{"id":16316,"date":"2009-12-10T00:00:00","date_gmt":"2009-12-09T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/16316\/kanton-aargau-verzichtet-auf-fortschrittliche-energiepolitik\/"},"modified":"2019-05-30T13:30:30","modified_gmt":"2019-05-30T11:30:30","slug":"kanton-aargau-verzichtet-auf-fortschrittliche-energiepolitik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/16316\/kanton-aargau-verzichtet-auf-fortschrittliche-energiepolitik\/","title":{"rendered":"Kanton Aargau verzichtet auf fortschrittliche Energiepolitik"},"content":{"rendered":"<p><b>Am Montag endet die Vernehmlassungsfrist f\u00fcr das neue Energiegesetz des Kantons Aargau. Greenpeace h\u00e4lt den vorliegenden Entwurf f\u00fcr v\u00f6llig unzureichend. Er verfehlt die vom Regierungsrat definierte Zielsetzung einer \u00abenergieeffizienten, CO2-armen und nachhaltigen Energiepolitik\u00bb. Greenpeace fordert unter anderem eine Strom-Lenkungsabgabe und eine Ersatzpflicht f\u00fcr Elektroheizungen.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">\u00abDas vorgesehene Neuinstallationsverbot f\u00fcr Elektroheizungen reicht nicht aus. Die 13 000 Elektroheizungen im Kanton Aargau m\u00fcssen bis 2015 durch energiesparende Heizsysteme ersetzt werden, denn sie verschwenden enorme Mengen an Strom\u00bb, fordert Annette Reiber von der Energieeffizienz-Kampagne von Greenpeace. Mit dem konsequenten Ersatz durch moderne Heiztechnologien k\u00f6nnten rund zwei Drittel des Heizungsstroms eingespart werden.<\/p>\n<p>Schweizweit entspricht der hohe Stromverbrauch von Elektroheizungen rund 9% des Jahresverbrauchs an Strom. Da die inl\u00e4ndische Stromproduktion in den Wintermonaten nicht ausreicht, muss f\u00fcr den Betrieb der Elektroheizungen Strom aus ausl\u00e4ndischen Atom- und Kohlekraftwerken importiert werden. Das f\u00fchrt im Ausland zu einem CO2-Ausstoss von drei Millionen Tonnen pro Jahr. Diese Menge entspricht 6 % der Schweizer CO2-Emissionen.<\/p>\n<p>\u00abDer Ersatz der Stromfresser muss von der Stromwirtschaft mitfinanziert werden, die die Elektroheizungen \u00fcber Jahrzehnte propagiert und gef\u00f6rdert hat\u00bb, fordert Reiber. Der Ersatz mit ressourcenschonenden Heizsystemen schafft tausende von Auftr\u00e4gen f\u00fcr das lokale Gewerbe und lohnt sich langfristig auch f\u00fcr Heizungsbesitzer. \u00a0<\/p>\n<p>Weitere zentrale Massnahmen f\u00fcr eine fortschrittliche Energiepolitik fehlen im Gesetzesentwurf g\u00e4nzlich: eine Sanierungspflicht f\u00fcr energetisch schlechte Bauten, wie sie beispielsweise der Kanton Bern vorsieht, eine Stromlenkungsabgabe, wie sie sich seit \u00fcber zehn Jahren im Kanton Basel-Stadt bew\u00e4hrt hat, eine Sonnenkollektor-Nutzungspflicht f\u00fcr Neubauten und f\u00fcr umfassende Sanierungen sowie eine Erh\u00f6hung des Mindestanteils von erneuerbaren Energien f\u00fcr Heizung und Warmwasser auf 30%.<\/p>\n<p>Greenpeace fordert den Kanton Aargau mit Nachdruck auf, den Entwurf gr\u00fcndlich nachzubessern und reicht heute bei der Beh\u00f6rde ihre Stellungnahme sowie ihren neuen Ratgeber zum Ersatz von Elektroheizungen ein.<\/p>\n<p class=\"bodytext\">Mehr zum Thema unter <a class=\"internal-link\" title=\"Energie\" href=\"\/switzerland\/Templates\/Planet3\/Pages\/de\/themen\/energie\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">www.greenpeace.ch\/energie<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Montag endet die Vernehmlassungsfrist f\u00fcr das neue Energiegesetz des Kantons Aargau. 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