{"id":16709,"date":"2009-08-25T00:00:00","date_gmt":"2009-08-24T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/master.greenpeace.ch\/beitrag\/16709\/finnischer-urwald-vorlaeufig-vor-holzschlag-geschuetzt\/"},"modified":"2019-05-30T13:40:11","modified_gmt":"2019-05-30T11:40:11","slug":"finnischer-urwald-vorlaeufig-vor-holzschlag-geschuetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/story\/16709\/finnischer-urwald-vorlaeufig-vor-holzschlag-geschuetzt\/","title":{"rendered":"Finnischer Urwald vorl\u00e4ufig vor Holzschlag gesch\u00fctzt"},"content":{"rendered":"<p><b>Der Einsatz dreier Schweizer Greenpeace-Aktivistinnen und Aktivisten im finnischen Urwaldcamp von 2005 hat sich gelohnt: In Nellim\/Lappland haben sich Rentierhalter der Sami und die Forstbeh\u00f6rde Mets\u00e4hallitus auf ein Moratorium geeinigt. Im Wald von Nellim wird 20 Jahre lang nicht mehr eingeschlagen. Das ist ein voller Erfolg f\u00fcr die Ureinwohner und Greenpeace.<\/b><\/p>\n<div class=\"post-content\">\n<div>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"956416cc63\" src=\"https:\/\/www.greenpeace.ch\/static\/planet4-switzerland-stateless\/2019\/05\/735a2437-735a2437-6881_11288.jpg\" alt=\"956416cc63\" width=\"200\" height=\"200\">Der Einsatz dreier Schweizer Greenpeace-Aktivistinnen und Aktivisten im finnischen Urwaldcamp von 2005 hat sich gelohnt: In Nellim\/Lappland haben sich Rentierhalter der Sami und die Forstbeh\u00f6rde Mets\u00e4hallitus auf ein Moratorium geeinigt. Im Wald von Nellim wird 20 Jahre lang nicht mehr eingeschlagen. Das ist ein voller Erfolg f\u00fcr die Ureinwohner und Greenpeace.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz und April 2005 errichtete Greenpeace bei Nellim ein Urwaldschutzcamp, um gegen die fortschreitende Zerst\u00f6rung der alten W\u00e4lder zu protestieren. Greenpeace-Aktivisten halfen den Rentierhaltern, ihre wichtigsten Winterweiden zu demarkieren.\u00a0<\/p>\n<p>Im Jahr 2005 verklagten die drei Rentierhalter der Sami-Familie Paadar die Forstbeh\u00f6rde Mets\u00e4hallitus, die auf der etwa 13&#8217;000 Hektar grossen Waldfl\u00e4che ungebremst einschlagen liess.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.greenpeace.de\/themen\/waelder\/nachrichten\/artikel\/sami_und_finnisches_forstamt_einigen_sich_auf_einschlagmoratorium\/ansicht\/bild\/2\/\">Mehr zum Thema bei Greenpeace Deutschland<\/a><\/p>\n<p>Ich war damals zusammen mit zwei weiteren Aktivisten aus der Schweiz im Urwaldcamp dabei. Bei unwirtlichen minus 30 Grad verbrachten wir die Nacht oft draussen im freien Schnee unter alten Nadelb\u00e4umen. Die Polarlichter flackerten im M\u00e4rz noch einmal f\u00fcr uns auf. Tags\u00fcber katografierten wir die Gebiete der Sami-Rentierz\u00fcchter und machten mit Aktionen auf ihre Probleme und den massiven Holzeinschlag in dem Gebiet aufmerksam. Die Ureinwohner leben heute nicht mehr sehr traditonell, haben H\u00f6fe, die eher an die hiesigen Landwirte erinnern. Doch sie lassen ihre Herden noch immer den ganzen Winter \u00fcber im Urwald draussen, wo die Rentiere Schutz und Nahrung in Form von Gr\u00e4sern und Moos finden, die sie unter der dicken Schneedecke aufst\u00f6bern und herausscharren. Irrsinnig, dass wir mit den Sami jetzt diesen Erfolg feiern k\u00f6nnen. Prost, auf ein Neues;-)<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Einsatz dreier Schweizer Greenpeace-Aktivistinnen und Aktivisten im finnischen Urwaldcamp von 2005 hat sich gelohnt: In Nellim\/Lappland haben sich Rentierhalter der Sami und die Forstbeh\u00f6rde Mets\u00e4hallitus auf ein Moratorium geeinigt.&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":23,"featured_media":16711,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_planet4_optimize_post_is_variant":false,"_planet4_optimize_experiment_name":"","_planet4_optimize_variant_name":"","ep_exclude_from_search":false,"p4_og_title":"","p4_og_description":"","p4_og_image":"","p4_og_image_id":"","p4_seo_canonical_url":"","p4_campaign_name":"","p4_local_project":"","p4_basket_name":"","p4_department":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"p4-page-type":[75],"gpch-article-type":[],"class_list":["post-16709","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-unkategorisiert","p4-page-type-story"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16709","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=16709"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/16709\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/16711"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=16709"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=16709"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=16709"},{"taxonomy":"p4-page-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/p4-page-type?post=16709"},{"taxonomy":"gpch-article-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.greenpeace.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/gpch-article-type?post=16709"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}