019-05-30T11:24:09","slug":"die-letzte-chance-den-mittelmeer-thun-auf-politischer-ebene-zu-retten-wurde-vertan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/16043\/die-letzte-chance-den-mittelmeer-thun-auf-politischer-ebene-zu-retten-wurde-vertan\/","title":{"rendered":"Die letzte Chance, den Mittelmeer-Thun auf politischer Ebene zu retten, wurde vertan!"},"content":{"rendered":"<p><b>An der am 25. M\u00e4rz zu Ende gehenden UNO-Artenschutzkonferenz CITES in Doha haben kurzfristige Wirtschaftsinteressen \u00fcber wissenschaftlich unbestrittenes Schutzbed\u00fcrfnis gesiegt und die Ausrottung des gr\u00f6ssten aller Thunfische, so gut wie besiegelt.<\/b><\/p>\n<div>\n<div class=\"events-box small-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/fe9d7a2b-fe9d7a2b-gp07y8_layout.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_Property3_ctl00_ctl02_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/fe9d7a2b-fe9d7a2b-gp07y8_layout.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content no-title\">\n        <span class=\"date\"><\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<p>\n            Ein gefangener Blauflossenthunfisch in einem Transportk\u00e4fig. \u00a9Greenpeace \/ Gavin Newman\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\">Die Entscheidung der in Doha versammelten Regierungen, kein Handelsverbot f\u00fcr den Roten Thun zu erlassen, ist ein riesiger Schock, denn selbst den Fischerei-Nationen war in den letzten Jahren nicht verborgen geblieben, dass die noch gefangenen roten Thune kleiner und kleiner werden und kaum noch das Fortpflanzungsstadium erreichen, geschweige denn lebend zu ihren Laichpl\u00e4tzen im Mittelmeer gelangen. Die Devise lautet offenbar: Ausbeuten bis zur letzten Gr\u00e4te, bis zum letzten Cent!<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Das Desaster ist auf die \u00e4usserst effektive und durchtriebene Lobby-Arbeit von Japan zur\u00fcckzuf\u00fchren, das sich nicht zu schade war, sich mit Erzfeinden wie Libyen und China zusammenzutun. Da der Schutzantrag von den USA und den europ\u00e4ischen L\u00e4ndern (inklusive Schweiz) vorangetrieben worden war, gelang es Japan, die Abstimmung auf ein Votum Dritte gegen Erste Welt zu reduzieren. Libyen, als Drittwelt-Sprachrohr, beantragte, die Debatte vorzeitig zu beenden und geheim abzustimmen. Japan versprach China Support bei der Ablehnung des Haifisch-Schutzes, der auch auf der Agenda stand, und bekam im Gegenzug dessen Stimme und die seiner Verb\u00fcndeten gegen den Thun. Die wirtschaftlichen Interessen Japans sind eklatant: 80 Prozent des Thunfangs im Mittelmeer gehen nach Japan und kommen dort als Sushi auf den Tisch.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Es ist unfassbar, dass der rote Thun nun schutzlos den Fischereiflotten der Welt ausgeliefert sein soll; doch fast noch emp\u00f6render ist, dass eine Artenschutz-Konferenz zur Wirtschaftsschutz-Konferenz deformiert wird. Greenpeace wird aber nicht aufgeben, sondern seine Anstrengungen nach dem Versagen der Politik nun noch mehr auf den Markt und die Konsumenten ausrichten und den direkten Dialog und die Konfrontation mit den Fischerei-Industrien suchen. Der sch\u00f6nste und schnellste aller Mittelmeer-Fische darf nicht sterben!<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An der am 25. 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