{"id":16476,"date":"2009-11-11T00:00:00","date_gmt":"2009-11-10T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/16476\/countdown-to-copenhagen-k-25\/"},"modified":"2019-05-30T13:34:18","modified_gmt":"2019-05-30T11:34:18","slug":"countdown-to-copenhagen-k-25","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/16476\/countdown-to-copenhagen-k-25\/","title":{"rendered":"Countdown to Copenhagen: K\u201325"},"content":{"rendered":"<p><b>Alex Hauri leitet die Klimakampagne von Greenpeace Schweiz. Seit der letzten Klimakonferenz im 2008 begleitet er den \u00abCountdown to Copenhagen\u00bb eng. An dieser Stelle berichtet er mehrmals w\u00f6chentlich dar\u00fcber, wie er den Weg zur Klimakonferenz erlebt.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p>Alex Hauri leitet die Klimakampagne von Greenpeace Schweiz. Seit der letzten Klimakonferenz im 2008 begleitet er den \u00abCountdown to Copenhagen\u00bb eng. An dieser Stelle berichtet er mehrmals w\u00f6chentlich dar\u00fcber, wie er den Weg zur Klimakonferenz erlebt. <\/p>\n<\/p>\n<p><center><\/p>\n<table style=\"padding:4px; background:#ebedf0; text-align: center;\">\n<tr>\n<td width=\"200px\"><a href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/9a04a602-9a04a602-6897_11305.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/9a04a602-9a04a602-6897_11305.jpg\" alt=\"Alex Hauri leitet die Klimakampagne von Greenpeace Schweiz\" title=\"ah_2009-4\" width=\"480\" height=\"319\"><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Alex Hauri leitet die Klimakampagne von Greenpeace Schweiz<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p><\/center><\/p>\n<p>Es verbleiben nur noch 25 Tage bis Kopenhagen, und es gibt wenig Grund f\u00fcr Optimismus. Das letzte grosse Vorbereitungstreffen in Barcelona hat praktisch nichts gebracht. Ziel war es, ein griffiges Abkommen zu entwerfen, damit in Kopenhagen die Staatschefs rasch ein Ergebnis erzielen \u2013 aber der Totpunkt konnte nicht \u00fcberwunden werden. <\/p>\n<p>Die Schwellenl\u00e4nder sagen, klare Verpflichtungen \u2013 CO2-Reduktionsversprechen wie auch finanzielle \u2013 m\u00fcssen zuerst von den Industriel\u00e4ndern kommen. Diese drehen den Spiess um und wollen sich nicht bewegen, solange China, Indien &amp; Co., also die &#8217;neuen&#8216; CO2-Grossemittenten, sich nicht verpflichten erste Zugest\u00e4ndnisse zu l\u00e4ngerfristigen CO2-Reduktionen zu machen. <\/p>\n<p>Greenpeace sagt: Die Industriel\u00e4nder sind historisch verantwortlich f\u00fcr die aktuelle Klimaver\u00e4nderung. Sie m\u00fcssen vorausgehen. Aber letztlich ist Klimaschutz die Pflicht jedes Landes.<br \/>\nBarcelona l\u00e4sst also Katerstimmung zur\u00fcck. Zusammen mit Greenpeace sind Millionen von Menschen tief entt\u00e4uscht, dass kein Land vorangegangen ist. Alles blickt auf die USA, auf den Hoffnungstr\u00e4ger Obama. Aber es w\u00e4re faul, nur die USA zu benennen. Auch die Schweiz hat bisher kl\u00e4glich versagt. Mit etwas Gl\u00fcck bringt der Bundesrat bestenfalls bis Kopenhagen noch ein erstes finanzielles Versprechen zustande, die genannten Reduktionsziele von minus 20% bis 2020 fallen hingegen eh durch!<\/p>\n<p>Die Weltgemeinschaft muss sich vor Augen halten, was der bekannte \u00d6konom Sir Nicholas Stern schon vor drei Jahren gesagt hat: Handeln wir jetzt, kostet uns das vielleicht 1 Prozent des Bruttosozialprodukts. Lassen wir die Katastrophe auf uns zukommen, kostet uns das unseren Wohlstand. Doch die Industriekapit\u00e4ne haben Angst um ihre Wettbewerbsvorteile. Und die Politiker wollen sich bis in alle Ewigkeit alle Optionen offen lassen. Letztlich handelt niemand. Das kann sich die Welt in Anbetracht des rasant verlaufenden Klimawandels aber nicht leisten.<br \/>\nGreenpeace und viele andere Organisationen werden daf\u00fcr sorgen, dass die ganze Welt nach Kopenhagen blickt, von den Staatschefs Handeln einfordert und erf\u00e4hrt, wer die Verantwortlichen f\u00fcr den Stillstand sind. <\/p>\n<\/p>\n<p><center><\/p>\n<table style=\"padding:4px; background:#ebedf0; text-align: center;\">\n<tr>\n<td width=\"200px\"><a href=\"http:\/\/www.youturntheearth.ch\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/6898_11306.jpg\" alt=\"Gib der Erde den richtigen Dreh!\" title=\"Gib der Erde den richtigen Dreh!\" width=\"480\" height=\"59\"><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Gib der Erde den richtigen Dreh!<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p><\/center>\n<\/div>\n<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alex Hauri leitet die Klimakampagne von Greenpeace Schweiz. 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