{"id":16348,"date":"2009-11-30T00:00:00","date_gmt":"2009-11-29T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/16348\/seco-verhindert-jaehrliche-einsparung-von-220-mio-kilowattstunden\/"},"modified":"2019-05-30T13:31:11","modified_gmt":"2019-05-30T11:31:11","slug":"seco-verhindert-jaehrliche-einsparung-von-220-mio-kilowattstunden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/16348\/seco-verhindert-jaehrliche-einsparung-von-220-mio-kilowattstunden\/","title":{"rendered":"SECO verhindert j\u00e4hrliche Einsparung von 220 Mio. Kilowattstunden"},"content":{"rendered":"<p><b>Das SECO will die Vorschriften des Bundes zur Energieeffizienz von Elektroger\u00e4ten aufweichen und damit der Stromverschwendung Vorschub leisten \u2013 mit einer unhaltbaren handelspolitischen Begr\u00fcndung. Damit w\u00fcrden in der Schweiz j\u00e4hrlich 220 Mio. Kilowattstunden Strom zus\u00e4tzlich nutzlos verpuffen. Heute endet die Vernehmlassung dazu.<\/b><\/p>\n<div>\n<p class=\"bodytext\">Am 12. Juni 2009 wurde das Bundesgesetz \u00fcber die technischen Handelshemmnisse (THG) ge\u00e4ndert, um das Cassis-de-Dijon-Prinzip auf die Schweiz auszuweiten. Europ\u00e4ische Produkte k\u00f6nnen so auch in der Schweiz frei zirkulieren. Ausnahmen von diesem Prinzip sind jedoch m\u00f6glich, wenn ein \u00f6ffentliches Interesse diese begr\u00fcndet. \u00abEin solches Interesse liegt ganz klar vor\u00bb, sagt Annette Reiber, Greenpeace Schweiz. F\u00fcr mehrere Ger\u00e4tekategorien sowie in einer \u00dcbergangszeit auch f\u00fcr elektrische Normmotoren sind die schweizerischen Effizienzanforderungen fortschrittlicher als die der EU.\u00a0<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>SECO k\u00f6nnte Strom f\u00fcr 50&#8217;000 Haushaltungen sparen<\/strong><\/p>\n<p class=\"bodytext\">Nun hat das SECO einen Verordnungsentwurf vorgelegt, der diese Effizienzvorschriften zunichte macht. Der Verordnungsentwurf sieht keine Ausnahmen vom Cassis-de-Dijon-Prinzip f\u00fcr effiziente Elektroger\u00e4te vor. In der Schweiz d\u00fcrften damit &#8211; anders als vom Bundesrat vorgesehen &#8211; doch noch K\u00fchlschr\u00e4nke, Tumbler und andere Ger\u00e4te verkauft werden, die unter den heutigen Schweizer Effizienzanforderungen liegen. \u00abEin grosser Teil der vom Bundesrat eingef\u00fchrten Effizienzvorschriften werden damit aufgehoben. Und das, obwohl so der Strom von 50&#8217;000 Haushaltungen &#8211; das sind rund 220 Mio. kWh Strom &#8211; und damit 40 Mio. Franken pro Jahr an Stromkosten gespart w\u00fcrden\u00bb, sagt J\u00fcrg Buri von der Schweizerischen Energie-Stiftung. Damit belastet das SECO nicht nur die Stromrechnungen von Haushalten und Gewerbe. Es stellt sich auch gegen klimapolitische Anstrengungen des Bundes.<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>F\u00fcr die Schweizerische Energie-Stiftung, Greenpeace Schweiz und WWF Schweiz ist es inakzeptabel, dass das SECO ineffiziente Ger\u00e4te f\u00fcr die Schweiz wieder zulassen will. Sie fordern, dass die Effizienzvorschriften f\u00fcr elektrische Ger\u00e4te generell vom THG ausgenommen werden.<\/strong><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><strong>Weitere Informationen:<\/strong><\/p>\n<p>Ju\u0308rg Buri, Gesch\u00e4ftsleiter Schweizerische Energie-Stiftung, Mobile: 078 627 84 14<\/p>\n<p>Annette Reiber, Energieeffizienz-Kampagne Greenpeace Schweiz, Mobile: 079 431 15 22<\/p>\n<p>Ulrike Saul, Verantwortliche Klima und Energie, WWF Schweiz, Mobile: 078 745 23 41<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das SECO will die Vorschriften des Bundes zur Energieeffizienz von Elektroger\u00e4ten aufweichen und damit der Stromverschwendung Vorschub leisten \u2013 mit einer unhaltbaren handelspolitischen Begr\u00fcndung. 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