{"id":16637,"date":"2009-09-03T00:00:00","date_gmt":"2009-09-02T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/16637\/hochseilakt-klimaschutz-greenpeace-fordert-vom-bundesrat-rasches-handeln-2\/"},"modified":"2019-05-30T13:38:23","modified_gmt":"2019-05-30T11:38:23","slug":"hochseilakt-klimaschutz-greenpeace-fordert-vom-bundesrat-rasches-handeln-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/16637\/hochseilakt-klimaschutz-greenpeace-fordert-vom-bundesrat-rasches-handeln-2\/","title":{"rendered":"Hochseilakt Klimaschutz: Greenpeace fordert vom Bundesrat rasches Handeln"},"content":{"rendered":"<p><b>Zermatt\/Z\u00fcrich \u2013 Drei Artisten balancierten heute auf einem schmalen Band \u00fcber einen Gletschersee. Der Balanceakt auf dem Gornergletscher macht die Dramatik und die Gef\u00e4hrlichkeit des extrem rasch verlaufenden Klimawandels bildlich. Greenpeace fordert mit der Aktion von Bundesrat und Staatschefs, die kaum einsch\u00e4tzbaren Gefahren des Klimawandels und ihre Verantwortung endlich anzuerkennen. Sie m\u00fcssen die Erde mit wirkungsvollen und raschen Entscheiden zur CO2-Reduktion vor untragbarer Erw\u00e4rmung bewahren, statt weiter tatenlos auf den Abgrund zuzurennen. Mit dem eindr\u00fccklichen Bild beenden die Greenpeace-Aktivistinnen das zweiw\u00f6chige Klimacamp im Wallis.<\/b><\/p>\n<div>\n<div class=\"events-box small-box left\">\n<div class=\"frame\">\n        <a class=\"open-img EnlargeImage\" href=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/58a3a7d6-58a3a7d6-090903_gornergletscher_chs_img_0769.jpg\" title=\"\"><br \/>\n            <img decoding=\"async\" id=\"ctl00_cphContentArea_Property3_ctl00_ctl02_Image1\" class=\"Thumbnail\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/58a3a7d6-58a3a7d6-090903_gornergletscher_chs_img_0769.jpg\" alt=\"\" style=\"border-width:0px;\"><\/p>\n<p>        <\/a>\n    <\/div>\n<div class=\"events-content no-title\">\n        <span class=\"date\"><\/span><br \/>\n        <strong><\/strong><\/p>\n<p>\n            Die Artisten \u00fcber dem Gletscher-Abgrund machen den aktuellen Balanceakt beim Klimaschutz und die Gefahr des Absturzes bildlich.\n        <\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p class=\"bodytext\">Auf einem straff gespannten Band balancierten heute drei Artisten von \u00abSlackline-Tools\u00bb \u00fcber einen Gletschersee im schmelzenden Walliser Gornergletscher. Sie unterst\u00fctzen damit das Klimacamp von Greenpeace auf dem Gletscher und fordern gemeinsam mit der Umweltorganisation die PolitikerInnen zu raschem und wirkungsvollem Handeln gegen den Klimawandel auf. Die Forderung an die Staatschefs lautet: Minus 40% CO2 bis 2020 f\u00fcr alle Industriel\u00e4nder und damit auch die Schweiz.<\/p>\n<p>Die Forderung wird unterstrichen durch die aktuelle Klimakonferenz der Weltorganisation f\u00fcr Meteorologie (WMO), die aufzeigt, dass der Klimawandel rascher als je erwartet verl\u00e4uft und sofortiges Handeln oberstes Gebot ist. Neueste Messungen zeigen, dass sich die Arktis deutlich schneller erw\u00e4rmt als andere Regionen der Erde &#8211; dies ist untrennbar verbunden mit einem raschen Anstieg des Meeresspiegels. Weiter treffen die \u00fcberall auf der Welt rasch schmelzenden Gletscher die Wasserversorgung an empfindlichster Stelle. Es wird prognostiziert, dass damit allein durch den Klimawandel bereits 2020 rund 75 bis 250 Millionen Menschen zus\u00e4tzlich von Wassermangel betroffen sein werden.<\/p>\n<p>Um auf die Gef\u00e4hrdung durch den Klimawandel hinzuweisen und politisches Handeln einzufordern, waren seit dem 22. August 40 AktivistInnen von Greenpeace mit einem Klimacamp und der Botschaft \u00abOur Climate &#8211; your Decision\u00bb auf dem Gornergletscher pr\u00e4sent. Am 26. August platzierten Greenpeace-AktivistInnen zudem eine rund 80 Kilogramm schwere Steinplatte vor dem Eingang des Bundeshauses und verlangten vom Bundesrat 40% weniger CO2-Ausstoss in der Schweiz bis 2020 und einen j\u00e4hrlichen Beitrag von 1,3 Milliarden Franken in einen neu zu schaffenden internationalen Klimafonds. Die Klimaziele, die der Bundesrat an diesem Tag beschloss, sind v\u00f6llig unzureichend.<\/p>\n<p>Dazu Alexander Hauri, Klimacampaigner bei Greenpeace: \u00abDie Artisten \u00fcber dem Gletscher-Abgrund machen den aktuellen Balanceakt beim Klimaschutz und die Gefahr des Absturzes bildlich. Der Schweizer Bundesrat hat die Gef\u00e4hrlichkeit der Lage und seine Verantwortung noch immer nicht erkannt. Er rennt blind in Richtung Abgrund. Das zeigt sein desastr\u00f6ser Null-Entscheid vom vorletzten Mittwoch. Greenpeace fordert vom Bundesrat Nachbesserung. Er muss das Gesch\u00e4ft erneut behandeln und f\u00fcr eine CO2-Reduktion von 40% bis 2020 sorgen. Diese Zahl gilt auch f\u00fcr alle anderen Staatschefs dieser Welt.\u00bb<\/p>\n<p class=\"bodytext\"><a class=\"internal-link-arrow\" title=\"Our Climate - your Decision\" href=\"\/switzerland\/Templates\/Planet3\/Pages\/de\/themen\/klima\/countdown-to-copenhagen\/gorner-gletscher\/\" target=\"_self\" rel=\"noopener noreferrer\">Our Climate &#8211; your Decision: Bilder, Videos, Blog<\/a><\/p>\n<p class=\"bodytext\"><a class=\"external-link-arrow\" title=\"You-turn the earth\" href=\"http:\/\/youturn.greenpeace.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Gib der Welt den richtigen Dreh &#8211; Dein Klimastatement!<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zermatt\/Z\u00fcrich \u2013 Drei Artisten balancierten heute auf einem schmalen Band \u00fcber einen Gletschersee. 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